Frage Zu dumm zum zum? ;) Frontlader, Frontheber, Fronthydraulik, Heckhydraulik

Carthago

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mein Traktor ist nicht mehr im Internet... dachte ich wäre am Ende der Suche nach einem 3340 oder 5245 angekommen, stelle aber fest, wie schwierig es ist einen zu finden.
Es war spannend. Schließlich wurde es ein 7245er der in Bayern sein Unwesen trieb ;)
Freue mich auf guten Austausch hier in dem Forum. Mal sehen, vielleicht trifft man sich ja auch mal in Wirklichkeit.
Moins zusammen,
mein Zetor ist den Meisten ja inzwischen bekannt. Er macht auch brav was er tun soll. Bisher musste er ausser Arbeiten mit Frontlader, der Dreipunktheckhydraulik auch nichts weiter tun. Das kann er prima. Ich kann das auch bedienen.
Heute hatte ich die Idee, die Fronthydraulik zum Einsatz zu bringen.
Mir wurde gesagt, dass man die mit dem normalen "Frontladerhebel" ansteuert, dazu muss ein Hydraulikventil von Stellung "A" (Hebel steht senkrecht) um 90° nach hinten auf Stellung "B" (hebel ist in waagerechter Postion) gedreht werden.
Heute wollte ich das mal anwenden und schon war Schluss mit Lustig.
Entweder ich bin zu doof, oder ich muss das noch lernen.

Also wer kann mir da weiterhelfen.
Was muss ich tun um zu bewirken, dass die Fronthydraulik ihre Arbeit aufnimmt?
Und wo wir bereits dabei sind, wie verhält es sich mit den hinteren Hydraulikanschlüssen.
Wozu sind die da und wie "steuert" man die an?

Viiiiielen Dank im Voraus.

Herzliche Grüße

Peter
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Dettl

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Hallo Peter!

Du wirst auch hier nur lernen müssen. So wie Du den Frontlader bedienst, sollte auch der Frontkraftheber zu bedienen sein. ;) :like
So wie ich das sehe, dient der Dreiwegehahn an der rechten FL- Konsole nur dem Umstellen zum Frontkraftheber.
Die Frontladerschwinge soll dort abgestellt und der Druck nach vorn zu den Hubarmen weitergeleitet werden. Um dies aber wirklich richtig zu ergründen, verfolge bitte die Leitungsführung. ;)
Für mich am Umstellhahn, mittig Druck von der Hydraulik und jeweils re. und li. die Abgänge zu FKH oder Frontlader.
Mit dem Kreuzhebel dann wie beim Lader auf und ab und in der Seitwärtsbewegung-> Frontanbaugerät. .
Die Linke Hydraulikkupplung dann mittels T-Stück in die Druckleitung der Hubarme eingebunden, heißt die Arme werden ausgehoben und auch das Anbaugerät mit Druck beaufschlagt, (Rücklauf der Zusatzhydraulik für das Frontanbaugerät, lose Hydraulikkupplung rechts an der Motorhaube).
Braucht man so eigentlich nur für Frontmähwerke mit integrierten hydraulischen Hub- oder Zugrahmen.
Solche Umbauten sind meist Händlerlösungen, die auf Kundenwunsch realisiert werden. Ob diese dann praxisnah umgesetzt sind, muß jeder für sich prüfen.

Probieren geht über Studieren! :lala :D
 

frieda

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Carthago

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mein Traktor ist nicht mehr im Internet... dachte ich wäre am Ende der Suche nach einem 3340 oder 5245 angekommen, stelle aber fest, wie schwierig es ist einen zu finden.
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Freue mich auf guten Austausch hier in dem Forum. Mal sehen, vielleicht trifft man sich ja auch mal in Wirklichkeit.
Moins liebe Foristi,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Zunächst "Frieda", wie oft habe ich vor der kopierten Bedienungsanleitung gehockt und versucht zu begreifen was da alles zu lesen und sehr schlecht auf den Fotos zu erkennen war.
Ich hatte ja nie einen Traktor mit Kipperanschluss oder gar weiteren Heckhydraulikanschlüssen.
So wie ich das jetzt verstanden habe, könnte ich da nun z.B. einen hydraulischen Oberlenker anbauen und bediene den mit dem Regler der in fahrtrichtung rechts von dem Regler mit "D", "M" und "P" . Oder irre ich mich da?
Dettl:
Das mit der Fronthydraulik funktionerte wohl beim Vorbesitzer. Der hat damit ein Frontmähwerk betrieben.
Ich habe den Umschalthebel normalerweise auf Frontladerbetrieb senkrecht stehen.
Habe umgelegt um 90°, man kann nur den Hebel um 90° nach hinten drehen.
In der Stellung lässt bleibt der Frontlader auf der Höhe, auf der er sich befindet.
Die Schaufel/Palettengabel/sonstiges Anbaugerät hebt oder senkt sich wenn man den Kreuzhebel betätigt.
Der Frontheber bewegt sich nicht.
Er ist in oberster Stellung, soll heissen, heben geht nicht mehr.
Senken will er sich aber auch nicht.
Nur so ein Gedanke: Sollten die fleissigen Landmaschinenmechahydrauliker der örtlichen Landmaschinenwerkstatt evtl. anlässlich des Kupplungswechsel beim Wiederzusammenbau Hydraulikleitungen falsch angeschlossen haben?
Werde mal schauen wo die jeweiligen Schläuche her kommen und wo die hin gehen.

Auf die Frage eines Lesers wegen der Rechnungshöhe für den Kupplungswechsel: Die wollten Geld für 68 (achtundsechzig) Arbeitsstunden dafür. Die wollten z.B. für die reinen Ersatzteile z.T. den dreifachen EK und das obwohl ich denen mein Rep- Buch und die Adressen und Telefonnummern der Teilehändler gegeben habe. Die wollten noch einiges andres.
Nein, haben sie nicht bekommen. Die waren zum Schluß ganz einsichtig und haben die Rechnung noch einmal geschrieben.

lg



Peter / Carthago
 

Napi

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So wie ich das sehe fehlt dir die Verbindung von den vorderen Hydraulikanschlüssen zu den Zylindern.

Nein die haben aus einem beidseitigwirkenden Zylinder einen eiseitig wikenden Zylinder gemacht oben die Stopfen sind mit kleinen Filtern versehen.

@Carthago

runter gehen die nur durch Schwerkraft wenn die lange nicht benutzt wurden kann es sein das diese etwas hängen und ab und zu mal oben die kleinen stopfen rausnehmen und reinigen sollte ein Filter drin sein den dann wieder leicht mit Hydrauliköl benetzen.
 

frieda

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So wie ich das jetzt verstanden habe, könnte ich da nun z.B. einen hydraulischen Oberlenker anbauen und bediene den mit dem Regler der in fahrtrichtung rechts von dem Regler mit "D", "M" und "P" . Oder irre ich mich da?
Nein, du irrst nicht. :)


Nein die haben aus einem beidseitigwirkenden Zylinder einen eiseitig wikenden Zylinder gemacht oben die Stopfen sind mit kleinen Filtern versehen.

Ah ok, das hab ich übersehen. :oops:
 

Dettl

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Peter!:like :sensation

Alles was Du zu "mir" schreibst (will jetzt nicht alles zitieren und nochmalig anzeigen lassen) ist absolut richtig und das habe ich so gemeint.
Ob nun Hydroschläuche falsch angeschlossen wurden, mußt Du selbst sehen.
Frontkraftheber werden meist einfachwirkend angeschlossen, obwohl es auch drückende FKH auf Kundenwunsch gibt.
Das führt aber hier zu weit.
Der Frontlader wird somit über den Dreiwegehahn abgeschaltet, der Frontkraftheber zugeschaltet. Soll so sein und der FL darf sich so auch nicht senken. :top:
 

Joachim

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Das FKH meist einfach wirkend angeschlossen sind hat einen einfachen Grund - man will damit verhindern das Frontgeräte unbeabsichtigt mit Druck gen Boden gerammt werden. Wäre für ein Frontmähwerk z.B. in der Regel tödlich. ;) Außerdem fehlt dem Zetor für schwer Schubarbeit mit dem Frontkraftheber diesem der Unterzug als Kraft aufnehmendes Element.

Ohne Gerät ist bei womöglich schwer gehender Hubwelle des FKH das Eigengewicht der Hubarme zu gering um bei Schwimmstellung allein absinken zu können.

Also würde ich mal den Drei-Wege-Hahn so einstellen, das der Frontlader nicht mehr reagiert, dann den Hebel der normal die Schwinge rauf und runter bewegen lässt auf Schwimmstellung stellen und dann mal draußen versuchen mit Manneskraft die Unterlenker des FKH herunter zu drücken... Normal sollte es dann abwärts gehen.

Moderne FKH sind allerdings, gefühlt, heute wieder deutlich häufiger doppelt wirkend angeschlossen. Beim Fendt z.B. da kann man damit dann auch den Traktor zum Räderwechsel mit hoch drücken... :lala
 
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