• 5. Zetor Traktor Treffen 2021

Bericht Kategorie nicht schön, aber ...

Wie hälst du die Wartungsintervalle beim Zetor ein?


  • Umfrageteilnehmer
    10

Joachim

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Nicht schön, aber hoffentlich selten! ;)

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Motor eines 1984er Zetor 5011. Es wurde die vordere Kopfdichtung gewechselt, dabei natürlich der Kopf gereinigt und am Ende alle Ventile neu eingestellt. Wahnsinn was sich so an Ölschlamm im Motor ansammeln kann wenn man die Wartungsintervalle nicht wenigstens halbwegs einhällt. Hier allerdings Erbmasse des Vorbesitzers, des aktuellen Besitzers.


Zum Vergleich - ein 1967er Zetor 2011, der offensichtlich regelmäßig neues Öl bekam:
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Ja, beide Zetor starten und laufen - aber das sollte dennoch kein Grund sein, bei der Wartung zu schlampen. :)
 

gerdis oldiepark

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Hallo in der Runde
Bezüglich Wartungsintervalle halte ich für zwingend notwendig aber im Rahmen.Wo der 4511 noch aktiv war wurde der Wartungsservice auf Öl Kraftstoff und Regler und Luftfilter sowie Ventilspiel und Kupplungsspiel regelmäßig eingehalten.Jetzt als Oldtimer werden Wartungen aufgrund der wenigen Betriebsstunden zumindest alle 2 Jahre das Motoel und Brennstofffilter gewechselt und was ein ins Auge fällt.Mfg
 

Joachim

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Damit bist du ganz weit vorne dabei und im Grunde gar nicht weit weg von Wartung nach Vorschrift. Prima. :)

Ich hab mal, unbewusst getestet, wie lange sich Bremsflüssigkeit im Oldtimer halten lässt. Ergebnis - immerhin 12 Jahre ohne das es zu Problemen kam, bis dann eines Frühjahres ein Bremszylinder fest ging. Ergebnis: einmal ALLE Bremsenteile zerlegen, reinigen und zum Glück nur neu fetten sowie neue Bremsflüssigkeit drauf. Ich hatte Glück, mein Oldi muss nicht draußen stehen, sondern in einer trockenen Garage (wie auch meine Zetors). Aber der Aufwand war schon hoch, zumal ohne Bühne und mit kaputtem Rücken...

Vor Jahren hatten wir hier im Forum jemanden mit ich glaub einem 4712 Cabrio. Der sparte sich das Kühlmittel, weil der Zetor doch mit warmem Wasser so viel besser anspringen würde. Das hieß auch im Winter ständiges Wasser rauf und runter, rauf und runter... und dann war plötzlich von dem Zetor Freund nichts mehr zu lesen. Auf Nachfrage kam als Antwort dann das im der Motorblock gerissen sei - Frostriss.
Gerade wenn man ein Fahrzeug möglichst lange nutzen möchte, sollte man ein wenig mit Vernunft ran gehen. Ich glaub kaum das man soviel Glysantin sparen kann, wie ein kaputter Motor kosten wird.

Es ist gegen ein Intervall von 2 oder auch 3 oder 4 Jahren wenig bis nichts zu sagen, aber es gibt nicht wenige, die wirklich nur auffüllen ... und das ist dann Mist und ich find es um jeden Zetor schade, der deswegen frühzeitig in Rente geschickt wird.

Beispiel Kühlmittel - viele Hersteller geben auch dafür Wechselintervalle vor. Zu Recht. Natürlich verliert es nicht so schnell den Kälteschutz aber was sich über die Jahre erheblich schneller abnutzt ist die Schutzwirkung vor Rost im Kühlkreislauf. Da können auch kleine Beträge auf lange Sicht großes bewirken.
 

gerdis oldiepark

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Hallo in der Runde
Bremsflüssigkeit und nKühlmitteltausch stehen bei mir alle 4 Jahre an.Das wichtigste ist vor allemist die Kontrolle des Hydraulikfilter.Daran kann man erkennen in wie weit Ablagerungen oder Metallabrieb am Magnetfilter sich abgelagert haben.Mfg
 

zetor67

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Hallo in die Runde, Wartung ist schon wichtig, ich führe bei mir Buch, wann bei welchem Fahrzeug was gemacht wurde:schreib, für mich unverständlich wie manche Leute sowas einfach schleifen lassen :denk2: immerhin soll ja die Maschine immer Einsatzbereit sein und möglichst keinen Ausfall haben. Aber manche kontrollolieren nichtmal regelmäßig Öl und Wasserstand :hangover
 

Napi

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Da bei unsere beiden Zetoren keine 150 h im Jahr laufen machen wir alle 2 Jahre Ölwechsel aber abgeschmieren und Ölstandkontrolle wird regelmäßig durchgeführt.
 
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