Frage Öldruckschalter hat drei Kabel - Forstfunk Schlepper Fernbedienung

  • Ersteller des Themas Aaron
  • Beginn
Ich hab gestern mal beide Augen zugedrückt und bei laufendem Motor die Startfunktion an meiner Fernbedienung betätigt,
es ist nichts passiert, Bernd du hast recht es gibt eine Sperre für die Anlassfunktion.
 
Hallo zusammen,

ich wollte abschließend noch berichten, da ich die vorhandene Startsperre an der mechanischen Wendeschaltung nicht gefunden habe und noch nicht zum Bau einer Anlasssperre gekommen bin, habe ich vorerst darauf verzichtet. Im Wald habe ich jetzt zufälligerweise festgestellt, dass sich der Traktor über Fernsteuerung nicht starten lässt, wenn die Wendeschaltung in vorwärts oder Rückwärtsstellung sich befindet, somit wurde die Startsicherung wohl beim Startrelais angesiedelt.

Zu meinem Problem mit der Ölpumpe an der Seilwinde habe ich festgestellt, dass es die Riemenscheiben sind, welche heiß werden weil sie nicht ganz exakt zueinander stehen, durch die Spannvorrichtung. Heiß wird dann das Lager welches blockiert. Daher baue ich derzeit die Seilwinde um auf Kettenantrieb, so dass die Ölpumpe über Kette angetrieben wird, hatte ich auch ursprünglich vor, hatte aber dann auf Keilriemen umgebaut, wie hier im Forum beschrieben.

Gruß Aaron
 
Und die Riemenscheiben gescheit fluchten lassen geht nicht? Weil Kette ist ja meist auch Wartungsintensiver...
 
Die Riemenscheiben sind zwar zugänglich zum ein und auszubauen, zum ausfluchten ist zu wenig Platz, so dass ich per Augenmaß nur halbwegs einstellen kann. Ich dachte eigentlich, dass es einigermaßen ausgefluchtet wäre. Es kommt aber auch noch das Spiel der aufsteck-Zapfwellenverlängerung dazu ( die größere Riemenscheibe ist auf der Zapfwellenverlängerung angebracht) welche zwischen Gelenkwelle und Zapfwellenstummel für den Seilantrieb angebracht ist. Ich hoffe, dass die Kette mehr Spiel verträgt; klar der verschleiß ist vorhanden, geschmiert muss die Kette auch werden, aber das hält sich in Grenzen.
 
Ok, das ist wohl dann doch nix. Die Riemenspannung scheint dann wohl auch noch Druck auf das Zapfwellenlager zu bringen? Dann doch lieber Kette.
Axiales Spiel quittiert eine Kette aber noch eher mit Verschleiß wie ein Keilriemen würde ich meinen. :ka: :denk2:
 
Was für eine Seilwinde hast du denn? Umbau hin oder her......ist es ein Eigenbau? Ein paar Fotos wären schon angebracht.
Elektrohydraulische Winden haben doch meist eine Kette für den Antrieb oder......?
 
Was für eine Seilwinde hast du denn? Umbau hin oder her......ist es ein Eigenbau? Ein paar Fotos wären schon angebracht.
Elektrohydraulische Winden haben doch meist eine Kette für den Antrieb oder......?

das hab ich mir auch schon gedacht. Ist bestimmt eine Mechanische die auf Hydraulik umgebaut wurde.
Es haben alle "Hydraulischen" Seilwinden Kettenantriebe verbaut. und die Kettenräder sollen auch fluchen, das mag die Kette nicht.
 
Ja er schreibt aber das der Umbau aus dem Forum ist......???
 
Entschuldigt bitte die späte Antwort, ich hab leider die Benachrichtigung nicht bemerkt.

Florian hat recht, es ist eine Tayfun EGV 85A.

Den Umbau hatte ich so in etwa gemacht wie alpenmann10.

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Gruß Aaron
 

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Hallo Zusammen
Bilder haben wir ja keine, aber nach mehrmaligem lesen gehts ja irgendwie um 2 verschiedene Dinge. Zum einen den "Umbau" auf Funkfernsteuerung und zum anderen um Probleme mit dem Antrieb der eigentlichen Seiltrommel. Beides läuft zumindest bei mir unabhängig, das eine über die "erweiterte umgebaute Bordhydraulik" und das zweite ganz normal über Zapfwelle. Letztere scheint die Problematik mit der Riemenscheibe zu haben. (Soweit ichs gefunden habe hat die aktuelle bezeichnete Taifun eine Kette, meine übrigens auch) Meine Winde hatte schon Größenbedingt (4,5T) eine reine einfache "Schnürle Steuerung" wie die Taifun ja auch.
Bilder würden hier echt weiterhelfen :denk2: Weshalb benutzt du eine Zapfwellenverlängerung? die bringt in das System, mußte ich auch schon erfahren, eine Menge Unruhe. Auf Dauer betrachtet ist da die Investition in eine längere Zapfwelle echt deutlich besser.
 
Hallo Sigi,

ich schau mal ob ich heute Abend Bilder machen kann.

Aber du hast natürlich Recht, die Zapfwellenverlängerung bringt Unruhe mit rein. War natürlich die schnellste Variante. Ich wusste nicht, ob die Kugelgelagerte Zapfwelle, welche von Haus aus die Trommel mittels Kette antreibt und jetzt zusätzlich mit der Aufsteckverlängerung und einer weiteren Kette die Ölpumpe antreibt in einer längeren Version gibt, ich kann mir aber vorstellen, für sehr viel Geld schon.

Das Thema Funk ist abgeschlossen, funktioniert wirklich einwandfrei, Traktor lässt sich starten, abschalten mit Sicherungsfunktionen, welches der eigentliche Grund des Beitrags war.

Das Problem mit den Riemenscheiben war, dass diese heiß wurden und die Ölpumpe oder Übersetzungsgetriebe blockierten (Riemenscheiben waren aber wahrscheinlich nicht die Ursache hierfür). Ich habe die Seilwinde jetzt mit Kette getestet und wird immer noch heiß, jedoch nur im Zustand dauerlösen und längerem ziehen. Wenn sie im Leerlauf läuft, wird sie nicht heiß.

Man hörts aber schon, dass sie arbeiten muss, wenn man dauerlösen einschaltet. Der Druck ist nur auf 30-40 Bar mittels Überdruckventil eingestellt.


Gruß Aaron
 
anbei Bilder,

das Magnetventil sitzt über der Seiltrommel.

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Hallo Aaron
was genau wird denn warm? Heizt sich das Hydrauliköl unter Last auf?
Ich habe ja die Hydraulik des Zetors genutzt, da ist natürlich wesentlich mehr Öl und Kühlfläche vorhanden.

Sollte das Heiss werden, nicht von der Hydraulik kommen, müsste ja letztlich ein Lager defekt sein oder irgendetwas reiben nur vom Betrieb dürfte ja nicht soviel Hitze entstehen das etwas blockiert.
Stimmt die Kettenspannung der Winde selbst ?
 
Hallo Sigi,

also die Kettenspannung der Winde ist o.k. auch die Lager des Übersetzungsgetriebes. Es kam mir der Gedanke, dass das Magnetventil zu klein dimensioniert ist für die Ölmenge oder der Hydraulikölfilter verstopft ist, dazu passen aber die technischen Angaben der Hersteller nicht und auch nicht, dass die Pumpe im "Leerlauf" nicht heiß wird. Also es wird definitiv das Öl heiß, zu wenig Öl ist auch nicht vorhanden.
Ich hab schon irgend wo gelesen, dass diese Pumpen erst effektiv arbeiten über 1000 U/min, ich denke dass das hier das Problem ist. Leider konnte ich bisher nicht mehr in den Wald, um die Winde richtig zu testen, da bei uns permanent Schnee/ Regen Wetter herrscht.

Die Hydraulik vom Schlepper hätte ich auch gerne genutzt, nutze ich auch beim Spalter, jedoch kann ich nicht gleichzeitig Winde heben und Hydraulikkreis in Betrieb haben. Und ich nutze das ziemlich häufig.



Gruß Aaron
 
Die Tayfun EGV 8,5 ist eine gute und hochwertige Winde. Diese gibt es doch auch in der AHK-Variante........, da ist die Hydraulik ab Werk fachmännisch mit eingebaut.
Den Umbau kann ich daher nicht nachvollziehen. Eine einfache und günstige Variante für den Umbau wären z.B. Pneumatikzylinder gewesen. Luft hast du ja am Schlepper.
Die gewaltige Fernbedienung halte ich auch für unzweckmäßig. Die Funktionen sind nicht verriegelt, sonst wären nicht so viele Schilder dran.
Soll keine Kritik sein........ist nur meine Meinung bevor der nächste anfängt ähnliches nachzubauen. Die Zapfwellenverlängerung bringt nur Hebelwirkung auf alle Wellen. Der Winkel der Zapfwelle wird daher für alle Lager zum Nachteil. Die 8,5 t Winde verlangt deinem Major 80 jedes PS ab, bevor die Kupplung der Winde rutscht. Was wenn die Eigenkonstruktionen dann versagen?
 
Hallo Christian,

die 2000 Euro mehr, für die AHK Variante hatte ich nicht zur Verfügung, hätte ich mir sonst auf jeden Fall geholt.

Die Druckluftanlage wollte ich immer nachrüsten, hatte aber immer Projekte die dazwischen kamen, so wollte mein Sohn unbedingt unseren zweiten Traktor (MC Cormick D214), den wir in den 60ern verkauft hatten, wieder zurück kaufen usw. usf.

Ich wollte im vorigen Beitrag noch dazu schreiben, "bitte nicht über die Funksteuerung herziehen", hab`s dann aber leider doch weggelassen.

Ich weiß jetzt nicht genau was du mit "verriegelt" meinst, wahrscheinlich, dass die Zugfunktion nicht als Druckknopf ausgeführt ist, die meisten Funksteuerungen haben jedoch Kipptaster, nur halt nicht so große. Ich hatte zuvor eine mit nur Druckknöpfen, ich habe unendlich geflucht, jetzt bin ich endlich glücklich die Kransteuerung ist super zu bedienen, durch die langen Hebel ist eine unbeabsichtigte Betätigung relativ gering.

Es war bisher kein Problem, den Major mit der Seilwinde abzuwürgen.

Gruß Aaron
 
Hallo Aaron,

das kann ich nachvollziehen. Mit "verriegelt" meine ich sämtliche Funktionen an der Steuerung im Zusammenspiel. Die Funktionen müssen nicht nur vorhanden sein und funktionieren, die Funktionen müssen auch nach Priorität abschalten.
Totmannschaltung: Die Bedienhebel sind ungeeignet, weil sie bei einem Unfall weiter gedrückt werden bzw. wenn die Steuerung ins Gebüsch fällt, Äste zum Bediener werden. Dies könnte man mit einer zusätzlichen Zweihandbedienung umgehen. Mit der zweiten Hand müsste dazu ein Taster gedrückt werden, welcher als Freigabe für alle Funktionen dient. Die Bremse muss im Notfall immer zu sein.
Kein Empfang, Funkstörung, leere Batterie an der Funksteuerung: Die Abschaltung wird mit der Kransteuerung funktionieren. Was ist jedoch mit den zusätzlichen Funktionen bzw. der zweiten Fernbedienung?
Not Aus Kette: Drahtbruchsichere Verschaltung? Redundante Relais über Öffnerkontakte?

Ich meine ja nur dass bei einer 8,5 t Winde ordentliche Kräfte entstehen und die Zapfwellenverlängerung dann eine Schwachstelle sein könnte bzw. der Verschleiß der Lager usw. größer wird. Ich persönlich hätte mir eine gebrauchte elektrohydraulische Winde gekauft. Das ist jetzt natürlich einfach gesagt, weil du schon viel umgebaut hast.

Ich würde nie über deine Funksteuerung herziehen, weil du viel Arbeit und Mühe investiert hast und ich deine Beweggründe kenne. Ich möchte die möglichen Gefahren nur für alle klarstellen. Die Hersteller von Forstfunksteuerungen müssen Vorgaben erfüllen, welche sich schwer umsetzen lassen wenn man improvisiert.
Ich wünsche dir bei dem Projekt auf jeden Fall viel Erfolg, dass am Ende alles funktioniert und du zufrieden bist.

Gruß Christian
 
Hallo Christian,

ich hatte wirklich überlegt, die Funksteuerung selbst zu bauen, war mir aber dann wirklich zu kompliziert und wie du schreibst zu unsicher.
Ich hab daher lediglich das Gehäuse gewechselt, es sind alle Sicherheitsaspekte der vorherigen Funkfernbedienung vorhanden. Die zweite Fernbedienung für das Starten des Traktors schaltet nach kurzer Zeit eigenständig aus.

Ich bin nicht unbedingt der Freund von gebrauchten Maschinen, hatte aber geschaut nach eine gebrauchten Seilwinde, mich aber dann doch für die neue mit Umbau entschieden.

Gruß Aaron
 
Hallo Aaron
Zum Öltemperatur Problem: Ich weiß ja nun nicht wie groß der Tank genau ist. Aber ich nutze an meinem Spalter, der ebenfalls für die Traktorhydraulik gebaut war, eine "externe" Zapfwellenpumpe welche ich somit an jede Schlepper direkt auf die Welle stecke. Da gabs noch nie Temperatur Probleme, allerdings sind im Tank (in der Säule großflächig integriert) über 20 L. Hydrauliköl. Wenn ich Winters spalten bin und auf dem Spalter wie kürzlich Schnee drauf liegt beginnt der nach kurzer Zeit zu schmelzen. Es fällt da beim Druckaufbau der Hydraulik schon Wärmeenergie an. So wird sich dein Öl vermutlich nach und nach aufheizen, die relativ engen Bögen und Winkelverschraubungen sowie die so wies aussieht dünnen Leitungen verstärken das Ganze. Ob nun Kette oder Keilriemen beides führt zudem dazu dass eine gewisse seitliche Belastung in Zugrichtung sowohl auf das Lager an der Winde, als auch an der Pumpe entsteht wofür zumindest letzteres nicht ausgelegt sein dürfte. Wenns da so arg belastet wird, dass was blockiert, macht das Lager das sicher nicht lange mit!!!

Wie das im Zusammenspiel beim Major funktioniert weiß ich nun nicht, an meinem 6911 funktioniert die Seilwinde - stehe dann ja eh und die Winde ist ganz unten - wenn ich dann schleppen will läßt diese sich trotzdem anheben (meine Heckhydraulik hängt über ein Umschaltventil an der Frontladerleitung)
 
Hallo Sigi,

du hast natürlich recht, es sind schon einige Bögen, ich hab auch nur ca 9-10 Liter, hab schon an einen Ölkühler gedacht, mal sehn.
Die Pumpe ist nicht für seitlichen Antrieb gedacht, jedoch gabs für die Pumpe ein Vorsatzgetriebe, welches mit zwei großen Lagern versehen ist und hierfür gedacht ist.
Morgen bin ich wieder im Wald, bin gespannt.

Wie das Steuergerät für die zwei doppelwirkenden Hydraulikanschlüsse am Schlepper genau verbaut ist weiß ich nicht, hab ich mich noch nicht so reingelesen, jedoch ist es nicht gut gelöst. Ich hab noch nicht einmal eine Dauerstellung für Dauerdurchfluss, muss den Hebel mit einem Seil an der Heckscheibe befestigen, wenn ich diese dann leicht ankippe habe ich Dauerdurchfluss für den Holzspalter.

Gruß Aaron
 

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