Frage Getriebe blockier | Demontage Schaltgetriebe-Deckel

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Mahlzeit moin Freunde,

gestern hing das Getriebe während des Waldeinsatzes im Rückwärtsgang fest.
Mit Telefonjoker Joachim Gott sei dank schnell behoben (mittels Schraubendreher wieder rausgedrückt).

Heute wollt ich schonmal den Schaltubgsumbau gemäß Lexikon vorbereiten und dafür den Deckel abmachen.

Nur leider will der absolut nicht raus. Schaltdom sowie Hebel für die Zapfwellengeschwindigkeit sind ab, der Deckel gelöst. Aber wie zur Hölle bring ich den da raus? :lala
Hab schon alle Varianten und Richtungen probiert, vorn stören die zwei Augen am Lenkgetriebe (wofür auch immer die gut sind), hinten stört das Blech vom hinteren Kabinenboden.

Muss dafür doch der hintere Kabinenboden raus? :boah

Grüße und vielen Dank schonmal
 

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Möglichkeit 1:
Trenne vorn die 2 nutzlosen Gussohren am Lenkgetriebegehäuse ab - das sind Relikte aus der Zeit der Modelle von vor 1980 (also bevor es die gescheiten Kabinen gab) und wurden damals für das Fußgasgestänge genutzt. Brauchst du ja niemals. Dann den Deckel zuerst vorn anheben und raus damit. Spart ne Menge Mehrarbeiten.

Möglichkeit 2:
Sitz raus, hinteres Bodenblech los schrauben (Bowdenzüge und Hebel sowie Strom beachten) und dann 45° vorn anheben und nach hinten kippen um dann den Deckel hinten anhebend raus zu heben.


Ich würde Möglichkeit 1 bevorzugen. ;)
 
???

Rückwärtsgang raus, in anderen Gang wechseln wollen, Rückwärtsgang springt wieder rein, Getriebe umschaltbar...

Das leider bekannte Problem. ;)
 
Danke euch, die zwei Ohren werden gleich das zeitliche segnen :D

Hab gestern schonmal die Stifte und Federn raus. Federn alle ganz, Stifte mit ein paar Gebrauchsspuren. Auf jeden Fall noch vertretbar würd ich sagen....
 

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So, hat geklappt mit den Ohren am Lenkgetriebe, etwas verkeilen und verdrehen musst ich den Deckel aber dennoch.
Hier nun ein paar Bilderchen vom corpus delicti :cool:

Deutliche Spuren der Arretierstifte außer an 2. und 3. Gang
 

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Schaut alles soweit noch OK aus, bis auf die Gassen der Schaltstangen vorn wo der Schaltfinger entlang geführt wird. Aber genau das kann der Umbausatz beheben.

Die Schaltstangen wie gesagt dann gut gefettet einbauen, auch die Schaltfinger mit ein wenig Fett montieren.
 
Schau mal ob nicht eine Schaltgabel locker oder gebrochen ist. Vorsichtig anheben und nachoben herausziehen. Bei meinem 5011 war eine Schaltgabel(die vom Rückwärtsgang) gebrochen .Beim zusammenbau darauf achten,(montage des Getriebedeckels) das die beiden Hebel richtig eingerastet sind.
 
Danke für die Rückmeldungen :D

Mal noch was anderes:
Die Gruppenschaltung lässt sich in der Ebene und ohne Allrad wunderbar leicht schalten, jedoch am Hang bzw. mit Allrad (muss ich nochmal getrennt testen) lässt sich die Gruppe auch mit viel Kraft nicht wechseln.

Habe dazu schonmal ein bisschen gestöbert:


Muss ich mich damit abfinden (ist ja nicht allzu tragisch) oder gibt es da eine Lösung?
 
Das ist so, durch den Allrad oder im Hang ist das Getriebe verspannt und dann lässt sich die Gruppe nicht schalten
 
Genau - der Vorlauf vom Allrad sorgt je nach Untergrund für entsprechende Verspannung im Getriebe, wodurch sich die Gruppenschaltung teils nur schwer oder sogar gar nicht schalten lässt. Mir ist da auch noch keine wirklich brauchbare Abhilfe bekannt.

Aber mal ne typische Flachlandtiroler-Frage: Sollte man nicht genau so schnell Berg ab fahren wie Berg auf? :D ;)
Ok, die Frage streicht mal, ich weiß natürlich das der Wald nicht die Straße ist...
 
Evt. mal probieren, bevor man die Gruppe wechselt einmal in die entgegengesetzte Richtung schalten, kurz anfahren, dann die Gruppe wechseln und wieder in die eigendliche Richtung Schalten.
Das sollte eigendlich die Verspannung nehmen?!
Also wenn du Vorwärts fährst, kurz in R, Kupplung kurz kommen lassen, Gruppe wechseln und wieder in Vorwärtsrichtung
 
Dann kann es passieren das du keine Gruppe mehr rein bekommst.
Gruppe schalten wir nie wieder im Hang:no:
 
Das Problem der "Zwei Gänge" hatten wir manchmal 2-4 mal das Jahr beim 5245er. Bei uns war der das demontieren des Ganghebels ein geübter Handgriff, der innerhalb von wenigen Minuten erledigt war. Seit dem wechseln des Getriebeöls hat sich das Problem aber gebessert, um genau zu sein ist es verschwunden ... Gott sei Dank.
 
Wenn jetzt noch die Info käme von welchem Öl und wie lange gefahren auf welches gewechselt wurde... ;)

Aber so oder so - ich denke Zetor hat die Umbau-Kits ja nicht zum Spaß erdacht, würde es mit nem Ölwechsel endgültig behoben werden können. Zumal der Verschleiß an der Schaltung halt nicht mit Öl beheben lässt. Hier ist es noch überschaubar, aber ich hab das schon arg schlimmer gesehen und finanziell, spielt es eh keine große Rolle da der Umbau nach Zetor Vorgaben echt kaum was kostet. :)
 
Welches Öl drin war - keine Ahnung. Das war von einem Lokalen NFZ Händler ein Mehrzweck-Getriebe u. Hydrauliköl für Landmaschinen, das ging gut. Jetzt habe ich ein Öl noch aus meiner Lehrstelle mit der Bezeichnung UTTO, kenne da leider nicht die genauen Angaben. Das kommt bei sämtlichen SDF Maschinen zum Einsatz.
 
Da sag ich mal nichts weiter zu... der guten Vorsätze wegen und weil ich dieses Jahr noch netter sein möchte, als ohnehin schon. :D ;)
 

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