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Frage Zetor 5545 leichte Allradachse

onkeltom

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Hallo zusammen, vielleicht kennt der eine oder andere das problem das die leichte Allradachse beim Zetor 5545 oder 5745 gerne zu Ölundichtigkeiten neigt.
Aus diesem grund wollte ich mal ein Thema erstellen und von meinen erfahrungen mit Getriebefließfett berichten, da ich sehr positive erfahrungen im PKW bereich bei Lenkgetrieben gesammelt habe vor allem bei Älteren Alfa Romeo Modellen. Bei der leichten Allradachse besteht ja zwischen dem Differential und den Außen getrieben warscheinlich ein gemeinsamer Ölhaushalt. Deswegen habe ich mir gedacht ob man die Allradachse nicht auch mit Fließfett fahren könnte, vielleicht hat diesbezüglich schon jemand erfahrungen gesammelt.

Viele Grüße
Andreas
 

werne

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Hallo Andreas
Na klar geht das. Habe ich beim U 651 ständig so genutzt ohne Probleme.
 

werne

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Ja ist ähnlich. Hier in Mitteldeutschland hatte ich noch keine Temperaturprobleme.
 

Florian_7745

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Ich glaub das ist nicht gut, grad wenn man im Winter damit unterwegs ist im Forst geht da schnell mal ein Lager kaputt.
 

werne

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In den 10 Jahren, wo wir den genutzt haben hatten wir keine Probleme. Auch im Winter bei Transprtarbeiten und auch im im Wald wurde er artgerecht gefordert jedoch nicht geschundenen. Im Sommer hat er endlos km abgespult zu den verschiedenensden Oldtimer - Veranstaltungen ,auch schnell mal von Leipzig nach Kröv und zurück (1300 km ).
 

Joachim

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Vielleicht ein Kompromiss: es gibt auch Fließfette mit Molybdän, was einen gewissen Notlaufschutz aufbaut, der bei kaltem Fließfett nützlich sein könnte.

@onkeltom
Mach mal bitte ein Foto der Achse - ist das noch die erste Bauform mit der Kugelabdichtung oder schon die 2. Ausfühung mit der großen Manschette statt derer?
Bei letzterer ist es ja kein Problem die Achse dicht zu bekommen und bei ersterer... gibt es auch Lösungen, die aber nicht die billigsten sind.

Ich selbst hab ja einen Zetor 3045 mit der Urform der ersten Allradachse, sogar noch ohne die Überlastsicherung. Beim 3045/3545 gibt es passende Dichtungen für die Achsschenkelkugelgehäuse, für den 5545 und 5745 mit alter Bauform der Achse wohl aber auch.
 

onkeltom

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Hallo, ist wohl die 2te. ausführung

Gruß
Andreas
 

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Joachim

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Na wenn die Manschetten dicht sind... würde ich da schon versuchen auf ein dickeres Öl zu setzen, ehe ich zum letzten Mittel (Fließfett) greifen würde.

Ich könnte mir vorstellen das ein Wechsel bei Fließfett nur im Hochsommer spaß macht. ;)
 

onkeltom

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An den Antworten kann man ja ableiten wie unterschiedlich die ansichten dazu sind,letztendlich muß das jeder selbst entscheiden ob er Getriebeöl durch Fließfett ersetzt.Ich bin da selber auch noch unschlüssig aber wollte halt mal von anderen eine Meinung dazu hören.
Gruß
Andreas
 

Joachim

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Was heist andere Meinungen - es kommt halt drauf an. ;)

Wenn ich noch alle Teile bekomme um die Achse dicht zu bekommen, würde ich auf keinen Fall Fließfett einfüllen. Wenn ich aber die Achse nicht mehr dicht bekomme, weil Teile nicht mehr verfügbar sind, dann sehe ich Fließfett als die erheblich bessere Alternative zum "stehen lassen" oder "trocken weiter fahren". ;)

Von daher sehe ich hier eher keine arg unterschiedlichen Ansichten, nur womöglich verschiedene Voraussetzungen.

Bei deinem Typ Vorderachse, sollte das alles dicht zu bekommen sein, wenn du jedoch die Kugelkopf-Achse hättest, dann kann Verschleiß an den Dichtflächen und womöglich nicht mehr beschaffbare Dichtungen (für den 3045/3545 passt zum Glück was vom Tatra) zu einem echten Problem werden, wie zB. auch bei alten Jeep Achsen.

Daher - ein generelle Fließfett ist das beste oder Fließfett ist Mist kanns da eh nicht geben. :)
 
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