• 5. Zetor Traktor Treffen 2021

Bericht Vorstellung Zetor 7011 aus Belgien - Restaurationsbericht

pvdk

Mitglied
Dabei seit
13.08.2020
Beiträge
28
Ort
Herne, 1540 Herne, Belgien
Vorname
Pieter
Traktor/en
'81er 7011
Hallo zusammen,

ich bin Pieter aus Belgien und nach Jahren der Suche haben wir endlich eine gut erhaltene Zetor gefunden.

IMG_20200805_162251.jpg IMG_20200805_162453.jpg

Ich glaube dass wir etwas sehr Seltenes haben. Zumindest hier werden Zetoren seltener und solche, die es noch gibt hatten oft ein hartes Leben.

IMG_20200805_200826.jpg IMG_20200805_195012.jpg

Es ist ein 7011 Baujahr '81, gekauft vom ersten Besitzer, eine alte Bäuerin. Die Kaufrechnung war noch vorhanden und der Stundenzähler (noch funktionsfähig!) zeigt 2660 Stunden an.
Die Originalreifen sind noch darunter.

IMG_20200805_182825.jpg IMG_20200807_193429.jpg

Bis vor kurzem wurde der Traktor von dem Händler, bei dem er ursprünglich gekauft wurde, jährlich gewartet. Vor kurzem ist die Verkabelung am Anlasser und an der Lichtmaschine durchgebrannt. Ich werde dies mit Originalteilen reparieren.

IMG_20200805_184358.jpg IMG_20200805_184352.jpg

Ich plane, den Traktor mit seiner aktuellen Patina zu behalten und ihn für Hobbygebrauch zu verwenden.
 

Joachim

Zetor Teilehändler
Mitarbeiter
Dabei seit
6.07.2012
Beiträge
15.729
Ort
Wiedemar, Queiser Str. 1, Deutschland
Vorname
Zetorversteher
Traktor/en
Zetor 5011, Zetor 3045, Zetor 2011
Hallo und willkommen Pieter! :)

Na das ist doch mal ein schönes Exemplar und noch dazu der große 7011 und einer der ersten vor der Modellpflege gebauten. Sogar noch mit dem original Sitz der frühen Modelle. Klasse! :D
Der hat sogar noch den original Außenspiegel links. :like

Vor kurzem ist die Verkabelung am Anlasser und an der Lichtmaschine durchgebrannt. Ich werde dies mit Originalteilen reparieren.
Mach die Kabel neu - aber nimm bloß keinen fertigen Kabelbaum. Die welche es heute neu gibt, sind leider oft nicht all zu gut gemacht. Der Schaden entstand sicher, weil da mal jemand nicht fachgerecht repariert hat, wenn man das viele Isolierband sieht und den gruseligen Quetsch-Flachstecker. Die Dinger sind nur Notbehelfe und sollten besser nicht in Fahrzeugen verwendet werden. Besser ist richtig crimpen.
Ich musste bei meinem 5011 auch den gesamten Kabelbaum erneuern, hab aber alle Kabel selbst neu gemacht und nichts von der Stange gekauft. Dadurch konnte ich einige kritische Dinge gleich verstärken.

Und sogar gefederte Vorderachse... da hast du nen guten Zetor erwischt. :)
 

pvdk

Mitglied
Dabei seit
13.08.2020
Beiträge
28
Ort
Herne, 1540 Herne, Belgien
Vorname
Pieter
Traktor/en
'81er 7011
Hallo Joachim!

Mach die Kabel neu - aber nimm bloß keinen fertigen Kabelbaum. Die welche es heute neu gibt, sind leider oft nicht all zu gut gemacht.
Ich weiß dass es viele Aftermarket-Teile mit zweifelhafter Qualität gibt. Dein Konkurrent in der Tschechischen Republik bietet beispielsweise diese Fernost-Kabelbäume an. Aber ich habe mich an einen offiziellen Zetor-Händler in der Tschechischen Republik gewandt und sie haben mir gesagt, dass das Teil noch bei Zetor erhältlich ist. Ich hoffe dass die Qualität des Originalteilen immer noch in ordnung ist. Andernfalls habe ich mir gerade einen KNIPEX MultiCrimp Crimpzange mit Wechselmagazin gegönnt.

IMG_20200813_143854.jpg

Der Schaden entstand sicher, weil da mal jemand nicht fachgerecht repariert hat, wenn man das viele Isolierband sieht und den gruseligen Quetsch-Flachstecker. Die Dinger sind nur Notbehelfe und sollten besser nicht in Fahrzeugen verwendet werden.
Ich denke du hast recht, die Spuren deuten sowieso darauf hin. Ich denke, der Ärger begann, als die Lichtmaschine starb. Sie ersetzten die Lima durch eine, die nicht vollständig in den Halter passte. Sie haben einen Teil des Lima-Gehäuse abgeschliffen um ihn passend zu machen. Dadurch sitzt die Lima schief im Halter. (Logischerweise ist es jetzt auch am ende und ich werde es durch eines von Magneton ersetzen). Wahrscheinlich ist dann die Verkabelung mit deselber Bastelmentalität durchgeführt. Außerdem fehlte die Kappe, die zur Lichtmaschine gehört, aber ich habe sie später vom Vorbesitzer bekommen. Die Haube wurde auch mit falschen Schrauben zusammengebaut und die Scharnierstifte durch rostige Nägel ersetzt. Selbstverständlich werde ich alles in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Zum Glück wurde mit Ausnahme der Verkabelung und der Motorhaube dem Traktor das weitere Basteln erspart.
 

Joachim

Zetor Teilehändler
Mitarbeiter
Dabei seit
6.07.2012
Beiträge
15.729
Ort
Wiedemar, Queiser Str. 1, Deutschland
Vorname
Zetorversteher
Traktor/en
Zetor 5011, Zetor 3045, Zetor 2011
Luxus. :D ;)

Ich schwöre auf diese:
2015-04-02_20-12-41_571.jpg 2015-04-02_20-12-59_796.jpg crimp_fs_06.jpg crimp_fs_07.jpg
Gute Crimpung, kostet glaube unter 20 Euro und ist NICHT zu verwechseln mit den Billigen ausm Baumarkt oder den gruseligen Sets von dort ;) Die fährt im Traktor und Oldtimer immer mit, da ist man auch unterwegs gut gewappnet.


Für Aderendhülsen diese:
2015-04-02_20-32-25_199.jpg 2015-04-02_20-32-45_996.jpg crimp_ah_03.jpg crimp_ah_04.jpg
Tut es im Traktor und Oldtimer auch.


und bei Mehrfachkabeln, dieses noch, was eigentlich für die Hauselektrik ist:
Crimpen_Abisolierer_01.jpg


Die von dir gezeigt wollte ich auch erst holen, war mir am Ende dann aber zu teuer. Die geht natürlich dafür noch n bisl besser sicherlich.

Kabelbäume kenn ich 3 Qualitäten: Fernost/Indien, CZ/Polen Nachbau, Original
Gleichwertig ist nichts davon mit einander, aber Fernost/Indien ist tatsächlich nur für da unten gemacht oder für die Tonne. :) ;)

Komplett selber machen geht aber auch recht flott, zumal die dann gescheit gewickelt werden können statt mit dem drecks PVC-Band wie bei allen Nachbauten üblich. Ich nehm da ausschließlich im Innenbereich das Tesa Filzband, klebt wie Hölle, außen sehr weich oder im Außenbereich das PVC-Band von Cernoplast. Klebt auch nach Jahren noch sehr gut.

Wenn es original werden soll mit der LIMA, wirds schwer. Ja, man kann eine von Magneton nehmen, aber ich meine die machen nicht mehr die ohne Regler, weil der sitzt ja eigentlich extern unterm Amaturenbrett. Bei meinem 5011 hab ich (in Vorbereitung 12 AufdachKlima) eine 95 A LIMA verbaut (geänderter Halter, aber fluchtet korrekt) und eine 195Ah LKW Batterie von Exide. Ich brauch später mal bis zu 60 A aufm Dach, da musste ich von den Serien 45 A etwas weg. Aber dadurch auch alle Kabel entsprechend neu dimmensioniert (Batteriekabel 2x 50mm² Feinlitze ausm Bootsbau statt 25mm² Serienkabel) und einige andere Änderungen. Aber ich habe parallel dazu auch stets einen sauberen Schaltplan erstellt, um später man nachvollziehen zu können was ich damals gebaut hab. :D


Wenn du noch Teile der Original Arbeitsscheinwerfer benötigst, habe ich eventuell noch was liegen. Gebraucht, aber verwendbar aus Friedenszeiten vor der Wende. ;)
 

pvdk

Mitglied
Dabei seit
13.08.2020
Beiträge
28
Ort
Herne, 1540 Herne, Belgien
Vorname
Pieter
Traktor/en
'81er 7011
Die von dir gezeigt wollte ich auch erst holen, war mir am Ende dann aber zu teuer. Die geht natürlich dafür noch n bisl besser sicherlich.
Was ich an der Multicrimp mag ist der entriegelbare Zwangssperre, womit man immer die Richtigen Crimpdruck ausübent, weil es nur löst beim optimalen Crimpdruck.

Ich nehm da ausschließlich im Innenbereich das Tesa Filzband, klebt wie Hölle, außen sehr weich oder im Außenbereich das PVC-Band von Cernoplast. Klebt auch nach Jahren noch sehr gut.
Was wurde eigentlich in der Fabrik dafür verwendet? Wie auf dem Foto unten zu sehen ist, ist das Kabel bereits mit einer Art PVC-Klebeband umwickelt. ist das original oder später gemacht?

IMG_20200813_143940.jpg

Wenn es original werden soll mit der LIMA, wirds schwer. Ja, man kann eine von Magneton nehmen, aber ich meine die machen nicht mehr die ohne Regler, weil der sitzt ja eigentlich extern unterm Amaturenbrett.

Lichtmaschinen ohne eingebauten Spannungsregler sind auch heute noch neu zu haben. Sehen wie folgt aus:

03624(2).jpg

Aber was ist original? Man muss auch ein bisschen pragmatisch bleiben. Der Importeur, die Firma Hocké, hat zum Beispiel damals wahrscheinlich bereits andere Lichtmaschinen und Anlasser eingebaut oder im Werk einbauen lassen. Der Anlasser ist Bosch statt Magneton, aber gleichzeitig mit der Motor mitlackiert. Für mich ist es genug, wenn eine schöne tschechische Lichtmaschine drauf ist (aber mit eingebauten Spannungsregler).

Bei meinem 5011 hab ich (in Vorbereitung 12 AufdachKlima) eine 95 A LIMA verbaut (geänderter Halter, aber fluchtet korrekt) und eine 195Ah LKW Batterie von Exide. Ich brauch später mal bis zu 60 A aufm Dach, da musste ich von den Serien 45 A etwas weg. Aber dadurch auch alle Kabel entsprechend neu dimmensioniert (Batteriekabel 2x 50mm² Feinlitze ausm Bootsbau statt 25mm² Serienkabel) und einige andere Änderungen. Aber ich habe parallel dazu auch stets einen sauberen Schaltplan erstellt, um später man nachvollziehen zu können was ich damals gebaut hab. :D
Ich bin leider nicht so gut mit Elektrik vertraut wie du! Ich möchte darum die Dinge größtenteils originell halten. Ich plane jedoch die Installation eines Batterietrennschalters. Ich wollte den Schalter, die Abdeckplatte und die Kabel der neueren Zetor-Modelle bestellen:

Screenshot_20200817_154840.png
Ich denke es sollte passen, oder?

Wenn du noch Teile der Original Arbeitsscheinwerfer benötigst, habe ich eventuell noch was liegen. Gebraucht, aber verwendbar aus Friedenszeiten vor der Wende. ;)
Ich dachte daran, das Innere durch das der moderneren H3-Arbeitsscheinwerfer zu ersetzen. Denkst du dass es mit der Originalverkabelung funktionieren soll?
 
 
Zuletzt bearbeitet:

Joachim

Zetor Teilehändler
Mitarbeiter
Dabei seit
6.07.2012
Beiträge
15.729
Ort
Wiedemar, Queiser Str. 1, Deutschland
Vorname
Zetorversteher
Traktor/en
Zetor 5011, Zetor 3045, Zetor 2011
Wie auf dem Foto unten zu sehen ist, ist das Kabel bereits mit einer Art PVC-Klebeband umwickelt. ist das original oder später gemacht?
Original. Original heist in dem Fall aber nicht "optimal" - der Traktor kommt aus einer Zeit die durchaus auch als Mangelwirtschaft bekannt war. Schau bei heutigen Nobelmarken (Traktor oder Auto) wie es da gemacht wird, wo Geld kaum eine Rolle spielt.
Wichtig ist, das es lang klebt, das originale war da nur so mittel, da löste sich der Kleber des Klebebandes teils halt "schon" nach 20 Jahren. ;)

Ich dachte daran, das Innere durch das der moderneren H3-Arbeitsscheinwerfer zu ersetzen. Denkst du dass es mit der Originalverkabelung funktionieren soll?
Kommt auf die Watt an, die deine H3 haben und dadurch dann eben auf die Ampere die fließen müssen. Überdimmensioniert ist beim Kabelbaum am Zetor eher nichts.
 

pvdk

Mitglied
Dabei seit
13.08.2020
Beiträge
28
Ort
Herne, 1540 Herne, Belgien
Vorname
Pieter
Traktor/en
'81er 7011
Original. Original heist in dem Fall aber nicht "optimal" - der Traktor kommt aus einer Zeit die durchaus auch als Mangelwirtschaft bekannt war.
Trotz Mangelwirtschaft denke ich, dass die Qualität eigentlich gar nicht so schlecht ist. Man fragt sich, was sie ohne die sowjetische Herrschaft erreicht hätten.

Kommt auf die Watt an, die deine H3 haben und dadurch dann eben auf die Ampere die fließen müssen. Überdimmensioniert ist beim Kabelbaum am Zetor eher nichts.
Es müsste 12V 55W tün.

Mach die Kabel neu - aber nimm bloß keinen fertigen Kabelbaum.
Ich hatte Glück und erhielt einen hochwertigen Kabelbaum, den Zetor von einem Auftragnehmer in der Tschechischen Republik auf Bestellung angefertigt hatte. Die Verkabelung stammt von Kablo Vrchlabí und Specialcavi Baldassari. Die Anschlüsse sind u.a. von IMP.
 

Joachim

Zetor Teilehändler
Mitarbeiter
Dabei seit
6.07.2012
Beiträge
15.729
Ort
Wiedemar, Queiser Str. 1, Deutschland
Vorname
Zetorversteher
Traktor/en
Zetor 5011, Zetor 3045, Zetor 2011
Trotz Mangelwirtschaft denke ich, dass die Qualität eigentlich gar nicht so schlecht ist.
Nein, im groben wars schon sehr OK. Aber dank Mangelwirtschaft und sicher auch aus Sparzwang wurden z.B. die normal genormten Kabelfarben nicht immer eingehalten und statt dessen gerne mal nur mit einer kurzen farblichen Tülle ums Kabel symbolisiert. Es sollte halt möglichst wenig weg geworfen werden und dann macht man eben sowas. Ist an sich ja nicht falsch, aber es geht halt auch besser. Es gibt in tschechischen Archiven genug Lesestoff zu den Kämpfen die Zetor vs. Partei/Politik auszufechten hatte. Das war in der CSSR etwas weniger drastisch als in der DDR, aber eben dennoch auch dort vorhanden.

Naja, die vorn am Dach hatten original 35Watt bei 12V das mal 2 sind 70 Watt gegenüber 110 Watt bei H3 oder anders 6 A gegenüber 9,2 A. Die Sicherungen sind beim 5011-7045 alles 15A (bzw. heute 16A). Leider gibt es von der Kabine des 5011-7045 keinen Kabelplan, und ich kenne die Kabelquerschnitte nicht mehr, da ich meinen ja einen komplett neuen Kabelbaum spendiert hatte und zwecks Alltagstauglichkeit auch einiges geändert/verbessert habe.
Falls die Arbeitsscheinwerfer nicht eh schon über ein Relais geschaltet werden, dann würde ich das bei H3 dann tun und einfach ein zusätzliches Kabel mit 2,5 mm² durch den linken A-Holm hoch ins Dach ziehen und dieses direkt zur Batterie ziehen und dort separat absichern. Ist auch besser für die Lichtausbeute, wenn dann an den Lampen genug Strom ankommt.

Könnte man nicht gleich auf LED (Warmweiß) umbauen?

Ein fertiger Kabelbaum hätte mir damals (und heute) nichts genutzt, da ich Sonderwünsche hatte... 95A Lichtmaschine, 195Ah Batterie, bis zu 60A Strom im Dachraum verfügbar ... sowie einige in der Serie damals unschön gelöste Sachen korrigiert wie die Stromversorgung des Fernlichtes z.B.). Hinzu kam, das ich ja durch viel Glück an ein Dach vom 5211 kam und dieses aufgebaut habe, weil es eine Dachluke hat und die deutlich bessere Heizung. Dann noch die Heckscheibe auf Rahmenlos geändert und dafür dann mit elektrischem Wischer und Heckscheibenheizung, Rundumleuchte, Radio, Ladebuchsen,... :D na was man halt so zum arbeiten und spielen gern haben will. :lala ;)

IMP :denk2: IMP oder meinst du AMP-Superseal ?
 

pvdk

Mitglied
Dabei seit
13.08.2020
Beiträge
28
Ort
Herne, 1540 Herne, Belgien
Vorname
Pieter
Traktor/en
'81er 7011
Falls die Arbeitsscheinwerfer nicht eh schon über ein Relais geschaltet werden, dann würde ich das bei H3 dann tun und einfach ein zusätzliches Kabel mit 2,5 mm² durch den linken A-Holm hoch ins Dach ziehen und dieses direkt zur Batterie ziehen und dort separat absichern. Ist auch besser für die Lichtausbeute, wenn dann an den Lampen genug Strom ankommt.
Das klingt nach viel Arbeit... Hatten Sie kein originelles Arbeitslicht herumliegen?

Nein, I.M.P. GROUP aus Italien, haben Faston-Steckverbinder mit einem guten Preis / Leistungsverhältnis. Ich habe IMP-Anschlüsse in jeder italienischen Maschine gefunden, die ich besitze.
Leider nur Messingstecker und nicht verzinnt, wenn man sie nicht in Rollen kauft.
 

Joachim

Zetor Teilehändler
Mitarbeiter
Dabei seit
6.07.2012
Beiträge
15.729
Ort
Wiedemar, Queiser Str. 1, Deutschland
Vorname
Zetorversteher
Traktor/en
Zetor 5011, Zetor 3045, Zetor 2011
Das klingt nach viel Arbeit... Hatten Sie kein originelles Arbeitslicht herumliegen?
Meinst du für meinen 5011?
Doch, die liegen auch immer noch rum - aber will mit der Maschine auch arbeiten und es soll praktikabel und bezahlbar bleiben. Also hat er als Fahrlicht H4 bekommen, und als Arbeitslicht runde LED Fluter mit 30° und 60° Abstrahlwinkel. Ich hab die billigsten genommen, die funktionieren nun schon seit 2014 und stören nicht mal das Radio - also mehr als man für 7 Euro das Stück erwarten kann. :D ;)

Nein, I.M.P. GROUP aus Italien, haben Faston-Steckverbinder mit einem guten Preis / Leistungsverhältnis. Ich habe IMP-Anschlüsse in jeder italienischen Maschine gefunden, die ich besitze.
Leider nur Messingstecker und nicht verzinnt, wenn man sie nicht in Rollen kauft.
Aha. :like
Innen hab ich die originalen 4-fach und 6-Fach Mehrfachsteckverbinder genommen, die gibt es noch neu in Weiß, Gelb, Blau und Grün sowie NoName 1-fach und 2-Fach Flachsteckverbinder. Alles ordentlich gecrimpt. Im Außenbereich nehm ich gern die AMP-Superseal, weil Wasserdicht und schnell montiert.
 

pvdk

Mitglied
Dabei seit
13.08.2020
Beiträge
28
Ort
Herne, 1540 Herne, Belgien
Vorname
Pieter
Traktor/en
'81er 7011
Meinst du für meinen 5011?
Doch, die liegen auch immer noch rum
Ja, du hast mir schon mal einen angeboten:
Wenn du noch Teile der Original Arbeitsscheinwerfer benötigst, habe ich eventuell noch was liegen. Gebraucht, aber verwendbar aus Friedenszeiten vor der Wende.
Ich wusste nicht von deiner Webseite als ich mich hier angemeldet habe. Die Teile waren damals schon aus Tschechien unterwegs, aber nächstes Mal werde ich wissen, wo ich dich finden kann.

Innen hab ich die originalen 4-fach und 6-Fach Mehrfachsteckverbinder genommen, die gibt es noch neu in Weiß, Gelb, Blau und Grün sowie NoName 1-fach und 2-Fach Flachsteckverbinder. Alles ordentlich gecrimpt. Im Außenbereich nehm ich gern die AMP-Superseal, weil Wasserdicht und schnell montiert.
Gut zu wissen, mein Kabelbaum hat weiße Stecker, aber die originalen sind blau. Kannst du ein Bild hochladen oder mir einen Link senden?
 

Joachim

Zetor Teilehändler
Mitarbeiter
Dabei seit
6.07.2012
Beiträge
15.729
Ort
Wiedemar, Queiser Str. 1, Deutschland
Vorname
Zetorversteher
Traktor/en
Zetor 5011, Zetor 3045, Zetor 2011
Die Teile waren damals schon aus Tschechien unterwegs,
Nachbau (auch wenn vom selber Hersteller) oder echte originale? :D ;)

Nein, die sind Weiß, Gelb, Grün, Blau, ... siehe Schaltplan zum 5211-7745 und genau so war es auch beim 5011-7045 schon ab Werk - das war schon damals ein Farbkodierung und somit schon recht klever wenn es denn konsequent gemacht worden wäre (siehe gelb-grüne Steckverbindung :lala:schreck )

Original:
Kabelbaum_Zetor_010.jpg amatur_02.jpg 2012-09-20_16-18-17_642.jpg 2013-02-06_10-19-15_726.jpg

Später dann nach neu machen (selber):
DSC_0002.JPG DSC_0001.JPG

Auch hier - die Stromversorgung des Fernlichtes ist eine Katastrophe ab Werk - nur 1x 1,5mm² statt wie beim Abblendlicht 2x 1,5mm². Nur eine von vielen Stellen, wo ich Änderungen vorgenommen habe zu Gunster Zuverlässigleit und Alltagstauglichkeit. Aber immer möglichst dezent natürlich, mal abgesehen vom Dach, da überwog der Mehrnutzen ganz klar dem Originalitätsgedanken spätestens an dem Punkt wo du bei 50°C in der Kabine gegart wirst. :D ;) ;)
 

pvdk

Mitglied
Dabei seit
13.08.2020
Beiträge
28
Ort
Herne, 1540 Herne, Belgien
Vorname
Pieter
Traktor/en
'81er 7011
Nein, die sind Weiß, Gelb, Grün, Blau, ... siehe Schaltplan zum 5211-7745 und genau so war es auch beim 5011-7045 schon ab Werk - das war schon damals ein Farbkodierung und somit schon recht klever wenn es denn konsequent gemacht worden wäre (siehe gelb-grüne Steckverbindung :lala:schreck )
Haha ich meinte nur das Teil das ich ersetzen muss. Der hatte ursprünglich blaue Steckverbindungen. Danke für die Bilder :)

Es hat überigens endlich geklappt mit den Verbindungselemente aus der Tschechischen Republik/Slowakei. Hoffentlich wird es diese Woche verschickt.
Festigkeitsklasse 5.8, weil 8.8 Bolzen von ehem. staatlichen Herstellern nicht verfügbar waren. Ich werde natürlich 8.8 Schrauben für tragende Teile verwenden (Anlasser, Dynamohalterung...).

Wenn ich z.B. die Fotos vom Schaumstoff sehe, da frage ich mich, wie du das wohl 100% original lösen wirst. Denn der originale war einfach mal Mist, der Produktionszeit geschuldet. Der zerfällt nach 25-30 Jahren immer mehr und wird zu einer klebrigen Pampe. Ich denke, an der Stelle würdest du doch sicher auch lieber einen hochwertigen aktuell produzierten Schaumstoff nehmen?
Schaumstoff ist noch i.O., werde ich nicht ersetzen. Ich werde jedoch Vibrationsschutz auf den Boden und Radkasten kleben. Nicht original, aber hergestellt in CZ und sehr preiswert.

Oder die Werksoriginale Dämmung unter und in der Kabine? Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass diese sehr leicht brennbar ist - lassen oder auf Sicherheit setzen und etwas aktuelles nutzen, was schwer entflammbar ist? ;)
Du wirst mich wahrscheinlich als verrückt bezeichnen, aber ich werde die alte Dämmung durch das gleiche Zeug ersetzen, das noch immer in der Slowakei hergestellt wird. Ich kenne die feuchtigkeitsabsorbierenden Eigenschaften dieser Isolierung und alle nachfolgenden Probleme mit Rost, aber in meinem Fall war der Rost nach fast 40 Jahren sehr gering. Der Traktor steht auch drinnen, wenn er nicht benutzt wird. Auch die feuerhemmenden Eigenschaften des Materials sind heutzutage besser. Ich werde etwas Aluminiumband an den Rändern anbringen, um Feuchtigkeit und das Ausfransen von Glasfasern an den Rändern zu verhindern.

IMG_20210113_142758.jpgIMG_20210315_214519.jpgIMG_20210113_142746.jpg
 

Joachim

Zetor Teilehändler
Mitarbeiter
Dabei seit
6.07.2012
Beiträge
15.729
Ort
Wiedemar, Queiser Str. 1, Deutschland
Vorname
Zetorversteher
Traktor/en
Zetor 5011, Zetor 3045, Zetor 2011
Verrückt muss ja nicht schlecht sein... :D ;)

Aber bei der Isolierwolle... das Zeug war und ist leider Mist. Zu leicht entflammbar und was genau so schlimm ist, es saugt sich mit Wasser voll. Und genau das ist einer der Hauptgründe für viele vergammelte Kabinen und Radkästen. Der originale Schaumstoff ist offenporig - das geht heute besser, mit geschlossenporigem Schaumstoff der noch dazu in schlecht entflammbar zu haben ist.
Größter Kritikpunkt wäre für mich, wenn ich mit der Maschine noch arbeiten will - die Dämmwirkung ist vergleichsweise schlecht. Ich bin aber durchaus fasziniert, dass dieses Material selbst heute noch produziert wird. In welche Fahrzeuge wird sowas heut denn noch eingebaut?

Fürs Museum oder wie mancher sagen würde für die Vitrine - OK, aber um damit wieder zu arbeiten? :denk
Ich vermute mal aber eh, du willst den Zetor eher als Ausstellungsobjekt restaurieren, was ich auch durchaus klasse finde. :)

Es hat überigens endlich geklappt mit den Verbindungselemente aus der Tschechischen Republik/Slowakei. Hoffentlich wird es diese Woche verschickt.
Festigkeitsklasse 5.8, weil 8.8 Bolzen von ehem. staatlichen Herstellern nicht verfügbar waren. Ich werde natürlich 8.8 Schrauben für tragende Teile verwenden (Anlasser, Dynamohalterung...).
Ich könnt ja mal in meinem Fundus an Altschrauben suchen und dir die echten originalen raus suchen. Die kannst du dann aufarbeiten lassen (säubern und Oberflächenbehandlung). Mit den 5.8ern hätte ich jedoch nicht angefangen, das rangiert hierzulande unter dem Begriff "Kuchenblech", was in dem Fall negativ gemeint ist.


Bitte nicht falsch verstehen, ich bin fasziniert von deinem Projekt, deinem Ehrgeiz und deiner Geduld. Dafür zoll ich dir gern meinen Respekt. :)
Rein aus Praxis-Sicht jedoch, stellen sich mir bei der ein oder anderen Sache jedoch halt die Nackenhaare auf... :D das sei mir verziehen. ;)
 

pvdk

Mitglied
Dabei seit
13.08.2020
Beiträge
28
Ort
Herne, 1540 Herne, Belgien
Vorname
Pieter
Traktor/en
'81er 7011
Aber bei der Isolierwolle... das Zeug war und ist leider Mist. Zu leicht entflammbar und was genau so schlimm ist, es saugt sich mit Wasser voll. Und genau das ist einer der Hauptgründe für viele vergammelte Kabinen und Radkästen. Der originale Schaumstoff ist offenporig - das geht heute besser, mit geschlossenporigem Schaumstoff der noch dazu in schlecht entflammbar zu haben ist.
Was ich sagte, stimmte nicht ganz: Die Isoliermatten, wie es heute gemacht wird, sind eine Kombination aus Glasfasermatten mit PU-Schaum, die mit Aluminiumfolie bedeckt sind. Die alten Isoliermatten haben eine organische Faser (Flachs?) Anstelle von Glasfaser, deshalb brennen sie so gut und teilweise der Grund, warum sie so viel Feuchtigkeit aufsaugen. Der Ort der Isolierung spielt auch eine wichtige Rolle bei den auftretenden Problemen: Die Isolierung ist für den Einsatz im Motorraum weitaus besser geeignet als an der Unterseite der Kabine.

Die technischen Eigenschaften sind außerdem nicht schlecht:
  • Wärmeleitfähigkeitskoeffizient: 0,041 Wm-1.K-1
  • Blaze-Temperatur: 305 ± 17 ° C (gemäß ISO 871: 1999)
  • Entzündungstemperatur: 420 ± 12 ° C (gemäß ISO 871: 1999)
  • Fähigkeit von Materialien Kraftstoff / Schmiermittel abzustoßen: ≤0,055 g (gemäß Test ECE Nr. 118)
IMG_20210415_154642.jpgIMG_20210415_154649.jpg

Ich bin aber durchaus fasziniert, dass dieses Material selbst heute noch produziert wird. In welche Fahrzeuge wird sowas heut denn noch eingebaut?
Die dünnere Version ohne PU-Schaum wird derzeit an Zetor zur Schall- und Wärmeisolierung des Motorraums geliefert. Darüber hinaus verwenden viele der großen Lkw- und Bushersteller es in ihren Fahrzeugen, auch Tatra. Ich kenne mehrere Hersteller mit Produktionsstätten in Belgien, die Kunden von ihnen sind.

P7150214.jpgP7150217.jpg

Fürs Museum oder wie mancher sagen würde für die Vitrine - OK, aber um damit wieder zu arbeiten? :denk
Ich vermute mal aber eh, du willst den Zetor eher als Ausstellungsobjekt restaurieren, was ich auch durchaus klasse finde.
Nein, der Traktor wird wieder für die Arbeit verwendet, aber nur für leichte Arbeiten und dann zurück in die Scheune. So wurde es früher verwendet und der Rost war sehr gering. Auf den Bildern sieht es schlimmer aus als es war, der Rost war größtenteils oberflächlich. Mit zwei Schichten Brantho Korrux erwarte ich, dass es noch lange in Ordnung bleibt, bevor ich die Kabine komplett restaurieren muss.

IMG_20210102_152351.jpgIMG_20210102_152520.jpg

Ich könnt ja mal in meinem Fundus an Altschrauben suchen und dir die echten originalen raus suchen. Die kannst du dann aufarbeiten lassen (säubern und Oberflächenbehandlung). Mit den 5.8ern hätte ich jedoch nicht angefangen, das rangiert hierzulande unter dem Begriff "Kuchenblech", was in dem Fall negativ gemeint ist.
Danke für das Angebot, aber bitte tu das nicht :lol. Ich kenne Leute, die Schrauben gereinigt und wieder verzinkt haben, aber das geht selbst für mich etwas zu weit. Die von mir bestellten 5.8er Schrauben sind ausreichend. Mann muss nur ein wenig vorsichtig mit dem Schrauben sein. Ich habe nur ein paar 8.8er Schrauben an meinem Traktor gefunden und die 5.8er aus sowjetischem Stahl sind auch nicht so weich. Was mir wichtig ist, ist, dass die Unternehmen in der Tschechischen Republik und der Slowakei immer noch existieren. Deshalb verwende ich ihre Produkte gerne bei der teilweisen Restaurierung wieder.

IMG_20210227_135804.jpgIMG_20210227_135835.jpg
 

Joachim

Zetor Teilehändler
Mitarbeiter
Dabei seit
6.07.2012
Beiträge
15.729
Ort
Wiedemar, Queiser Str. 1, Deutschland
Vorname
Zetorversteher
Traktor/en
Zetor 5011, Zetor 3045, Zetor 2011
:shock das ist dann aber nicht original... :bibber:p:cool:

Ist der Schaum nun geschlossen-porig oder offen-porig? Einfacher Test: Mal ein Stück davon in Wasser tauchen und zusammendrücken, dann los lassen und heraus nehmen. Danach weiß man, ob es nun offen- oder geschlossen-poriger Schaum ist. :) :like

Ob das zu Ost-Zeiten Flachs war? Ich glaub es noch nicht so ganz. Ich kann mich gut an die 80iger Jahre im Osten erinnern (z.B. als Dämmwolle beim Hausbau), da wurde viel mit Glasfasern gemacht, das war ein gut verfügbares aber auch gressliches Material weil man kaum gescheite Schutzkleidung hatte, warum sollte Zetor da auf Flachs zurück greifen? Glasfaserdämmstoff war günstig und in ausreichenden Mengen zu haben. :ka:

Das sowjetischer Stahl besser sei als anderer, das halte ich aber erstmal für ein Gerücht. Zu DDR-Zeiten war der russische Stahl eher als schlecht verschrieen, ähnlich dem chinesischen heute bspw.. Aber mag ja heute alles anders sein, gut möglich, man weiß es nicht.
Original waren die allermeisten Schrauben doch eh über lackiert, so dass man kaum bis gar nicht erkennen konnte welche Güte die haben bis man die Farbe abkratzte. So war das zumindest bei meinem 5011.


Aber wie gesagt, ich bewundere dein Durchhaltevermögen, dein Projekt auf diese Art und Weise durchzuziehen. :)
 

pvdk

Mitglied
Dabei seit
13.08.2020
Beiträge
28
Ort
Herne, 1540 Herne, Belgien
Vorname
Pieter
Traktor/en
'81er 7011
Stimmt, aber es ist nur im Rahmen der Erhaltung, dann ist das nach meinen Regeln erlaubt :D. In Zukunft wird die Kabine komplett restauriert und dann sandgestrahlt und mit einem 2K-Lack lackiert.

Ist der Schaum nun geschlossen-porig oder offen-porig? Einfacher Test: Mal ein Stück davon in Wasser tauchen und zusammendrücken, dann los lassen und heraus nehmen. Danach weiß man, ob es nun offen- oder geschlossen-poriger Schaum ist. :) :like
Ich werde es testen. Der Schaum brennt überigens leicht.

Ob das zu Ost-Zeiten Flachs war? Ich glaub es noch nicht so ganz. Ich kann mich gut an die 80iger Jahre im Osten erinnern (z.B. als Dämmwolle beim Hausbau), da wurde viel mit Glasfasern gemacht, das war ein gut verfügbares aber auch gressliches Material weil man kaum gescheite Schutzkleidung hatte, warum sollte Zetor da auf Flachs zurück greifen? Glasfaserdämmstoff war günstig und in ausreichenden Mengen zu haben. :ka:
Du hast recht. Aufgrund der bräunlichen Farbe sah es aus wie eine organische Faser, aber ein Brenntest zeigte, dass es sich tatsächlich um eine Glasfaser handelt. Das Material scheint dann völlig unverändert. Ich habe einige Stücke zugeschnitten und es ist in der Tat schrecklich, damit zu arbeiten, juckt! :lol

Das sowjetischer Stahl besser sei als anderer, das halte ich aber erstmal für ein Gerücht. Zu DDR-Zeiten war der russische Stahl eher als schlecht verschrieen, ähnlich dem chinesischen heute bspw.. Aber mag ja heute alles anders sein, gut möglich, man weiß es nicht.
Ich weiß nicht, wie mein Beitrag den Eindruck erweckte, dass ich dachte, sowjetischer Stahl sei besser. Das Gegenteil war in der Tschechoslowakei der Fall. Der größte Teil des Stahls wurde im Land produziert, war jedoch stark von Erzimporten aus der UdSSR und China abhängig. Die nach dem Freedom of Information Act (FOIA) veröffentlichten CIA-Dokumente zeigen die Probleme der Stahlindustrie in der Tschechoslowakei. Die meisten Dokumente aus den 80er Jahren sind noch nicht veröffentlicht, die verfügbaren stammen aus den 50-60er Jahren. Ich gehe jedoch davon aus, dass viele der Probleme in den 80er Jahren noch bestanden haben:

steel1.png

steel2.png

steel3.png
steel4.png
Zetor erhielt jedoch höherwertigen Stahl als die Pkw- und Lkw-Industrie: :D
steel5.png

Original waren die allermeisten Schrauben doch eh über lackiert, so dass man kaum bis gar nicht erkennen konnte welche Güte die haben bis man die Farbe abkratzte. So war das zumindest bei meinem 5011.
Komisch, in meinem Fall war es nicht so, die meisten Schrauben sind nicht mitlackiert. Ist es möglich, dass die von Hocké importierten Traktoren qualitativ hochwertigere Schrauben haben? Fast alle wurden von Skrutkáreň in Stará Ľubovňa hergestellt. Ein Rentner, den ich kenne und der früher bei einem Zetor-Händler gearbeitet hat, sagte mir, die Schrauben seien schrecklich, maßlich ungenau und aus minderwertigem Stahl. Es könnte sein das solcke Kritik an Zetor mitgeteilt wurde. Sie haben zum Beispiel auch spezielle Schmutzfänger an von Hocké importierten Traktoren installiert, glaube ich ab Werk.
 
Top