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Frage Einstellung Hydraulik Zetor 5011

Dieses Thema im Forum "Zetor 2011 - 7341 Major (UR1)" wurde erstellt von Ritzi 5011, 27.12.2018.

  1. Ritzi 5011

    Christoph Ritzi 5011 Mitglied

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    Hallo Zetorgemeinde,

    bin gerade dran meine Hydraulik zu reparieren, sie hatte kaum noch kraft und konnte den druck nicht halten.
    kann mir jemand sagen was man an dem Langloch Bild1 neben der Hubwelle einstellen kann? die Schraube war nämlich locker. bei jeder Bewegung des hebels für die Hydraulik hat sich die ganze aparatur im Langloch hin und her bewegt.

    IMG_20181226_154029.jpg
    Bild 1

    ist der Kolben noch zu gebrauchen?

    IMG_20181226_155247.jpg

    der Zylinder hat schon auch gute Riefen, leider kein Bild vorhanden.
    Ich hab mir gedacht ich setze einen neuen Zylinder mit neuem Kolben ein. ich möchte vermeiden das ich die ganze Prozedur öfters wiederholen muss nur weil ich am falschen fleck gespart hätte.

    IMG_20181226_155952.jpg
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27.12.2018
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  2. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Hallo Christoph,
    Stell den Bock auf Mittelstellung ein. Das ist für die Feinjustierung des Hubwerks, da kann ich dir ggf. gern genaueres ablichten aus dem Handbuch der Zetormatic. Aber Mittelstellung ist zu 99,9% absolut korrekt. Sichere die Schrauben bitte mit Sicherungsringen und Flüssigdichtung (Mittelfest).

    Die Riefen am Kolben machen meist keine Probleme (kann man meist mit feinstem Schleifpapier und Öl nass wieder glatt schleifen wobei nur nur abstehende Sachen stören, Riefen eher nicht!) - problematisch können Riefen im Zylinder sein, wenn die problemlos mit dem Finder erfühlbar sein sollten. Dann müsste man den Zylinder neu Hohnen. Was meist finanziell nicht lohnt, wenn man es nicht selber machen kann.

    Teile könntest du auch bei mir bekommen (Ersatzteilhandel Weisse) - einfach eine PN, Email, WhatsApp schreiben oder anrufen (0174 24 888 42). Die nötigen Teile habe ich auch auf Lager.

    PS. Wechsel bei der Gelegenheit doch auch gleich wenigstens die äußeren Dichtringe der Hubwelle mit, jetzt kommst du da schön ran.
     
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  3. Ritzi 5011

    Christoph Ritzi 5011 Mitglied

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    Hallo Joachim,

    vielen dank für die schnelle hilfe, hab die Riefen raus gekrigt, waren Gott sei dank nicht so groß. Sah schlimmer aus als es war.
    wenn du mir noch die Sache vom Zetormatic Handbuch ablichten könntest wäre ich dir sehr dankbar.

    habe heute auch schon mal die beiden O-Ringe 14x2,3 vom Hydrauliker in die Übergangsbuchse eingebaut, die sind aber schon ordentlich stramm, hab die Buchse dann fast nicht in den Steuerblock bekommen. ein O-Ring ist leider drauf gegangen. ich hatte glücklicherweise noch ein paar auf Reserve geholt.

    Gibt's da zufällig auch ein Trick damit die nicht kaputt gehen beim einbauen.
    --- Doppelte Beiträge zusammengefügt, 27.12.2018 ---
    :wegguckMir ist gerade aufgefallen das ich den Beitrag im Falschen Bereich erstellt habe :bibber sorry war keine Absicht
     
  4. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Joachim
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    Ja - die richtigen aufziehen: 14x2 und nicht 14x2,3 ;) Übermaß nimmt man nur, wenn die Standardgrößen nicht mehr 100% funktionieren.
     
  5. Ritzi 5011

    Christoph Ritzi 5011 Mitglied

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    Fahr D88
    :zetor:yippieSo das werk ist vollbracht, musste allerdings noch ein bisschen basteln...

    Hier im Bild rot markiert waren 2 Kupferringe verbaut um den Höhenunterschied von 3mm zwischen Zylinder und Distanzhülse zu überbrücken.
    hüle.jpg


    da ich kein Hydraulikrohr und keine Passenden Hohlanschlüsse da hatte um mir so eine Schleife anzufertigen wie schon andere im Forum das gemacht haben, hab ich mir ne Hülse auf das passende Maß gedreht.

    korrektur 2.jpg (linke Hülse neu und rechte Hülse alt).
    und alles dann mit jeweils einem O-ring pro Dichtfläche zusammen gebaut und es war wieder perfekt dicht nach der Druckluftprüfung.


    IMG_20181231_133939.jpg Hab die Dichtungen von Hand nicht drauf gekriegt bin fast verzweifelt...

    da ich kein passendes aufziehwerkzeug hatte musste ne andere Lösung her.
    mit dem Prinzip wie man scheiben in Gummidichtungen einsetzt hats perfekt geklappt. Mit nem Isolierten flexiblen Draht und nem Schraubstock ein Arbeitsaufwand von ca. 2 min bis beide Dichtungen am richtigen Ort sitzen. Dichtung in die Nut einhängen, kurzer ruck am Draht und die Dichtung sitzt. Die Dichtung leiert auch nicht aus da es wirklich nur ein kurzer Augenblick ist wo sie gedehnt wird. In der Nut zieht sie sich dann sofort wieder zusammen.



    die Belastungsprobe hat super funktioniert Heckschaufel mit 500 Kg einen halben tag mit ausgeschalteter Hydraulikpumpe in oberster Stellung abgestellt und hat sich kein Millimeter abgesenkt.

    endlich wieder ein super Funktionierender Traktor :yippie:zetor
     
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  6. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Kein Stück Weißblech? Ne Futterdose oder so zur Hand? ;) Wir haben die grünen oder blauen Dichtringe zuletzt einfach mit den Fingern drüber gezogen, was bisher auch nie Probleme machte und ohne den Kolben einzuspannen klappt, wenn man früh mal statt der Kornflakes in die Wurst gebissen hat. :D ;)

    Du hast was gemacht? :schreck Erläutere das doch bitte mal genauer. Hast du mal geschaut ob das Verbindungsrohr (das mit den 2 Ringaugen) oder der Zylinder (Gegenlichtprobe über Anschlußflansch und Hülse gleichzeitig) Schuld ist?
    Ich hatte an der Stelle schon Usit-Ringe versucht, die aber nicht dichten können, da die Augen des Verbindungsrohres zu schmale Dichtflächen haben. Alu wird dir raus gepustet vom Öldruck und Kupfer ist bisher das Mittel der Wahl. Aber ernsthaft, mit nem "O-Ring" ? Also so nem schnöden "Nullring", Gummiring, ... ? Das mag vielleicht bei Druckluft halten, aber doch nicht bei 160 bar Hydraulikdruck. :denk2:
    Wäre nett, wenn du das mal genauer beleuchten könntest. :)

    Was mir da auch Sorge machen würde ist die Sache mit der Nicht-DIN Hohlschraube (Gibts als Ersatz nicht mehr) , die ja nun 3mm weniger ins Gewinde im Steuerventilblock greift.

    Das Rohr ist ab Werk übrigens gerade ohne jeglichen Versatz. Der Versatz entsteht bei sich zuvor mal gelöstem Hubzylinder oder aber bei Verwendung der China-Hubzylinder, da die Dinger alles, nur nicht Maßhaltig sind (beides eigene Erfahrung schon vor meiner Händlerzeit am 5011 vom Kumpel). Hatte ihm dann über Vitamin B ein Werksneues Übergangsrohr nach langer Suche beschaffen können, seither ist es bei ihm dicht. Ganz normal mit Kupferringen.
     
  7. Ritzi 5011

    Christoph Ritzi 5011 Mitglied

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    Sorry Joachim hab mich verschrieben, natürlich hab ich keine O-Ringe genommen sondern Kupferringe, Sorry für den hohen Blutdruck den ich dir bereitet habe.;)

    was vom Vorgänger schon am Hublylinder gemacht wurde weis ich nicht genau hab alles beim alten belassen und einfach besten Gewissens wieder instand gesetzt.

    glaub mir an der wurst im Frühstück hats nicht gefehlt nur an der anzahl handen die ich habe:D 2 waren einfach zu wenig :nolike oder hast du mehr davon
     
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  8. Joachim

    Joachim Joachim Fleißmeise Mitarbeiter

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    Den Zylinder mit dem offenen Ende gegen die Brust abstützen - und dann mit beiden Händen drüber ziehen. Ich weiß, geht strafff mit drei F. :D
     
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