Frage Viel Spiel in der Lenkung links

Dieses Thema im Forum "Zetor 2011 - 7341 Major (UR1)" wurde erstellt von take_it_1999, 26.08.2017.

  1. take_it_1999

    take_it_1999 Mitglied

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    5211 und einen Menge Probleme daran
    Hallo,

    mein 5211 macht wieder paar Sorgen und zwar ist das Lenkspiel zu groß. Das Thema geht jetzt schon 4 Jahre, aber langsam denke ich dort ist was Defekt.

    Vorab, alle Kugelköpfe, Lenkgetriebe sind i.O. Das Spiel entsteht am Linken Vorderrad. Die Lenkstange vom Lenkgetrieb (Lenkhilfe) gibt die Stellimpulse vom Lenkrad ordentlich durch und der zugehörige Lenkhebel lenkt auch. Aber das Linke (und somit auch das rechte Rad) lenkt erst etwas später. Ergo gibt es dort eine Art Spiel nur was erwartet mich dadrunter.

    Was habe ich bisher gemacht:

    • Ich habe die verstärkte Vorderachse und mir vor 5 Jahren einen Frontlader angebaut
    • dazu mussten die Schutzbleche ab und ergo wurde die große Mutter oben an der Vorderachse entfernt und nachher neu befestigt und versplintet (und U-Scheiben dazwischen statt dem Halter des Schutzbleches)
    • nach kurzer Zeit trat der Effekt, wie oben beschrieben auf
    • danach habe ich einfach die Mutter nachgezogen und alles war i.O. (ok vielleicht hat sich ja irgendwas nach dem Frontladeranbau gesetzt)
    • nach einem Jahr der selbe Fehler - wieder nachgezogen
    • nach 2 Jahren der selben Fehler - wieder nachgezogen und versuch zu lesen was das sein kann
    • .....
    • ja und jetzt nach 4 Jahren wieder der selbe Fehler - o.k ich kann nachziehen, aber was ist unter dem Lenkhebel drunter? Geht mir gerade vielleicht eine Passfedernut flöten?
    Ihr merkt ich bin unsicher und will jetzt auch nicht einfach öffnen und dann kommt mir vielleicht noch irgendetwas entgegen.

    Habt ihr ein paar Tipps für mich?

    Danke Gruß
     
  2. Napi

    Peter Napi Mitglied

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    Du liegst da ganz richtig da ist ne Passfeder drunter.

    Zetor-Forum.de - von und für Traktor Fans_Unbenannt3.jpg_Napi_34060

    Quelle: ET Katalog Zetor 5211 - 7745

    Auf dem Bild die Nr. 8 und so wie es aussieht sitzt das ganze noch auf einem Konus.

    Mein Tipp: - Abschrauben und alles Kontrollieren Wahrscheinlich wird sich der Konus auch schon aufgerieben haben.
    - Bei Frontladerarbeiten nicht im Stand lenken das ist der Tod für die Lenkung, auch wenn die schweren Ansätze verbaut sind die machen das nicht auf Dauer mit.
     
    Joachim gefällt das.
  3. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Es kommt noch schlimmer ...

    Bei diesen Teilen hab ich auch schon ganz miese Erfahrungen mit Nachbauteilen sammeln dürfen, denn das Spiel blieb erhalten, kein Wunder, Passfeder und Nut passten nicht 100%ig zusammen! Bei den aber teils enormen Kräften die auf diesen Lenkhebel wirken, kann der Konus allein durch Klemmung aber nichts ausrichten. Die Passfeder muss perfekt in den Konus UND Lenkhebel passen und zwar richtig straff(f ;) ) !

    Abhilfe schaffte erst die Kombination aus neuen original Zetor Ersatzteilen. Damit gibts an der Stelle defacto Null Spiel, so wie es sein soll. :like

    Ansonsten volle Zustimmung an Peter. :like
     
  4. oldtimerfreund

    Christian oldtimerfreund Admin Mitarbeiter

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    Ich vermute mal das eine ungenau passende Passfeder (was für eine Wortkombi) verhindert das der Konus korrekt zusammengefügt ist.
    Denn es heißt ja das nur der die Konuspassung die Kräfte überträgt und die Passfeder nur zur Ausrichtung/Zentrierung dient oder liege ich da falsch?
     
  5. Napi

    Peter Napi Mitglied

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    :like Richtig, sonst ist das Lenkgetriebe irgendwann komplett auf links gedreht und die Räder stehen gerade!!!
     
  6. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Mag sein, ich bin auch kein Maschinenbauer oder Mechaniker - aber mir ist die Konuspassung trotz Anzug mit vorgeschriebenen Anzugsmoment und trotz trockener Montage wegen der nicht stimmigen Kombi aus Passfeder und Lenkarm locker geworden mit der Zeit. Die Passfeder ist ja nun auch nicht gerade winzig, so dass ich die nicht ausschließlich als Zentrier-Hilfe ansehen möchte/kann. Übertreibt man es bei der Verschraubung mit dem Drehmoment, dann versaut man sich auch gaaaanz fix den gesamten Achsschenkelbolzen...

    Vorschlag:
    Versucht doch mal den Lenkarm zu montieren, aber eben ohne die Passfeder. Die richtige Stellung kann man ja auch leicht mit ein paar eigenen Markierungen finden. Zieht das Ganze nach Vorschrift an und dann fahrt damit mal ne Weile aktiv im Einsatz rum... Ich wette, es wird sich lockern.


    Ich sehe den Konus eher als einzig sinnvolle Möglichkeit den Lenkhebel spielfrei zu montieren. Das ginge mit einer Zylindrischen Ausführung ja eher schlecht. Das der Konus auch radial Kräfte aufnimmt bezweifel ich ja nicht, aber nicht alleinig. Die Passfeder rein als Zentrierhilfe zum ausgerichteten aufsetzen des Lenkarmes zu sehen, widerstrebt mir gerade so ein klein wenig, der eigenen Erfahrungen damit wegen. :ka: :denk2:
    Bei Elektromotoren nehmen die Passfedern ja sogar alleinig die Kräfte auf, da dort oft zylindrische Wellen zur Montage genutzt werden - spätestens hier ist die Passfeder keine Orientierungehilfe mehr und deshalb mag ich da auch beim Konus (noch?) nicht so recht dran glauben. :)
     
  7. Napi

    Peter Napi Mitglied

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    Mit Frontlader definitiv ohne Frontlader wird´s halten bin ich der Meinung.
    :denk2: Eine Verzahnung wäre die richtige Alternative für die Schweren Ansätze gewesen die hält auch den Kräften mit dem Frontlader stand.
     
  8. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Die Passfeder hält auch, wenns vernünftige Teile sind und kein billigschruutz aus sonstwo.
    Bei mir hält es, auch mit Frontlader, seit original Ersatzteile eingebaut wurden. Es muss halt neu schon spielfrei zusammen passen. Die billig Teile hatten neu schon sehr locker gesessen...
     
  9. DerMessie

    DerMessie Mitglied

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    Das Problem mit dem Konus/Paßfeder ist mir auch schon begegnet. Bei unserem Havaristen stieß erstere an der Unterlegscheibe an und mußte in ihrer Länge um ca 2mm gekürzt werden. Seitdem paßt es. Mir kommt aber bei dem Ganzen die Klemmung unten, die den Achszapfen trägt, in den Sinn. Da ist doch dieser Keil drin, der das Ganze fixiert. Und, wenn sich da was eingearbeitet hat...?
     
  10. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Schau dir noch mal den Achsaufbau an. Der Konus oben arbeitet ja nicht gegeg die Klemmverbindung unten!
    Im Gegenteil - man soll das Spiel zwischen Achsschenkel und Unterseite Lenkhebel ja mit passenden Scheiben ausgleichen, aber stehts so, das zum Lenkhebel minimal Luft bleibt.
    Wenn da unten also etwas verschleißen tät, würde sich das Spiel nur vergrößern und nicht verkleinern.

    An sich vergrößerndem Spiel kann man meist ja auch schön den Zustand des Drucklagers und der dort beteiligten Komponenten ablesen.
    Viel Spie oben = vie Verschleiß am und um das Drucklager.

    Der Konus, bzw. der Lenkhebel darf aif keinen Fall auf den Achsschenkel pressen. Wenn das so wäre, dann hätte man bei der Montage was falsch gemacht.
     
  11. DerMessie

    DerMessie Mitglied

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    Er preßt nicht auf den Achsschenkel, wäre ja auch hinderlich. Die in unserem fall zu lange Paßfeder hat den festen Sitz des Lenkhebels auf seinem Konus erschwert/behindert, da die Mutter- Scheinen- Kombination an einer Stelle nur auf diesen drückte. Die oberen Buchse im Achsschenkel, das Drucklager und die untere große Aufnahme (im ETK zusammengefaßt als Baugruppe 30, glaub ich) wurden ersetzt. Ich war jetzt auf ein evtl. auftretendes , wenn auch geringes, radiales Spiel zwischen Achszapfen und Achsschenkelbolzen aus, welches sich dann über die Spurhebel/Spurstange überträgt.
     
  12. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Ok, das klingt nun plausibel. :like

    Hatte deinen Text dann wohl etwas missverstanden, Sorry. :)
     
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