Hallo Ansgars Proxima Power - Allrad schaltet nicht aus.

Dieses Thema im Forum "Meine Traktor Vorstellung" wurde erstellt von Ansgar, 8.12.2019.

  1. Ansgar

    Ansgar Ansgar Mitglied

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    Hallo
    Bei meinem Proxima Pover schaltet Allrad nicht immer aus wenn ich den Frontlader schwer beladen hab.
     
  2. Mart655

    Mart655 Mitglied

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    Hallo beim Proxima Power geht der Allrad elektro pneumatisch. Vielleicht liegt es am Zylinder? Bzw verspannt sich die ganze Sache ja etwas und wenn du noch extrem Last auf der Vorderachse hast kann es schon sein das er dann nicht raus geht. Der wird glaube per Federdruck eingekuppelt machst quasi den Zylinder Drucklos und per Luftdruck ausgekuppelt
     
    Zuletzt bearbeitet: 8.12.2019
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  3. Christian 5211

    Christian Christian 5211 Mitglied

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    Ich denke auch dass er sich zu sehr verspannt wenn die Vorderachse belastet wird. Der Abrollumfang ändet sich ja bei platten Reifen, somit passt das Übersetzungsverhältnis nicht zur Hinterachse. Beim Rückwärtsfahren sollte sich der Allrad aber direkt nach dem Anfahren ausschalten lassen, weil der Antriebsstrang kurzzeitig entlastet wird.
    Vorne maximal zulässigen Luftdruck der Reifen fahren und hinten ein Heckgewicht anhängen könnte helfen. Dieses sollte mindestens halb so schwer sein wie die zu hebende Last am Frontlader.
     
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  4. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Hallo und willkommen Ansgar,

    zu deinem Problem wurde ja schon geantwortet - es wäre aber noch schön, wenn du dich und deinen Zetor hier noch kurz in Wort und Bild vorstellen könntest. Denn das hier ist der Bereich für die eigene Vorstellung und nicht der für technische Probleme (Siehe auch die dir zugestellte Private Nachricht, direkt nach Registrierung). ;)
     
  5. David_A

    David David_A Mitglied

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    Dann würde ich dir empfehlen mal auf Radgewichte und vielleicht zusätzlich ein Heckgewicht umzurüsten. Selbst wenn der Allrad sauber schaltet ist es trotzdem eine Quälerei für die Vorderachse. Es sei denn du willst testen wie lange sie hält und was alles kaputt geht :lala

    Habe mir selbst als ersten Radgewichte angebaut und fahre mittlerweile bei Frontladerarbeiten mit 250kg Zusatzgewicht in der Ackerschiene.;)
     
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  6. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Viel zu wenig, um die Vorderachse ernsthaft zu entlasten. Um die Vorderachse zu entlasten brauch es wenigstens eine Tonne im Heck. Siehe z.B. Bedienungsanleitung der TracLift Lader in der Literatur Ecke hier im Forum. Da waren max. Radgewichte + 1 to im Dreipunkt vorgeschrieben bei 5011 und 5211 mit ND 5-017 oder -018 ;)

    Hebelgesetz. Man kann sich das Optimum ausrechnen, wenn man ein paar Maße und Gewichte zur Hand hat.

    Das Kontergewicht im Heck, und zwar das hinter der Hinterachse !! muss das Gewicht des Frontladers und dessen Hublast unter Beachtung der Hebelverhältnisse ausgleichen. Am besten sieht man es in der Praxis bei Frontlader Traktoren mit Vorderachsfederung - erst wenn die sich ähnlich verhält wie ohne Frontlader, hat man das Optimum an Kontergewicht im Heck. Denn Ziel ist es ja nicht nur die Hinterachse am Boden zu halten, sondern über den Drehpunkt der Hinterachse die Vorderachse zu entlasten. Und da sind bei 1to Hublast am Lader im Heck 1to Kontergewicht schon zu wenig, allein auf Grund der Hebelverhältnisse...

    Zu wenig Kontergewicht, kann im ungünstigen Fall die Vorderachse sogar zusätzlich belasten. Denn solange das Kontergewicht nicht groß genug ist, bleibt der Drehpunkt bei der Vorderachse und solange das der Fall ist, lasten auf der nicht nur der Frontlader, sondern auch erhebliche Teile des Schlepper Hecks. Das sieht man wunderbar, wenn schwere Lasten gehoben werden und dann der Traktor hinten die Räder hebt. In dem Moment, lastet praktisch das gesamte Gewicht des Traktors, des Frontladers und der Hublast auf der Vorderachse.

    Daher, beim Kontergewicht kann man fast nicht zu viel haben. Mehr ist besser. :D ;)
     
  7. David_A

    David David_A Mitglied

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    Da hast du sicher Recht Joachim. Aber das kommt ganz darauf an was man mit dem Frontlader hebt und wie oft das vorkommt. Bin mit Radgewichten bei ca 500kg. Das reicht definitiv aus für das bisschen Rundballen laden und die anderen „kleinen“ Ladetätigkeiten die ich mache. Wenn man ständig die mögliche Hubkraft ausschöpfen will dann sollte man sicher deine Ratschläge befolgen und so viel wie möglich hinten anhängen.
     
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  8. Christian 5211

    Christian Christian 5211 Mitglied

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    Ich habe das mal getestet und beim 6340 bis 2,5t mit 1m Auslage angehängt. Die Vorderachse war dann trotzt angebautem Frontlader entlastet. Bei 1,2 t Zuladung auf dem Frontlader war die VA wieder ordentlich belastet. Gefahren hat sich das alles eher mies. Gerade bei leerem Frontlader.
    Wer nicht ständig den Luftdruck ändern will und fast gleichbleibende Fahreigenschaften bevorzugt, sollte wissen was er mit dem Frontlader im Schnitt hebt und dann mindestens 50 % des Gewichts in Form eines Heckgewichtes anbauen.
    Mit 600 kg im Heck und 150 kg Radgewicht komme ich bis 1,2 t auf dem Frontlader auch so gut klar. Das Gesamtgewicht wird eingehalten und er fährt sich damit noch angenehm.
    Wer die Hubkraft voll ausschöpfen will, muss sicher im Heck das Maximum anhängen. Weitere Arbeiten sind mit dem Traktor so aber eher schwierig.
     
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  9. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Lasst mal die Radgewichte bei Seite... die sitzen am Drehpunkt und wirken 0,0 positiv auf die Vorderachsbelastung. Sie verbessern das Handling - ja, aber sie entlasten Null die Vorderachse. Entlasten kann nur, was hinten hinter der Hinterachse an Gewicht hängt. Wie Christian ja schon heraus stellte.
    Radgewicht sind nicht verkehrt, belasten die Hinterradlager weniger als das Kontergewicht im Heck. Aber steuern halt in Bezug auf Entlastung der Vorderachse nichts bei eher im Gegenteil...

    Denke mal, es macht auch Sinn bei Frontladerarbeiten das schmieren nicht zu vernachlässigen und dabei Sauberkeit walten zu lassen um nicht Schmutz in die Lagerstellen zu pressen. Dabei auch nie den Herzbolzen vergessen, diesen am besten bei entlasteter Vorderachse abschmieren (ausheben mit dem Frontlader z.B. und auf die Sicherung achten! ;)
    Desweiteren spielt es sicher auch eine erhebliche Rolle wie forsch man mit dem Gerät zu werke geht - Stichwort dynamische Lasten.
    Lenken im Stand vermeiden, sollte auch klar sein.

    Beim 5011 fährt es sich mit 900 kg im Heck noch relativ gut, wenn die Ketten straff sitzen und das Gewicht nicht zu hoch gehoben wird (kippelt weniger). Wobei die kurzen 3 Zylinder da ja noch mal mehr Schärfe rein bringen wie die längeren 4 Zylinder Modelle.
     
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  10. Christian 5211

    Christian Christian 5211 Mitglied

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    Der 5011 hat einen gut 20 cm tieferen Schwerpunkt. Die flachere Deckenhöhe der Reifen federt zwar weniger, bringt den Traktor unter Last aber nicht so schnell zum Schwanken.
    Eine Schwingungstilgung am Frontlader kann ich auch jedem emphehlen. Und lieber 2 mal fahren mit der Hälfte der Last auf dem Lader.......:like
     
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  11. Ansgar

    Ansgar Ansgar Mitglied

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    Danke für die Antworten,lag am niedrigen Luftdruck in den Vorderrädern. Und heben tut der 1,8 t auf der Gabel.
    So jetzt meine Vorstellung. Hab nen Milchvieh und Ackerbaubetrieb im Emsland nahe der Holländischen Grenze wo der Zetor auch her kommt. Ist ein Proxima Pover mit 100 Ps .Foto kommt später mal,ist im Moment nicht sauber.
     
  12. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Emsland, dann möchte ich dich spätestens 2021 zum 6. Zetor Treffen in Dorsten (NRW) mal live und in Farbe kennen lernen. Kannst natürlich auch 2020 schon nach Thüringen zum 5. Treffen kommen. :) ;)
     
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