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Frage Zetor TracLift/Trima Hubarm ND5-032 Bolzen brechen

Carthago

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mein Traktor ist nicht mehr im Internet... dachte ich wäre am Ende der Suche nach einem 3340 oder 5245 angekommen, stelle aber fest, wie schwierig es ist einen zu finden.
Es war spannend. Schließlich wurde es ein 7245er der in Bayern sein Unwesen trieb ;)
Freue mich auf guten Austausch hier in dem Forum. Mal sehen, vielleicht trifft man sich ja auch mal in Wirklichkeit.
Moins Leute,
wo es hier gerade so schön um Frontlader geht, wer hat sowas schon mal erlebt und/oder weiss Rat für folgendes Problem das mein Zetor hat: Vor einem knappen Jahr passiert mir beim Heben und Senken des Frontladers (ohne große Belastung), dass es einen mordsmäßigen Schlag/Knall tut und der Bolzen der den Kolben des Parallelfühungszylinder hält, ist gebrochen, Schweissnähte sind aufgebrochen, die Aufnahme ist verbogen. (Fotos a2019 bis d2019, das sind die ganz unten)
Zur Reparatur wurde der Frontlader abgebaut, die rechte Frontladeraufname demontiert, alles gerichtet, neu verschweißt, neu verbuchst, neue Bolzen, ordentlich gefettet, zusammengebaut, Frontlader tut seinen Dienst.
Seitdem war Ruhe, alles funktionierte. Bis zum 20.Oktober 2020. Ich komme mit dem Traktor von der Pferdestallungen, hatte dort Heuballen eingelagert. Mache den Traktor aus, bleibe noch ein wenig im Traktor sitzen um über die Dinge die noch zu tun sind nachzudenken und dabei streift mein Blick arglos über die linke Frontladeraufnahme und ich entdecke, dass der Bolzen links jetzt auch gebrochen ist.
Bei der Reparatur des Frontladers im Januar, wurden auf beiden Seiten neue Büchsen und Bolzen eingebaut.
Wie kann es sein, dass der Hdr.Zylinder der Parallelführung einen solchen Druck aufbaut, dass ein solcher Schaden entsteht.
Provisorisch habe ich eine einfache Eisenstange eingebaut, die ist weicher und hält bis jetzt. Neue Bolzen und Buchsen sind geliefert, nur frage ich mich nach der Ursache für diese doofen Schäden.
Zu starke Belastung kann ich ausschließen, Heuballen wie wir sie verwenden haben ein Gewicht von 300 bis 350 kg.
Wer von Euch hat ne Idee oder selbst Erfahrung dieser Art gemacht?

Über Antworten freue ich mich.

VG
Peter

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Joachim

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Ich rate mal...

Ausgeschlagene Buchsen des Hubzylinders?
Bolzen minderwertiger Qualität oder auch falsch gehärtet?
Hydraulisches Problem was zu erhöhten Kräften über die Steuerzylinder führt?
Konsole nach dem richten zu weich, Bolzen aufnahmen können sich verdrehen, erhöhte Bruchbelastung am Bolzen?
Überlastschutz der Werkzeughydraulik klemmt fest, lässt dadurch Überlastungen zu statt diese zu verhindern?

Das wäre jetzt mal, was mir bei betrachten der Bilder so durch den Kopf schoss.
 

Carthago

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Danke für die schnelle Antwort. Meine Überlegungen zur Problemlösung gehen zumindest übergangsweise dahin, die Parallelführung erst mal still zu legen. Dann die Komponenten zu checken, dieser Überlastschutz sollte sich am Frontlader rechts befinden (eine Reihe von Ventilen (?) ). Zum Arbeiten brauche ich die Parallelführung erst mal nicht.
Bin mir noch nicht schlüssig.

Vielleicht hat noch wer ne Idee?
VG
Peter
 
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Selbst wenn die Stahlteile nach der Reparatur von minderwertiger Qualität sind, halten sollte das allemal und nicht abreißen, wegbrechen o.ä.
Ausschlagen und verbiegen tut es sich eher....würde ich sagen.

Ich könnte mir auch vorstellen das es ein Problem mit der hydraulischen Parallelführung gibt. Die ist ja vermutlich auch recht aufwendig gelöst.
 

Carthago

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Hallo Christian, danke für die Antwort. Ich denke auch, dass es seine Ursache in irgendeinem Defekt mit der Steuerung der Parallelführung hat.
Mindere Qualität der neuen Bolzen kann ich ausschließen, die stammen aus einem Betrieb, der sich speziell mit diesen Bauteile für Landmaschinen und Baumaschinen beschäftigt.
Das Verbiegen der Frontladeraufnahme ist ja Ergebnis des Brechens der Bolzen. Und da ist ein "alter" Bolzen gebrochen und einer der beiden neuen Bolzen.

Ok, vielleicht hat noch jemand ne Idee oder eigene Erfahrungen?

VG
Peter
 

Bodo

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Wenn ich mir das so anschaue zieht der Zylinder kann es sein das die Zylinder falsch rum eingebaut sind wenn nämlich die Zylinder nicht die gleich Öl menge ausgleichen dann kann das schon der Grund sein oder sind die Kippzylinder falsch rum eingebaut mach mal ein Foto vom ganzen FL damit man die gesamten Komponenten sieht
 

Joachim

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Die ist ja vermutlich auch recht aufwendig gelöst.
Nein, eigentlich nicht. Das einzig komplexe wenn man so will ist das Überlastschutzventil. :) ;)

Ich würde mal mit nem Manometer n Stück Schlauch und nem T-Stück die Drücke in den Geberzylindern der Parallelführung messen. Der wo der Bolzen brach muss ja unnormal hohen Druck aufbauen, anders gehts ja nicht. So findet man auch leichter die Stelle in der Hydraulik wo es klemmt.

Man bin ich froh, das ich ne mechanische Parallelführung habe. ;)
 

Joachim

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Das baut man auch heute wieder und verkauft es als top modern. Theoretisch ließe sich die Schwinge damit leichter bauen und es würde weniger Trümm die Sicht stören. Praktisch ist es aber teurer.
 

Carthago

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Hallo Zetor 67,

nein keinen Knacks vorher. Der Rostansatz kam dadurch, weil ich den Traktor, aus Gründen die mit dem Traktor nix zu tun haben, für ein paar Wochen einfach so habe stehen lassen und es hat in der Zeit viel geregnet. Erst später habe ich die Restteile vom Traktor abgebaut. VG
 

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Hallo Peter, ich tippe auf zu kurze Hydraulikzylinder. In Deiner Draufsicht von Oben sieht es so aus als ob die Platten rechts und links leicht in Richtung Hydraulikzylinder gebogen sind...
In einem "optimalen" System wäre ja der Zylinderhub exakt zur Schwinge passend d.H. egal ob ganz eingefahren oder ganz ausgefahren würde niemals die Schwinge den Anschlag bilden. Ist der Zylinder zu kurz oder zu lange läuft er immer gegen den Anschlag und macht so den Bolzen "mürbe".
Einfach mal alles bis Anschlag bewegen und dann den Zylinder checken.
Ist dann noch der Druckbegernzer etwas hoch eingestellt geht das auf Dauer schief.

My guess ... LG Micha
 

Joachim

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Sicher dass es keine originalen Zylinder sind? Schaut nämlich danach aus. Und dann dürfte es nur passieren, wenn man den Frontlader nach unten bis Anschlag drückt. :denk2:
 

frieda

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M38A1

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"Original" heisst halt auch nur, dass normalerweise alles abgestimmt sein sollte und passen müsste ... ich würde das bei dem Fehler-Bild kontrollieren.

Hatte mal einen Belarus 592 als Neufahrzeug nach einem guten Jahr wollte ich rangieren und die Räder haben sich nicht mehr bewegt. Da hatte es das komplette Aufnahmedreieck des Lenkzylinders abgerissen - exakt weil der originale Zylinder zu viel Weg macht und bei jedem Rangieren mit voller Kraft an den Anschlag läuft (abwechselnd einmal Zug - einmal Druck) ... und der Lenkzylinder ist im Verhältnis ein kleines "Hydraulikzylinderle" (wie mir Schwoba so saget).
Belarus hat dann ein geändertes Aufnahmedreieck und grössere Bolzen (3xM14 statt 3xM12) montiert damit Ruhe ist.
Zetor ist sicher kein "grober Russe" aber dennoch irgend etwas muss ja den Bolzen mürbe machen und schliesslich abreissen lassen.
 

Joachim

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Hatte mal einen Belarus 592 als Neufahrzeug nach einem guten Jahr wollte ich rangieren und die Räder haben sich nicht mehr bewegt. Da hatte es das komplette Aufnahmedreieck des Lenkzylinders abgerissen
Leider ein bekannter Fehler der Baureihen - lass raten: Faustachse? Kumpel hatte das auch. Aber mal ehrlich, beim Belo erwartet man auch keine Qualität. War früher schon so lala aber heute eher schlechter, leider.

Man könnte ja sonst auch mal bei Trima aka TracLift anfragen ob die ne Idee hätten. Ich weiß, uralter Lader, aber n Versuch ist es ja wert.
 
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Man könnte ja sonst auch mal bei Trima aka TracLift anfragen ob die ne Idee hätten. Ich weiß, uralter Lader, aber n Versuch ist es ja wert.
Ohne jemand schlecht machen zu wollen, da wirst Du vermutlich nie eine Antwort bekommen. Mein Humpolec lader ist "nur" 25 Jahre alt und da ist man dort, gelinde gesagt, abweisend.

Aber ein Versuch ist es Wert!
Ne Werkstatt mit einem Mitarbeiter der schon ewig an sowas schraubt wäre da auch interessant. RIKO ?:lala
 

Christian 5211

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Du kannst mal David fragen, ob das ein bekanntes Problem bei dem Lader ist.
Geholfen wird dir weiterhin bei dem "Frontlader Doktor" Arnold Reumann im Hemdingen. Dort wird vermessen, gerichtet und fachgerecht repariert.
Falls die Kolbenstangen zu kurz sind, werden längere angefertigt. Herr Reumann repariert jahrzehntelang Frontlader und kennt die Ursachen sicher.

Gruß Christian
 

Joachim

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Wie wäre es mal in Thüringen bei deren deutschen Vertretern auf Erden anzufragen?
Meine Anfragen zum ND 5-017 hat man anno 2013 tapfer beantwortet, damals. :)

@Christian 5211
Dieser? http://www.reumann-landtechnik.de/
Das ist aber bei Hamburg... schon n Stück weg vom Frontlader. ;) Aber ok, trailern den Lader und dann gehts los.
 
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