• 5. Zetor Traktor Treffen 2021

Bericht Zetor in der Landschaftspflege - Rückschnitt des Ufersaums der Prüm

Carthago

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mein Traktor ist nicht mehr im Internet... dachte ich wäre am Ende der Suche nach einem 3340 oder 5245 angekommen, stelle aber fest, wie schwierig es ist einen zu finden.
Es war spannend. Schließlich wurde es ein 7245er der in Bayern sein Unwesen trieb ;)
Freue mich auf guten Austausch hier in dem Forum. Mal sehen, vielleicht trifft man sich ja auch mal in Wirklichkeit.
Heute war der erste von vielen zukünftigen Tagen, an dem bei uns im Dorf die ehrenamtlichen HelferInnen, sich mit dem arg zugewucherten Bewuchs des Ufers der Prüm beschäftigten. Viele der HelferInnen haben einen Samstag geopfert, dabei waren drei rote und ein grüner Traktor. Einer der Roten war mein Zetor 7245. Einige kennen den ja schon. Seine Aufgabe war, die Bäume, Büsche und Stämme mit der Forstkette an den Platz zu ziehen, wo dann demnächst der grosse Holzhacker alles zu Hackschnitzel verarbeitet. An der Seilwinde war ein IHC 844, zum Zusammenschieben am Lagerplatz wurde der Deutz DX gebraucht, ein Massey-Fergusson und unser Zetor haben den Schleppdienst übernommen. Gut 8 Kilometer Flussufer wollen bearbeitet werden, was bestimmt ein Großprojekt über mehrere Winter sein wird. Da seit vielen Jahren kein Rückschnitt erfolgt ist, ist alles unglaublich zugewuchert, was bei den regelmäßigen jährlichen Hochwassern für heikele Situationen sorgen kann. Wenn Treibgut sich dort verfängt kommt es Flussaufwärts zu einem Rückstau. Im letztjährigen Sommerhochwasser sind viele Häuser am Flussufer binnen weniger Stunden im Fluss gestanden, sogar die Straße war überflutet. Daher haben wir jetzt mit dem Flußlauf unterhalb des Ortes Prümzurlay begonnen, um einen Rückstau in das höher gelegene Dorf zu verhindern. Dabei wurde darauf geachtet, dass ein Kahlschlag vermieden wird. Mit dem Ergebnis waren wir denn auch heute abend zufrieden. Wenn der Boden wieder gefroren sein sollte, geht es kommenden Samstag wieder ein Stück weiter. Die Fotos geben vielleicht einen Eindruck über das was heute ab ging. Allen Helfern hat es viel Spaß gemacht.
Herzliche Grüße aus der Südeifel

IMG_2952.jpg IMG_2953.jpg IMG_2955.jpg IMG_2980.jpg IMG_2984.jpg IMG_2993.jpg IMG_2994.jpg IMG_3005.jpg IMG_3011.jpg
 

Napi

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Der Zetor war der Platzhirsch :D.

Wie das müsst ihr selbst machen??? Bei uns sorgt der Gewässer und Deichverband für solche Sachen die haben deswegen auch immer Stress mit den grünen wegen der Biberdämme und Schilffbeschneidung aber bei uns zählt es zum Hochwasserschutz.
 

Carthago

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mein Traktor ist nicht mehr im Internet... dachte ich wäre am Ende der Suche nach einem 3340 oder 5245 angekommen, stelle aber fest, wie schwierig es ist einen zu finden.
Es war spannend. Schließlich wurde es ein 7245er der in Bayern sein Unwesen trieb ;)
Freue mich auf guten Austausch hier in dem Forum. Mal sehen, vielleicht trifft man sich ja auch mal in Wirklichkeit.
Peter, die Gemeinde hat mit allen am Prozess beteiligten, z.B. auch ein Verband der Petri-Jünger die Sache vorbereitet. Zudem ist der Fluß jährlich Austragungsort eines Wildwasser-Wettberwerbs. Der Zustand des Flusses war so, dass Bäume das Flußbett komplett verblockt hatten. Unfallgefahr. Egal, wir machen das ordentlich und hinterlassen keine Wüste.
 

Napi

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Da herscht ja noch richtig zusammenhalt :like
 

Joachim

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Ja, bei uns macht das die Gemeinde mit der eigenen technischen Gesellschaft.

Aber hier bei uns (absolutes Flachland!) spinnen die Grünen jetzt auch rum. Bisher wurden Entwässerungsgräben mind. 1x im Jahr, meist 2x oder öfter gemäht und alle 1-2 Jahre richtig beräumt (Bagger). Grund waren zwei Hochwasserereignisse in knapper Folge, wo zahlreiche Anwohner abgesoffen sind und Existenzen vernichtet wurden, weil genau das seit der Wende unterlassen wurde.
Wie gesagt, es geht um die von unseren Vorfahren angelegten Entwässerungsgräben, nicht um natürliche Bachläufe.

Jetzt dürfen die Gräben aber nur noch selektiv gemäht werden. Das schaut dann so aus, das 30m gemäht werden, die nächsten 30m dann nicht, dann wieder 30m gemäht, dann wieder nicht. Warum? "Damit das Wasser nicht zu schnell fließt. Und zum Artenschutz." Bitte was? Hier haben wir auf 1km max. 1,7 m Gefälle, meist deutlich weniger. Es ist erschreckend, wie schnell man nach einem Hochwasser die Folgen und Gründe der Folgen zu verdrängen scheint. Noch dazu schaut dieses mähen, nicht mähen, mähen, nicht mähen ... echt bescheiden aus. Die Gräben sollen also mal wieder verlanden. Grandios! :(
 
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