Bericht Balkonkraftwerk Photovoltaikanlage - Erfahrungsaustausch

Andy

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Hallo hat jemand Erfahrungen mit einem Balkonkraftwerk ?

Das ist eine kleine Anlage mit 600 watt leistung die man Plug and Play einfach in das private Hausnetzwerk Stöpsel
Sie muß beim Versorger angemeldet werden und es fallen keine weiterer Aufwand und Kosten an
Der Strom wird je nach anfallender leistung im Haus verbraucht was zu viel ist geht in das öffentliche Netz ohne Vergütung

Soweit die Theorie

Mein Plan nach meinen Recherchen

Laut Internet bringt sie abzüglich Verlusten und Wetter in etwa 400 kWh pro Jahr und würde tagsüber alle standby Verbraucher Heizung pumpen Kühlschrank usw versorgen
Meine Rechnung
Kosten ca. 650 Euro
Ersparnis 0,35 Cent x400 kWh =140 Euro im Jahr
Nach 4,6 Jahren ist sie wieder drin
Aber die Preise steigen und somit rechnet sie sich schneller
Was denkt ihr?
 

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Joachim

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Das halte ich für ne gewagte These, dass du aus der mobilen 600 Wp Platte im Jahr wirklich 400 kWh zu erzeugen sind.
Aber ... einer muss es ja mal testen, in sofern doch sehr interessant was da bei raus kommen wird. Vor allem ob der Stromanbieter da mit macht.

Preislich ist das Angebot schon recht günstig, bin gespannt. :)
 
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Dalton

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Hallo .

Nur zu info , mit meiner Anlage von 3 kw hab' ich dieses Jahr 2375 kWh gemacht . In einem sehr gute Jahr sind es um die 2650 kWh ( beste Poduktion ).
Bin aber ein Stück mehr nach Süd & West :
.
400kWh müßten aber bei dir drin sein .
Ich hab' DIES im Auge

 
Andy

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Das ist ja ein super Preis für 3 kw
Aber Einspeisung bringt bei uns nur 3 cent da macht das nur mit Speicher sinn
Ich bin jetzt im Gespräch mit meinem Elektriker
Vielleicht nehme ich auch zwei kleine Anlage(je 300w) und könnte dann 2 fasen bedienen
 
Joachim

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Ok, dann ist die Ausbeute offenbar in den letzten 20 Jahren doch merklich besser geworden. Gut zu wissen. :) :like
 
Mdpower83

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Die Idee ist natürlich gut, den Standby Strom (Heizungspumpe, Kühlschrank, etc) damit zu decken.
Aber dann sollten doch alle "Standby Verbraucher" auch auf ein und dem selben Außenleiter (Phase) sein - oder?
Man müsste durchprüfen, welche Verbraucher auf welcher Phase hängen und das zur Not umklemmen.
An dem Punkt hab ich das Projekt vorübergehend auf Eis gelegt.
Jetzt muss erstmal der Zetor fertig werden

PS: Aber bitte bleib dran und halt uns auf dem laufenden
 
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Joachim

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Also, ich weiß nicht, ob es sich für Standby Strom rechnet, und wenn du splittest, von 1x 600 auf 2x 300 Watt (also 300 auf je einem Leiter) dann kommt da halt nicht mehr all zu viel, je nach Geräten die dran hängen.

Vielleicht auch erstmal mit einem Stromverbrauchsmesser im Haus prüfen, was wo wirklich benötigt wird?
 
Andy

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Die Geräte werden doch nicht nur davon versorgt was an Leistung fehlt fließt automatisch aus dem Stromnetz nach
Meine Warmwasser Solar da braucht Pumpe und Steuerung alleine schon 60 watt und das solange die Sonne scheint
Andere standby Geräte da Komm ich rechnerisch noch mal auf 30 watt
Ich versuch die Tage mal die einzelnen Phasen mit dem ampermeter zu messen mal schauen ob das ein paar Rückschlüsse zulässt
 
Joachim

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@Andy
Was wurde draus? Hast du so ein Balkonkraftwerk mal probiert?

Ist Overpaneling beim BKW (Balkonkraftwerk) möglich und erlaubt? Ich mein man kann die kWh ja über den Wechselrichter begrenzen (600 Watt) und dennoch z.B. 1 kWp Modulfläche dran hängen - kommen im Maximum nie mehr wie 600 Watt raus. Aber man hätte im Winter mehr Ertrag als wenn man nur 0,6 kWp installieren würde...
 
Andy

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ich kann jetzt genaue angaben machen
meine Anlage läuft seit März
Ausrichtung Süd-West
2 |Panele mit je 350 watt
ein wechselrichter mit 600 watt
wie man sehen kann wurden 602 kw von März bis September erzeugt und laut meinem Stromzähler habe ich davon 490 Kw/h genutzt
490Kwh x 0,36 € =176€
ich hoffe das ich bis Februar noch 100 Kwh zusammenbekomme

Also für mich kann ich sagen sollte sich in absehbarer Zeit rentieren und wenn die Preise steigen dann noch schneller

Die Preise sind ja stark gestiegen ich habe für das set noch für 700€ bezahlt
Wenn man die Panele und den Wechselrichter einzeln kauft
Paneele ca 400 €
Wechselrichter 350 €

Beides führende Marken
(Die Stecker sind genormt )

Meine Paneele habe ich aus kostengründen auf gewindebolzen gestellt dadurch habe ich noch 100 € für Befestigungsmaterial gespart
 

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Danke fürs Feedback. :)
Überlege mir sowas auch noch zusätzlich zu holen - allerdings halt mit 600 W WR + eher so 800-1000 W an Modulen um im Winter noch hinreichend Ertrag zu generieren. Im Sommer verpuffen dann halt 200-400 Watt weil der WR nur 600 kann und darf.

Interessant wäre eine Tagesgenaue Auswertung - denke mal das wirst du nicht haben, oder?

Welche App hast du da im Foto benutzt?
 
Ruebe

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Ich hab neulich bei Andreas Schmitz zum einen ein Vid gesehen zwecks "Mehr als 600w Balkonsolar" und auch von ihm nen geilen trick mit Balkonsolar, nem kleinen, mobilen akku umd nem 2. WR, über den dann der akku wieder einspeist. War ziemlich simpel gelöst und super effektiv
 
Andy

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Das ist ein WLAN fähiger Stromzähler der in beide Richtungen zählen kann
Bei den Wechselrichter must du schauen wie viel Eingangsleistung sie Vertragen um die 400 Watt pro Eingang habe ich schon gesehen

Ich werde mir noch eine Anlage zusammenstellen die ich dann noch mit ans Netz hängen und die am Wochenende und im Winter zuschalten
 
Ruebe

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Naja, aber irgendwie sorgt der 2. WR dafür, dass der akku quasi nachts wie ein Solarmodul fungiert und du länger auf eigenverbrauch laufen kannst
 
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Ja das video kenne ich allerdings überschuss hatte ich bis jetzt nur im sommer an Werktagen wenn keiner zuhause ist
da lag die Leistung zwischen 4 und 5 kWh und davon habe ich zwischen 3 und 4 pro Tag genutzt
Da hätte ich nur im Sommer 1 bis 2 kWh zum Speichen übrig das lohnt sich nicht
Besser ist es die Waschmaschine und spühlmaschine mit dem timer so einzustellen das sie über die Mittagszeit läuft
Eventuell die Gefriertruhe noch mit einer zeitschaltuhr versehen das wollte ich mal noch testen

Am Wochenende wird alles verbraucht
 
Ruebe

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Gefriertruhe mit timer lohnt nicht. Die verbrraucht dann eher noch mehr, da sie dann wärmer wird und übertrieben gesagt von -15°C auf -18°C kühlen muss anstatt von -17,8°C.
Da lohnt es eher, die freiräume in der Truhe mit Styrodurblöcken oder VOLLEN tupperdosen zu füllen. Denn je weniger freivolumen, desto weniger luft. Luft speichert wärme halt schlecht.

Und wegen dem balkonsolar, man könnte auf die art halt ne zweite anlage laufen lassen, die paralel den speicher füllt und nichg direkt am netz ist und damit die eigenverbrauchszeit verlängern
 
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Das könnte man natürlich
der Punkt ist aber 600 watt sind ohne weiteres und einem Elektriker zulässig

Alles was größer ist brauchst du einen Installateur und eine Genehmigung und das steigert die kosten und damit amortation
Eine Anlage mit Speicher ist keine schlechte Idee
Da kannst du aber gleich eine größere Anlage bauen Die direkt den Speicher füttert und dann nach Bedarf ins Hauskatze speist

Der Richtigkeit halber meine geplante 2 Anlage während auch illegal sie würde aber laut Aussage vom Fachmann keine Gefahr darstellen wenn die verwendete Leitung im Haus nicht überlastet wird
Größere Anlagen brauchen eine eigene Leitung die direkt in den hausverteiler führt
 
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Dr. ... der Mann hat richtig was auf der Pfanne. Geil auch sein Video zu Nano LiTin Akkus... (scheinbar keinerlei Alterung, mit dem 50-fachen der Nennkapazität ladbar! Hammer wenn sowas mal serienreif würde).
Gehe zu: https://www.youtube.com/watch?v=LgucKC14xxM


Andy,
du hast 750 Wp - der Dr. hat für den Speicher + Balkon insgesamt 1.400 Wp installiert. ;) Der Sinn ist der: nicht nur im Sommer bis zu 600 W zu ernten, sondern auch im Winter noch hohe Erträge zu bekommen. Selbst ohne Speicher würde ich auf 1 kWp PV-Module setzen bei 600 W WR-Leistung. Einfach um an weniger hellen Tagen doch noch möglichst viel Strom zu ernten.
Dazu diese Ausrichtung: Süd (0°) und an der Wand mit 25° Neigung unten am Modul um im Sommer nicht zu viel Verlustleistung zu generieren und im Winter das max. mögliche raus zu holen. Overpanaling nennt man das wohl. :)

Zum Thema Anschluss und Überlastung empfehle ich dringend diese Videos ;) :
Gehe zu: https://www.youtube.com/watch?v=KmGLv12huHA


Gehe zu: https://www.youtube.com/watch?v=Ewr2VtgGCMI
 
Joachim

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der Punkt ist aber 600 watt sind ohne weiteres und einem Elektriker zulässig

Alles was größer ist brauchst du einen Installateur und eine Genehmigung
Nein - eigentlich soll man auch die Unter-600er Anlagen anmelden (Netzbetreiber, Marktstammregister) und die Anschlussdose sollte vom Elektriker geprüft sein (Versicherung?) .
Macht nur kaum noch einer... ;)
 
petters1955

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Hallo zusammen, ich habe mit Interesse eure Beiträge gelesen, da ich mir auch eine Mini-PV Anlage Installieren möchte. Es ist so wie Joachim schreibt, Anlagen bis 600VA müssen nur beim Netzbetreiber angemeldet werden, bedürfen aber keiner besonderen Genehmigung. Von meinem Netzbetreiber habe ich mir schon das Anmeldeformular besorgt, leider sind aber momentan kaum Anlagen zu bekommen, oder zu überhöhten Preisen. Daher werde ich wohl noch etwas warten. Dann habe ich noch festgestellt, dass mein Zähler getauscht werden muß, da er keine Rücklaufsperre hat. Das wird laut meinem Netzbetreiber aber kostenlos durchgeführt. Die Module werde ich wohl auf dem Dach montieren, da ich keinen Balkon oder ähnliches nach Süden habe. Die Videos sind sehr informativ! Ich überlege daher auch Module mit höherer Leistung zu montieren, damit man im Winter mehr Reserven hat. Event. werde ich noch eine separate Leitung für die Einspeisung zum Verteilerkasten verlegen, Dann hat man noch Reserven für höhere ( wenn auch illegale) Einspeisung.
 

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