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Hallo Mein Zetor 5211 - Benni

Bennischml

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Hallo Gemeinde,:handschlag:

wollte mich hier auch endlich mal kurz vorstellen. Habe im letzten Jahr einen 5211 mit einem ND5-018 Frontlader übernommen. Werde den Trecker hauptsächlich als Zugmaschine für meine Anhänger nutzen und wahrscheinlich auch um mir die Brennholzgewinnung etwas zu erleichtern. Habe bisher noch nicht viel am Trecker gemacht, da meinen tropfendes Zubehör erstmal meine Aufmerksamkeit brauchte.;)
Jetzt bin ich dabei eine Bestandsaufnahme zu machen, was noch alles am 5211 zu tun ist und wie ich die Technik noch etwas aufpeppen kann. Als erstes steht der Umbau der nicht richtig funktionierenden Frontladersteuerung an. Dazu aber in einem anderen Thread mehr. Freue mich schon drauf aus euer Erfahrung schöpfen und mein Know-How hier dazusteuern zu können.

 

Napi

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Hallo und :welcome2 Benni,
ja der Zetor ist ein robustes Arbeitstier, ein Tipp gleich vorn weg: Wenn du weiter mit den Frontlader arbeitest, schieb die Achsansätze der VA weiter zusammen.

DSC_0051.JPG

Sonst könnte dir das selbe passieren wie hier im Bild.
 

Dieter Fritz

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Servus:welcome
Ja mein Vorredner hat da nicht ganz Unrecht. Auf jeden Fall sollten auf jeder Achseite die 2 Bolzen durch Bohrlöcher geführt sein. Denke das solch ein Riss wie auf dem Bild nur durch überbelastung und vielleicht auch dadurch das nur ein bolzen richtig durch die Bohrungen gesteckt ist. Dann entsteht nämlich eine Hebelwirkung auf den einzelnen Bolzen.
 

Joachim

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Hallo und willkommen Benni! :)

Schicker 5211 - da wirst du hoffentlich lang mit Freude haben. :like
Eine Bitte - lade die Fotos bitte hier direkt hoch (Button "Bilder hochladen") geht total einfach, und die Bilder verschwinden später nicht einfach, wodurch schon so manch gutes Thema unbrauchbar wurde. Wir betreiben das Forum hier in Deutschland, und im Zweifelsfall müssen wir deine Bilder eh löschen, wenn du das willst - falls das der Grund sein sollte. :)

Auf jeden Fall sollten auf jeder Achseite die 2 Bolzen durch Bohrlöcher geführt sein. Denke das solch ein Riss wie auf dem Bild nur durch überbelastung und vielleicht auch dadurch das nur ein bolzen richtig durch die Bohrungen gesteckt ist. Dann entsteht nämlich eine Hebelwirkung auf den einzelnen Bolzen.
Die Bolzen tragen eigentlich gar nichts, die halten nur den Achsansatz in Possition. Tragen tut ausschließlich der Mittelachsträger. Die zwei Schrauben befestigen den Achsansatz lediglich an der Rückseite des Mittelachsträgers. Er hat ja auch 2 je Seite drin... :lala ;)
 

Bennischml

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Wenn du weiter mit den Frontlader arbeitest, schieb die Achsansätze der VA weiter zusammen.

Muss ich da nicht auch was an der Lenkung verändern wenn ich die Spurweite ändere?:denk2:

Schicker 5211 - da wirst du hoffentlich lang mit Freude haben. :like

Das hoffe ich auch.:zetor

Eine Bitte - lade die Fotos bitte hier direkt hoch (Button "Bilder hochladen") geht total einfach, und die Bilder verschwinden später nicht einfach, wodurch schon so manch gutes Thema unbrauchbar wurde. Wir betreiben das Forum hier in Deutschland, und im Zweifelsfall müssen wir deine Bilder eh löschen, wenn du das willst - falls das der Grund sein sollte. :)

Habe die Funktion erst entdeckt als ich fertig geschrieben hatte. Werde demnächst Besserung geloben. :lala
 

Joachim

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Napi

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dadurch das nur ein bolzen richtig durch die Bohrungen gesteckt ist.

DSC_0049.JPG
Nein sind beide Bolzen vorhanden, aber die wurden auch regelmäßig getauscht da durch die Überlastung diese regelmäßig gebrochen sind :ka:

Muss ich da nicht auch was an der Lenkung verändern wenn ich die Spurweite ändere?

in der Spurstange sind Einkerbungen die durch einen Bolzen im Klemmstück das die Spurstange fest setzt
 

Joachim

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Das ist fast egal, da dies eh sehr spezielle Schrauben sind und nichts von der Stange. ;)

Aber ich kann vielleicht ein klein wenig beruhigen, ich hab noch nie welche zerbrochen und kann auch sagen das die absolut kein Verkaufsrenner sind. Wie gesagt, bei nicht ausgenudeltem Mittelachsträger halten die die Achsansätze eigentlich doch nur an der Hinterwand des Mittelachsträgers fest, und die Last nimmt dann der Mittelachsträger auf. Vielleicht, es sei denn - man schraubt die mit dem vorgegeben Anzugsmoment im aufgebockten Zustand fest und belastet die dann... Aber wie gesagt, ist mir noch nicht unter gekommen, das die gebrochen sind. Verschlissen ja, weil nicht fest genug angezogen, aber noch nie gebrochen.
 

Napi

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Dieter Fritz

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Woher kann so ein Riss in einem Achsträger kommen, denke doch nur durch eine Überbelastung mit dem Frontlader. Und der Riss ist schätze ich auch schon 4-5 cm lang, auf jeden Fall bis zur Hälfte von dem oberen Loch. Den Riss nur mit einer oberflächligen Schweissnaht zu schliessen ist wohl nicht fachmännisch, da muss schon ein Schweissfachmann ran der Materialkunde und Ahnung von Schweissszusatzstoffen hat.
 

Joachim

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Bilder sagen mehr als tausend Worte...
20170722_200357.jpg 20180716_193424.jpg 20181012_105405.jpg 20181012_110003.jpg

Allerdings hat Peter sicherlich Recht, da er sicher die originalen Hublader meint, die bauen deutlich länger (schlechtere Hebelwirkung) und sins an sich schon erheblich schwerer (über 600 statt 325 kg Schwingengewicht), was freilich dann auch deutlich mehr auf die Vorderachse geht. Und um so schlimmer, wenn dann kein Kontergewicht hinten dran hängt, wobei ich da auch kein gutes Beispiel abgebe bisher... :lala
Bei meinem Lader (auch 900 kg Hubkraft wie der originale) hatte ich auch schon 3 Ballen auf der Gabel, nur ist das ohne Kippschutz nach hinten halt zu gefährlich. Die Ballen haben 0,6 x 1,2 x 1,6 m sind gecutet und hoch verdichtet. Und, was sicher auch was ausmacht, mein Lader hat einen Schwingungsdämpfer der die groben Stöße abfedert und ich fahre vielleicht auch vorsichtiger als einer der nur alös angestellter auf dem Bock sitzt, was ja gerade zu LPG-Zeiten der Fall war.


Bei so einen Riss wurde dieser früher am Ende aufgebohrt, dann eine V naht geschliffen, dann verschweißt und meist noch ein starkes Flacheisen quer drüber gezogen. So hab ich das auch schon hier und da gesehen. Auch die ungefederten Achsansätze brechen bei dauernder Überbeanspruchung irgendwann an der Schweißnaht. Die gefederten hab ich noch nicht abgerissen gesehen, die sind mMn. viel besser auf schwere Lasten vorbereitet.
 

Napi

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Jupp habe aber heute gesehen das der Steg an der VA hinten zum ersten schraubenloch auch gebrochen ist:nolike, je öfter ich hinschaue um so mehr sehe ich :hangover
 

Napi

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:ka: auf alle Fälle über 350 kg, unser UTB hebt keines von denen und der Hebt 300 kg locker.
 

Joachim

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Was bringt so ein Quaderballen auf die Waage und dann gleich 2 auf der Gabel und dann ohne Heckballast.
300kg
gefederte Achse ist gesperrt, ich hab die max möglichen Hinterradgewichte montiert und der Frontlader ist verglichen mit dem originalen von TracLift nur halb so schwer (320 statt 600 kg allein bei der Schwinge!) und baut fast 70 cm kürzer, was sich extrem positiv auf Hebel und Gewichtsverteilung auswirkt.

Desweiteren liegen seit letzten Herbst schon ex Claas Frontgewichte für hinten parat, und kommen auch dran, wenn ich mal den Träger fertig bekomm. Denn ich brauch ein sehr flaches Gewicht und nur für die Unterlenker was noch dazu sehr kurz baut um damit in meiner Scheune und mit Anhängern klar zu kommen.

Davon ab, hab ich n wachsames Auge auf meine in der Saison alle 2 Tage geschmierte Vorderachse und gehöre zu den umsichtigen Fahrern und eher nicht zu den Ackerchaoten. :D ;) :)

PS. der Greifer mit dem teils sehr feuchten Mist ist subjektiv schwerer wie die zwei Ballen mit Spieß.
 

zetor67

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Napi

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Ja Achtung ich rede von einer Großpackenpresse die Ballen sind Größer

Die normalen Quaderballen hebt unser kleiner locker nur die Großen nicht mehr.
 

Joachim

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Wobei manche ja auch Heu in Großballen pressen, die wiegen dann auch ordentlich. Im Rundballen will man ja gerade die hohen Pressdrücke nicht haben, zumindest bei Pferdeheu. So ein 1,3m Rundballen wiegt so 250 kg ca. Mal etwas mehr, mal auch nur 200 kg. Davon hatte ich schon 3 am Haken, aber da siehste ja dann nüscht mehr... :D ;)
 
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