Frage Zetor Major 80 fährt nich los?

  • Ersteller des Themas Piranhaoldi
  • Beginn
P

Piranhaoldi

Mitglied +
Dabei seit
4.07.2024
Beiträge
4
Ort
Zossen
Vorname
Artur
Traktor/en
Major 80
Ich bin neu hier und habe ein Problem mit meinem Major 80.
Es gibt leider keine Zetorvertretung in meiner Nähe. 15806 Zossen
Er springt an Gruppe ist drinn, Gang rein, Fahrtrichtungshebel einlegen zeig er auch an aber nichts passiert.
Hab keine Idee mehr.
Dieses Problem hatte er am Anfang ja nicht dann hin und wieder (konnte ich durch warm laufen lassen und noch mal von vorn beginnen lösen)
Dann wurde es immer häufiger und jetzt will er gar nicht.
Er hat 700h runter und stand die letzten 3 Monate unbenutzt.
Gruß Artur
 
Hallo und willkommen Artur.

Die für dich nächste Zetor Vertretung währe in Dahme/Mark (ca. 44 km) die HLG Handels & Landtechnik GmbH
Du hast nicht die nötigen Rechte um Anhänge (Bilder, Dateien) anzuschauen.
Bitte registriere dich jetzt oder logge dich mit deinem Account ein um Anhänge betrachten zu können.


Dein Problem kann nach deiner Beschreibung ein mechanisches sein oder auch ein elektronisches, das per Ferndiagnose zu klären wird schwer, zumal "Zetor Major 80" ein Dehnbarer Begriff ist ohne Baujahr und ggf. exakte Modellbezeichnung sowie wie er ausgesattet ist, dazu.

Da es Wärmeabhängig zu sein schien, könnte auch eine kalte Löststelle, also wieder Elektrik/ Elektronik die Ursache sein. Das zu finden wird nur helfen den Schaltplan zu studieren und dann systematisch durchzuprüfen.
Steht er manchmal viel draußen? Dann könnte es auch noch ein Korsossionsschaden an einer elektrischen Komponente sein. Aber selbst ein Kabelbruch wäre noch denkbar.

Ein Foto vom Schlepper wäre auch nett, je mehr desto besser, manchmal erkennt man auch schon anhand von Fotos die mögliche Ursache.
 

Anhänge

    Du hast nicht die nötigen Rechte um Anhänge (Bilder, Dateien) anzuschauen.
    Bitte registriere dich jetzt oder logge dich mit deinem Account ein um Anhänge betrachten zu können.
mal eine andere Gruppe/ anderen Gang/ andere Fahrtrichtung Probiert?
Irgendwas Pneumatisch betätigt? ergo keine Luft evt?
oder hydraulisch betätigt? ergo kein Öl in dem System?
oder elektrisch betätigt? ergo am Relais/stellmotor kein Strom oder Signal?

Ferndiagnose ist jaanz schwer.
Daten, Fakten, Bilder helfen da extrem weiter....
 
Hallo,
Also es ist ein Zetor HS Major von Bj.17.
Steht immer trocken. Ja ich suche nach allen Richtungen. Die Gruppen hin und her, die Gänge hin und her vorwärts rückwärts ,Zapfwelle rein raus neutral, Hydraulisch geht hoch runter auch Frontlader.
Luft kontrolliert noch nicht,Öle auch nicht, weiß nicht ob da ein Zusammenhang sein kann?
Heute erst mal neue Batterie bestellt da die es durch die vielen Versuche nicht mehr macht.
Wenn ich die Batterie habe probiere ich weiter.
Grüße Artur

Fotos ist ein bisschen blöd da er im Carport steht
 

Anhänge

    Du hast nicht die nötigen Rechte um Anhänge (Bilder, Dateien) anzuschauen.
    Bitte registriere dich jetzt oder logge dich mit deinem Account ein um Anhänge betrachten zu können.
Der Frontlader hängt hydraulisch ja schon mal nicht am Getriebe, sondern am Motor. Gleichzeitig sagt das nichts darüber aus ob das System intern dicht ist.

Wenn ich die Batterie habe probiere ich weiter.
Wie??? Also war die alte hin? Tiefentladen?

Neuer Ansatz:
Schon mal dran gedacht die Getriebesteuerung neu zu kalibrieren? Wollen ja mal noch nicht hoffen das die hinüber ist, aber "dumm" könnte sie schon geworden sein.
Blöd - es brauch dazu ein Diagnostik Kabel mit Drucktaster dran.
Anleitung wäre da, aber nicht das olle Kabel.

Einen Elektroplan hab ich nur vom 2018er Major HS - aber denke nicht das da so viel geändert wurde.
 
Hallo Arthur,

das war einer der Gründe, warum ich mir ein Zetor Major 80cl gekauft hatte (viel weniger elektrik) und nicht ein HS. Ich würde darauf tippen, dass die elektrische Wendeschaltung einen defekt hat, bei mir ist mechanische Wendeschaltung verbaut. Holder hatte eine zeitlang große Probleme mit der elektr. Wendeschaltung.

Meiner lief im Wald einmal nicht an, konnte ihn aber dann durch bergabrollen starten. Ursache war, dass ich mir einen Stecker abgezogen hatte, hinter dem rechten Hinterrad (Sicherungsschalter Wendeschaltung )

Da wirst du an der Werkstatt nicht vorbei kommen.

Gruß Aaron
 
Ja Wendeschalthebel war bei meinem Proxima leider auch schon 2x defekt .
 
Da fragt man sich dann aber schon... weder beim Fendt (Kippschalter) noch Case Maxxum (Hebel) oder MF (Hebel) hatten wir damit jemals Probleme.


Dieses Problem hatte er am Anfang ja nicht dann hin und wieder (konnte ich durch warm laufen lassen und noch mal von vorn beginnen lösen)
Dann wurde es immer häufiger und jetzt will er gar nicht.
Das und die defekte Batterie ... denke mal da könnte man ansetzen.
 
Hallo,
Motoröl ist gut, Getriebeöl auch auf Stand, Bremsflüssigkeit und Kupplung ist ja ein auch Ok.
Ich such mal ob irgend welche Stecker lose oder sonst was sind. Wenn die Batterie da ist Versuch ich’s noch mal.
Das mit der Werkstatt ist ja schön und gut aber wenn er nicht fährt muss ich erst mal hin kommen!
Fahrtrichtung Hebel zeig im Armaturenbrett an wie es soll. Sonst gibt es keine Fehlermeldung
Gruß Artur
 
Ein Hallo in die Runde,
Heute neue Batterie eingebaut und sprang sofort an (eigentlich immer) . Dann fuhr er nicht los?
Nach einer kurzen Zeit 1bis 2 min, da kann man noch nicht von Warmlaufen reden, ausgemacht 10 sec. Gewartet gestartet und er fuhr ganz normal wie es sein soll. Habe etwas gearbeitet dabei auch ausgemacht usw. Als ob nichts war. Habe gestern überall etwas rumgefummelt um zu sehen ob ein Stecker lose ist oder so, habe aber nichts gefunden wo ich sagen würde das war’s.
Haben Zetoren eine Seele ? Ich glaube ja, er stand über drei Monate unbenutzt, da wird er wohl eingeschnappt gewesen sein wie ne alte Frau.
Egal ich werde weiter beobachten und öfter in dieses Forum schauen, Danke an alle Mitdenkenden.
Gruß Artur
 

Anhänge

    Du hast nicht die nötigen Rechte um Anhänge (Bilder, Dateien) anzuschauen.
    Bitte registriere dich jetzt oder logge dich mit deinem Account ein um Anhänge betrachten zu können.
Ich tippe immer noch auf Wackelkontakt an nem Stecker oder Kabelbruch oder eingeklemmtes Kabel.... :lala :shy :cool:
 
Zum Thema Schalter kann ich sagen beim Zettelmeyer jährlich einmal den hoch-teuren Bosch Schalter ausgetauscht weil defekt. Dann auf einen China-Schalter mit Kugel gewechselt der tat's für's halbe Geld über Jahre und funktioniert immer noch.
Geht aber die Anzeige im Display wird die Änderung des Schalterzustands ja offensichtlich bemerkt und der Schalter tut was er soll.

Der Schalter selbst macht ja nichts. Der steuert irgendwelche Hydraulikventile direkt oder per Relais an. Die dann entweder ein Gestänge oder eine Hydraulikkupplung versorgen.
Die erste Maßnahme ist also prüfen ob alle Sicherungen OK sind und die Relais schalten (falls vorhanden).
Die Zweite ob die Hydraulikventile ihre Schaltspannung bekommen und hörbar klackern / schalten.

Schalten die Ventile wäre als nächstes zu prüfen ob ein Gestänge blockiert und was die hinter dem Ventil angesteuerte Hydraulik macht.

Schön Schritt für Schritt eingrenzen.

Übrigens der Zettelmeyer hatte dafür eine alte Torpedo-Sicherung Wenn die durch war trat genau das auf - der Radlader fuhr nicht mehr und sporadisch gab es durch die Vibration an der defekten Sicherung wieder einen Kontakt und der Antrieb wurde geschaltet. Also Sicherungen immer wirklich gründlich prüfen. ich fand den Defekt erst durch Herausnehmen der Sicherung.

Und noch was sobald Elektronik im Spiel ist und sei's nur ein elektronisches Display ist immer ein Absturz durch Unterspannung der Batterie möglich. Also laden oder ersetzen und mindestens eine Stunde - besser über Nacht - als manueller Reset ganz abklemmen.

Grüßle Micha
 
Wenn er 3 Monate stand und Batterie fast leer kanns schon passieren das er in Unterspannung kommt und Zuckt, gibts öfters. 5 Minuten warten dann bekommt die Lichtmaschine das wieder hin
 
dann bekommt die Lichtmaschine das wieder hin
Definitiv NEIN die Lichtmaschine bekommt die Batterie wieder "unvollständig" geladen mehr nicht.

Alle Steuergeräte und Sensoren verlieren die Einstellungen.
Im Klartext die Grundeinstellung sorgt dafür, daß das Fahrzeug läuft und dann alle via Sensor erlernten Werte speichert. Unterspannung verstellt den Speicher genauso wie Startversuche bei niedriger Batteriespannung. Das bedeutet, daß im Speicher nicht "nichts" steht sondern ein falscher Wert und das bringt die Steuergeräte durcheinander.

Beispiel: im Speicher sorgt eine logische "1" also 5V an einer Speicherstelle für die Information "Gang NICHT eingelegt". Wird die Unterspannungschwelle erreicht z.B. bei 3 Volt kippt die Information auf "null" also der Speicher sagt "Gang ist eingelegt" obwohl das natürlich nicht stimmt.
Eine solche Speicherstelle gibt es aber für jeden Gang am Getriebe und Wendegetriebe und die Schwelle ist minimal unterschiedlich also ein Speicher kippt bei 3,2V einer erst bei 2,9V. Würde technisch alles gleichzeitig auf null gehen wäre auch nichts passiert - das ist aber nicht der Fall.
Die 5V für den Speicher werden in der Regel durch Spannungswandler erzeugt also sinken die 12V der Batterie um 1/3 auf 8V sind die 5V ebenfalls um 1/3 niedriger also im kritischen Bereich bei "3 komma irgendwas".
Häufig entsteht die Unterspannung durch langes stehen oder wenn bei schwacher Batterie ein Startversuch unternommen wird.

Alle Fahrzeuge und Steuergeräte haben Spannungspuffer - also erst wenn man die Batterie für eine gewisse Zeit - je nach Fahrzeug zwischen 1 und 6 Stunden komplett von der Batterie abhängt ist der Speicher wirklich leer und das Steuergerät startet wieder mit der Grundeinstellung und fängen an den Speicher wieder via Sensoren-Daten zu lernen / füllen.
Im Extremfall kann es auch sein, daß das Fahrzeug erst wieder "angelernt" werden muß - oder via OBD II neu programmiert werden muß.

Beispiele:

Jeep WJ - hier gibt es nach Unterspannung keinen Leerlauf mehr - Fahrzeug geht aus. Muß im Stand eine Minute per Gaspedal auf Standgas gehalten werden - eine Minute auf ca. 3000 rpm und eine Minute bi 6000 rpm. Dann sind die Sensor-Werte wieder gelernt und er läuft wieder perfekt. Klingt super mit dem 4,7L V8 eine Minute Vollgas im Hof. Da halten Dich die Nachbarn für komplett bekloppt.

MB Vito: DPF Speicher verloren - da bist Du durch und musst im Notlauf zu Mercedes das Steuergerät neu flashen lassen - kann nur Mercedes Vertragswerkstatt mit Werksanbindung. Viele Benz Filialen tauschen dabei vorsorglich den DPF - sind dann 2500€ für nix.

Linzda und Ligier: Fährt nach Unterspannung nicht mehr denn der Speicher der Gang-Stellung des Getriebes (Wendegetriebe nur vor / zurück) behauptet, daß beide Gänge also Vorwärts und Rückwärts gleichzeitig eingelegt sind. Und damit schaltet das Steuergerät das Getriebe nicht frei. Beim Ligier eine Stunde abklemmen - beim Linzda reicht es nochmal den Zündschlüssel abzuziehen, ab- und aufschließen und wieder starten. Und weil das häufiger passiert verbauen beide Hersteller einen Batterietrennschalter ab Werk dann geht das "Abklemmen" der Batterie einfacher ...

Also das Problem sind Speicher und Steuergeräte und das fixt leider keine Lichtmaschine.

Auch wenn das Fahrzeug nur steht ist meist nach 2-4 Wochen die Batterie in der Unterspannung. Es macht also Sinn ggf. ein Ladegerät mit Stecker zu nutzen. Buchse dann fest an der Fahrzeugbatterie und in die Kabine verlegen - dann brauchst nur das Ladegerät einzustecken und das Fahrzeug ist über Nacht wieder voll.
Ich nutze hierfür das Ladegerät "Formula 1 BC240" für ca. 37€ funktioniert perfekt kann permanent angeschlossen bleiben, hat ein Winterprogramm usw.

Und Achtung:
Blei-Säure-Batterien werden bei Unterspannung beschädigt - Ausnahme "zyklenfeste Batterien" oder "Solarbatterien" (beim Kauf darauf achten !).
AGM Batterien werden nach einer Unterspannung nicht mehr voll geladen. Hierzu braucht es spezielle elektronisch gesteuerte Ladegeräte mit UIU Linie und Regenerierungsmodus wie das oben genannte. Also auch hier versagt die Lichtmaschine und bekommt die Batterie nicht wieder komplett voll.

... gibt übrigens schöne Youtube Erklärvideos zum Thema Unterspannung ... "Schöne neue Welt" eben ... alles wird einfacher :wtf

LG Micha
 
Hi Micha,
ja der erste Teil ist in der Theorie richtig, aber sollte, wenn die HW richtig entwickelt wurde, nie in einem Steuergerät auftreten.
Normalerweise gibt es in jedem Steuergerät, dass 5V für einen µC erzeugt, eine Reset Schaltung die den µC in Reset zieht, bevor er in Unterspannungen einen schmarrn macht. Weiter hat jeder/fest jeder µC eine interne Unterspannungsüberwachung, die, wenn im Register aktiviert, er sich selber in den Reset zieht, auch genauso sowas zu verhindern.
Weiter stehen Kalibrierwerte immer im nicht flüchtigen Speicher eines µC, z.B. internem EEPROM oder speziellen Flash Bereich. Daher haben Unterspannung Resets eigentlich keinen Einfluss auf die Daten.
Dieser Einfluss auf die Daten können nur auftreten, wenn gerade während des Schreibens ein Reset auftritt. Dann können die Daten "korrupt" sein und die Checksummer passt nicht mehr. Sollte dies der Fall sein gibt es i.d.R. im Speicher immer einen default Datensatz, der in diesem Fall dann geladen wird.
Deine Beispiele zeigen leider, dass doch viel bei der Applikationssoftware gespart wird, um genau das beschriebene Fehlerhandling zu implementieren.
Für sicherheitsrelevante Steuergeräte, z.B. ASIL C oder D ist es nach ISO zwingend vorgeschrieben, solche Daten immer zweimal, identisch, in verschiedenen Speicherblöcken abzulegen.
 
Du hast völlig Recht .. ein Freund von mir schreibt und teste den Code für Steuergeräte bei Conti/Temic. Entwickelt wird auf PC und µC Emulatoren und nach jedem nur denkbaren EU, ISO und sonstigen Standards getestet.
Ist der Code fertig und lief am Tester im Fahrzeug (PC am Armaturenbrett) fehlerfrei geht's an die Hardware Abteilung - die konvertieren dann den Code und passen ihn so an, daß er auf dem billigst möglichen Speicher und Steuergeräten läuft.

Was dann vom Original noch übrig bleibt bringt die Jungs immer wieder an den Rand der Verzweiflung. Instabiler Code ist nur ein Problem - Tachos, die in der Sonne alle Daten verlieren, Getriebe die fehlschalten, Sicherheitsmechanismen die nicht mehr funktionieren usw.

Also die Theorie wie alles sicher und stabil läuft hat leider nix mit der Praxis und den optimalen Bauteilen zu tun.

-> Warum empfehlen viele Hersteller die Batteriepole per Überbrückungskabel an eine externe Batterie anzuschließen wenn die Batterie getauscht werden muss. Sicher nicht wegen der EEPROMS und den hohen Qualitätsstandards der Steuergeräte ...

-> Der Fahrzeughersteller wird sich brennend dafür interessieren wenn Du ihm erklärst, daß die Kiste abstürzt und das nicht sein darf weil ...

-> Im wasserdicht vergossenen Steuergerät kann keiner sicher sagen was sich drin befindet und bestimmte "ganz üble" Serien verschwinden heimlich nach defekt oder beim nächsten Kundendienst oder Rückruf.

Also wenn so wie hier ein elektronischer Tacho mit Ganganzeige und eine elektronische Steuerung für das Wendegetriebe vorhanden ist dann muß meiner Ansicht nach immer am "Ende der Leitung" getestet werden ob die davor sitzende Elektronik wirklich den Gang freischaltet oder eben nicht. Wenn NEIN immer via Rest / Neuprogrammierung testen und erst dann ersetzen.

Zumindest ist das mein bewährtes Vorgehen.
 

Ähnliche Themen

B
Antworten
11
Aufrufe
960
Zetor_By
P
Antworten
40
Aufrufe
2K
Aaron
Aaron
Antworten
8
Aufrufe
6K
Aaron
Aaron
Antworten
37
Aufrufe
5K
Hägar181
Zurück
Top