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Stromprobleme

Z8245

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Zetor 8245;7340M : Eicher Ekl15; 3133 : MF35;133;203 : Deutz D15; 5005 : McCormick DLD2; 212; 217 :
Hallo
Bei meinem Z8245 habe ich seit einiger Zeit das Problem, dass die Blinker so matt und langsam gehen. Außerdem sind die Scheinwerfer auch ziemlich dunkel. Die müssten aber viel heller sein. Ich habe das Gefühl, dass ich irgendwo ein Problem in der Verkabelung habe und ich durch einen schlechten Kontakt nicht genügend Strom zu den Verbrauchern bringe. Hat hier irgend jemand schon einmal so ein Problem gehabt und eine Lösung gefunden oder ist das hier sogar ein bekanntes Serienproblem? Vielleicht könnte er mich ja an seinen Erkenntnissen teilhaben lassen und mir so viel Zeit bei der Fehlersuche ersparen?
mfg Roland
 

Dettl

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Hallo Roland!
Da es ja mehrere Verbraucher betrifft, deutet es auf ein Problem vor der Sicherungsdose hin. Die Ursachen und Fehlerquellen sind so vielfältig. Strom geht halt seltsame Wege. Würde doch systematisch vorgehen. Als erstes Batterie und Pole Prüfen/ Reinigen, Massekabel zum Chassis P/ R/ Erneuern, dann Zündschloss Erneuern. Wie ist das Startverhalten, dreht der Anlasser ordentlich oder müht er sich? Bringt die LIMA ordentlich Strom? Bordspannung messen.

Gruß Dettl
 

oldtimerfreund

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@Roland,
als allererstes gilt es die Bordspannung zu messen bei laufenden Motor an den Batteriepolen einmal ohne Verbraucher und dann mit allen was Strom ziehen kann.
Anschließend weiter mit System, wie von Dettl erwähnt Batteriekabel auf festen Sitz/Oxid prüfen dabei auch auf feste Verbindung Massekabel-Chassis achten.
Sollte das i.O. sein und die Bordspannung trotzdem zu niedrig, liegt es meist an der Lima, auch hier gibt es wieder verschiedene Fehlerquellen, defekter Regler, abgeschliffene Kohlen, durchgebrannte Dioden usw.
Ein kleines Prüfgerät zum eigentlichen Batteriezustand messen sollte sich in jeder Kfz Werkstatt finden lassen. Aber rein vom Gefühl her sollte bei einer schwachen Batterie und laufenden Motor genug Bordspannung anliegen.
Bevor du anfängst mit Zündschloss tauschen arbeite erstmal die Punkte ab und berichte wie es ausgegangen ist.

Grüße
Christian
 

Z8245

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Hallo Freunde!
Also: Die 2 Batterien sind erst 3 Jahre alt. Ja richtig, der 8245 hat 2 Batterien. Der Anlasser hat nämlich 24V, der Rest aber alles 12V. Anspringen geht daher auch bei Minusgraden tadellos. Das serienmäßig eingebaute Voltmeter zeigt bei Leerlauf so 12V+0,5V an um dann relativ schnell bei Drehzahlanstieg auf bis zu 14V anzusteigen. Das ist völlig OK und da die Batterien auch immer voll sind sollte die LIMA auch gut sein.
Der Lichtstrom geht nur bedingt über das Zündschloß aber das werde ich kontrollieren. Vielleicht brücke ich einfach mal die entsprechenden Klemmen und sehe dann was passiert.
Die Kabel an sich sind normal dimensioniert und sehen optisch auch sehr gut aus. Nur die Kompaktstecker erwecken optisch wenig Vertrauen.
Das mit oxidierten/schlechten Verbindungen vermute ich auch, nur nicht an der Batterie. Ich fahre nämlich mit dem 8245 eine relativ neue Feldspritze mit Spritzrechner (siehe Avatar). Der wird mit 12V vom Verteiler/Umschalter unter dem Fahrersitz versorgt. Das klappt immer ohne Probleme. Und dabei reagiert der Rechner doch empfindlich auf Spannungsabfall.
Der Sicherungskasten könnte es natürlich auch sein. Obwohl der optisch 1A aussieht. Aber die alten Torpedosicherungen machen ja immer wieder Mucken wenn die Spannkraft der Kontakte nachlässt.
Dann werde ich mal suchen anfangen. Ich hatte gehofft, dass schon vor mir dieses Problem gelöst wurde und ich mir stundenlanges Suchen mit dem Multimeter ersparen kann. Das wird wohl nix.
Trotzdem vielen Dank für eure Mühe.
mfg Roland
 

Joachim

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Also das Fahrlicht sollte über Zündungsplus laufen. Die Arbeitsscheinfer eventuell direkt an Klemme 30 und nur deren Relais über Zündungsplus... :denk2:
 

oldtimerfreund

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Dettl

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Woher beziehst Du die Masse zur Spritze, oder eben Rechner? Masseleitungen beider Batterien i.O.?
@oldtimerfreund, ja schon, doch Arbeitskreis bestimmt noch über Sicherung abgesichert.
 

Dettl

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Hey, hab ich ja noch nie gesehen, im 8245 von 19.? bestimmt noch nicht verbaut. Scheen!
 

Joachim

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@oldtimerfreund
Christian, das hier geht nicht? :
Relais_v2.jpg

Das ist das was ich meinte - statt nur der 10 A Sicherung von Klemme 15 halt noch das Zündschloss zwischen geschaltet... Solte doch auch gehen oder? Somit hätte ich einen Laststromkreis mit 30 auf 87 und einen reinen Schaltstromkreis mit 86 auf 85.

Im Lexikon sollte es halt so einfach als möglich dargestellt werden... :D ;)
Die Nachrüstrelais mit Sicherung sind schon ne feine Sache. Gerade wenn im Sicherungskasten schon alles belegt ist hat man so ne feine Option.


Wenn die Lampen nur glimmen, könnte man ja mal direkt an deren Fassungen messen. kommt da weniger wie 11.5V im laufenden Betrieb muss man schrittweise weiter zurück die Leitungen verfolgen und an jeder möglichen Stelle erneut Spannung messen. Eventuell sind es ja auch "nur" korrodierte Steckverbinder. Beim Zetor 5011 sind davorn von der Sicherung bis zu den Scheinwerfern schon mal 2 Stück verbaut. Und in meinem Thema gibts dazu schöne Bilder von angeschmohrten Steckern. Einer sogar so, das ich die Kabel durchkneifen musste, weil er sich nimmer lösen lies. :)
 

oldtimerfreund

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@Joachim,
vom Prinzip funktioniert das schon, aber der Batterieminuspol braucht trotzdem noch diese "kleine Antenne" wie am Klemme 87 dran hängt, sonst kann das Relais nicht anziehen:oops:
Vielleicht kannste das noch ergänzen:schreib
 

Joachim

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:pü: Jaaa .... :schreib

:D:lala
 

Joachim

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Relais_v2.jpg
 

ralle89

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Du kannst auch mal die spannung und Widerstände (Widerstände natürlich wenn der kreis vom bordnetz getrennt ist am kasten und denn auf eine gute Masse) einzelnen kreise messen. Des weiteren Alle sicherungen mal rausschmeissen und nach und nach wieder einzeln wieder einbauen und den kreis dann testen ob dein Netz in die knie geht. so kannst du vll wenigstens die betroffene sicherung finden um dann wiederum die einzelnen verbraucher dieses Kreises testen.. wie die anderen schon gesagt haben, systematisch durchgehen und langsam den fehler einkreisen:)
 

Z8245

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Also eines vorweg:
So kompliziert mit dem Rechner habe ich das nicht gemacht. Ich habe einfach ein Kabel an Dauerplus an dem Schütz angeklemmt. Dann eine fliegende Sicherung (Flachstecker - keine Torpedo) und das in eine 3 polige Steckdose (zum leichten Abbau der Spritze) wie beim Nachbarn seinem JD (die haben wir nämlich zusammen). In diese Steckdose noch ein Massekabel direkt von Rahmen und gut war das.
Die Idee mit der Spannungsprüfung vorne an den Lampensteckern und dann die Rückwärtssuche hört sich gut an. Oder ich suche von vorne bis ich den Spannungsabfall finde.
Das mit den angeschmorten Kompaktsteckern könnte bei mir auch sein. Einer sieht von außen zumindest etwas "erwärmt" aus.
Das mit den Relais hört sich auch vielversprechend an, da sind nämlich einige verbaut worden.
Also werde ich jetzt zuerst den Schaltplan studieren und dann gezielt messen und die Fehlerquelle einkreisen.
Hört sich nach viel Arbeit für kommenden Samstag an.
Sobald ich das Übel beseitigt habe gebe ich Bescheid.
Falls aber noch jemand einen heißen Tipp für mich haben sollte - tut euch bitte keinen Zwang an und lasst ihn einfach raus.
mfg Roland
 

ralle89

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Genau so:like Ja das klingt verdächtig, hatten wir auch schon das das Hauptpluskabel zum Zündschloss verschmort war im Stecker, und zwar so doll, das der Stecker nicht mehr auseinander ging. Der gemessene Widerstand war in dem Kabel auch sehr hoch. Hoch nen Tipp:Glimmt bei ganz wenig Standgas die Ladekontrolle ein wenig? das kann zum Beispiel ein Zeichen sein, dass eine Diode durch ist, er läd dann zwar noch, aber nicht mehr so richtig.
 

Z8245

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Hallo, da bin ich wieder!
Gestern habe ich von 14:30 -21:45 Uhr am Zetor getüftelt.
@ralle: Die Lichtmaschine lädt eigentlich normal. Die bringt bei Leerlaufdrehzahl genau 13V. Erst bei 400 1/min (kurz vor absterben mit ruppigen Lauf) beginnt die Lampe zu glimmen. Das ist soweit OK denke ich. Die Batterien hatten auch 12,6V Leerlaufspannung.
Dafür bin ich anderweitig fündig geworden.
Doch nun von vorne: Zuerst habe ich eine Stunde die 4 Schaltpläne in der BA studiert. Dazu habe ich mir eine Lupe organisiert, weil die Beschriftung der Adern so verflixt klein gedruckt ist. Dazu kommt noch, dass das Ganze nur mit Buchstaben-Zahlencodes versehen ist und die eigentlichen Bauteile nicht mit Namen genannt werden. Dann kannst du in der ET-Liste blättern um die Benennung zu finden. Für mich als Schlosser äußerst unangenehm. Irgendwie ist das anscheinend nur für Eingeweihte verständlich. Das gab ich dann auch auf und habe erst mal alle Abdeckungen abmontiert.
Dann habe ich den Batterietrennschalter auf aus gestellt und erstmal geschaut, ob irgendwo Dauerplus anliegt. Dabei habe ich ganz kuriose Meßwerte am Multimeter bekommen. Da war auf einmal -12,5 V abzulesen . Zuerst dachte ich mein Multimeter wäre kaputt, aber auf der Batterie direkt war alles ganz normal. Dann habe ich den Batterietrennschalter eingeschaltet und alles war ganz anders. So nach gefühlten 1,5 Stunden kam ich darauf, dass der Batterietrennschalter nicht + vom Netz sondern - vom Rahmen trennt.
Dann habe ich die gute alte Prüflampe mit einer Verlängerung direkt am Batteriepol angeschlossen und kam endlich zu vernünftigen/logischen Ergebnissen.
Schließlich fand ich auch die Fehler:
Beim Abblendlicht waren im Kompaktstecker die zwei Kabel nicht richtig verpresst (siehe Bild 4400). Dazu ein Stecker auf der Bilux - Birne (die Lasche der Kabelpressung war abgebrochen) sowie eine Birne mit Wackelkontakt am Abblendlicht.
Beim Blinker war ein Flachstecker am Blinkgeber locker (aufgebogen). Den habe ich zurechtgedrückt und der Blinker geht jetzt so gut wie noch nie.
Bei der Gelegenheit habe ich auch alle Kabel am Sicherungskasten nachgezogen. Da wurde ein Kabel schon schwarz (siehe Bild4394). Dazu 2 neue Sicherungen, weil die alten irgendwie Kontaktprobleme hatten. Jetzt geht die Stromversorgung für das Dach wieder einwandfrei. Die Sicherungen habe ich auch rausgemessen und auf dem Deckel beschriftet. Da stand nämlich nur Fuse 1 - 12 drauf mit der jeweiligen Amperezahl.

Für alle, die den 8245 nicht kennen habe ich mal ein Bild von dem Kabelsalat angehängt (4389), und das ist nur das Armaturenbrett.

@Joachim: Gibt es da auch Pläne die schön in deutsch beschriftet sind? Ich habe da 2 Bauteile im der Konsole gefunden, die ich nicht zuordnen kann. Kannst die die Teile auf den Bildern 4392 und 4393 identifizieren?

Auf jeden Fall bin ich jetzt froh, dass alles so geht wie es soll. Zusammenschrauben mach ich dann morgen.

mfg Roland

IMG_4400.JPG IMG_4394.JPG IMG_4389.JPG IMG_4392.JPG IMG_4393.JPG
 

Joachim

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4392 = Regler der Lichtmaschine
4393 = :ka: schaut nach einem Relais oder vielleicht dem Blinkgeber aus würde ich meinen

Was den Kabelsalat angeht - so schlimm ist das ja nun auch nicht. In einem aktuellen Fend sind nur mehr und dünnere Kabel verbaut und davon 95% als weißes Kabel was lediglich codiert wurde. Für den Laien schlicht Mist. Da ist das beim Zetor doch noch recht nett, wenn man nen farbigen Plan dazu hat. ;)
Hier mal Bilder vom Zetor 5011 an ähnlichen Stellen:
2012-07-11_17-04-21_343.jpg hauptkabelbaum_02.jpg Amaturenbrett_01.jpg

Ok, das war der "alt" Zustand bei meinem. Neu gemacht geht sowas auch etwas schöner:
amatur_04.jpg amatur_05.jpg

Auf den separaten Regler verzichte ich dann auch, dank aktueller Lichtmaschine. Und was die Schaltpläne angeht, muss ich sagen das die von ZTS tatsächlich nicht so doll zu lesen sind. Aber die sind eben auch schon umfangreicher als bei der UR1 gewesen.
 

Z8245

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Hallo Joachim!
Vielen Dank für den Hinweis mit dem Regler:boah. Den hätte ich dort nie gesucht. Zumal ich es von den Drehstrom-LiMa´s der anderen Hersteller gewohnt bin, dass der direkt in der LiMa eingebaut ist. Deshalb darf der Zetor wohl auch nicht ohne angeklemmte LiMa Kabel bzw. ohne Batterie betrieben werden. Laut BA kann man damit die Dioden der LiMa schießen.
Das andere Bauteil ist auf jeden Fall nicht der Blinkgeber. Der sitzt ganz vorne, links unten unter dem Armaturenbrett in der Konsole. Halt schön versteckt hinter dem linken Seitenblech (dort wo die 3 polnischen Leistungsrelais mit 20/30A sitzen) damit man ja nicht von der Seite ran kommt. Das ist ein sehr großer, schwarzer Plastikkasten mit 6 Flachsteckanschlüssen. Von oben (Bild 4389) ist er genau unter dem Kabelbaum links zu finden. Da habe ich auch erst suchen müssen.
Vielleicht ist das Teil aber der Warnblinkschalter??? Oder ist der in dem anderem Blinkgeber integriert?
Das fragliche Bauteil sitzt unter dem Armaturenbrett gleich rechts neben der Lenksäule , ganz unten in der Konsole. Im Bild kann man rechts daneben noch die übliche alte Steckdose für ??? mit Dauerplus sehen.
Evtl. kann so jemand anderes dieses Teil benennen?????
Die Kabel im ZTS sind zwar schön farbig (mein Plan ist schwarz auf weiß), aber an den Kompaktsteckern (XC 1 - XC 17) ändern die meisten Adern ihre Farbe. Dann ist es Essig mit Farbe vergleichen. Es ist nämlich vor allem wichtig zu wissen über welchen XC-Stecker das fragliche Kabel läuft. Und da laufen die Lichtkabel nicht alle über einen Stecker sondern über 2 Stück. Ebenso bei den Blinkern. Die gehen über XC 15 -17. Weil die Kabel so schön in Kabelstränge zusammengefasst sind, kannst du die auch unmöglich verfolgen. Also Plan lesen:buch und die Kabelnummer (zb. 22-XC17-2 gr) suchen. Dann den Stecker (hier XC 17) suchen und die Ader rausmessen. Einige Kabelbeschriftungen sind nämlich nicht mehr lesbar. Auch in dem Plan sind einige der Bezeichnungen kaum zu lesen (Und nein ich habe und brauche noch keine Brille). Das liegt nur an der Druckgröße (kleiner als A5) und der Druckqualität (verschwommen) des Plans. Die Gestaltung der Pläne ist auch etwas verwirrend, da die Schnittstellen dazwischen diese XC Stecker sind. Aber die Belegung der Pins ist nicht nachvollziehbar.:deprimiert
Falls du über den farbigen Plan verfügen solltest, wäre ich sehr daran interessiert!!!!
Momentan bin ich ja wieder schmerzfrei :hehe und deshalb drängt eine Antwort nicht. Und wenn ich dann an meinen Nachbarn mit seinem John Deere (Klapper-Lanz) und dessen Verkabelung/Elektronik denke:bibber, dann bin ich doch wieder ganz zufrieden:hehe.
Außer 7 Stunden Arbeit und einer neuen Birne hat mich das Ganze doch nix gekostet. War doch alles reparabel!!!:like:like:like:like:like:like:like:like
Ich zitire Doglas Adams (Autor von "Per Anhalter durch die Galaxis"): Der Unterschied zwischen etwas, das kaputt gehen kann und etwas, das unmöglich kaputt gehen kann besteht nur darin, dass das was unmöglich kaputt gehen kann nur unmöglich repariert werden kann!!
mfg Roland
 

Joachim

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Wie ich schon sagte - für einige URI Typen ja, aber dein 8245 ist mehr Slowake und Pole als Tscheche :D ;) die haben das etwas anders gehandhabt. Ich kann dir aber mal ein Foto von einem farbigen Plan zeigen - da spielt es auch keine Rolle ob die Farben am Stecker wechseln, solang das auch so im Plan gezeigt wurde.

Hier mal ein Bsp. vom 5211 ohne Kabine:
SP_Zetor_UR1_7_5211-7245_cabrio (Mittel).jpg
So lagen die den Handbüchern von Zetor gefaltet in einer Folientasche am Ende der Bücher jeweils bei. Die kann auch ein Laie leicht nachverfolgen. :)

Und auf so einen aufbauend hab ich meinen eigenen auch erstellt: :D
Zetor_5111_E-Plan_05.jpg
Achtung - der passt so nur bei meinem 5011er !!!
 
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