Mach mit! Das Mähbalken Thema - Fragen, Antworten, Erfahrungen

Joachim

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So in der Art wie von dir beschrieben, gibts Nietkopfformer für den Handbetrieb. Wenn der Flachstahl bricht, stimmt was mit dessen Qualität nicht, dann wurde der zu sehr durch gehärtet und vermutlich keinen zähen Kern mehr. Dann kanns vielleicht brechen, vielleicht ist das bei 1-Achser Balkenmähern auch anders wie beim Mähdrescher, da wäre es schon ein Akt, wenn die Klinge hin ist, das ganze Messer zur Presse zu transportieren und dann dort auch noch zu nieten, die Presse steht ja nun nicht mitten im Raum, sondern meist an der Wand. Das mag mit nem 0,6 bis 1m Blatt noch gehen, aber bei größeren Arbeitsbreiten seh ich da schon Grenzen. Zumal man es ja auch auf dem Feld reparieren können muss, das Reservemesser bau ich ja beim Mähdrescher nicht wegen 2 kaputten Klingen ein. Da werden diese fix genietet und fertig. :)

OK, bei den Klingen kannte ich bisher nur glatte und oben gezahnte, daher meine Frage - wieder was gelernt. Die oben gezahnten sollen ja eigentlich selbst schärfend sein. :denk2:
Ich kanns verstehen das die Rillen unten statt oben an der Gegenschneide am Finger zum Problem werden könnten. Das seh ich halt bei den oben gezahnten eher nicht, da die unten ja komplett glatt sind.

Beim 1-Achse Balkenmäher stört halt immer die Maschine den Gutfluss, das fällt beim Seitenmähwerk ja weg. Na mal schauen, wird schon irgendwie werden. :D :)

Uneben heisst beim Trommelmähwerk, dass es kippt und so der Unebenheit nachläuft. Der Balken ist seitlich am Traktor fest also folgt der dem Traktor und kann sich nur im Verhältnis zum Traktor bewegen. Ist aber zugegeben eher ein Problem wenn Du eine Wiese hast wie ich früher. Super-steil und in Streifen mit einer Breite von 6 Metern aufgeteilt (früherer Weinberg). Die Grenze zum nächsten 6m Streifen und nächsten Besitzer ist dann eine Vertiefung von ca. 15 cm ... und da mähst mit dem Balken entweder in den Dreck oder er steht drüber.
Wir haben zu Ost-Zeiten fast nur Feldränder gemäht fürs Futter im privaten, mangels Flächen. Die waren auch krumm und buckelig, aber ich meine, es ließ sich wie beim Trommler über den Schnittwinkel einstellen wie gut es schwimmt bzw. ob es über Hügel gleitet oder sich rein sägt.

Schwadblech gab es damals einfach nicht und Pferde laufen auch ungern rückwärts.
Ja nein, ich meine schon MIT Schwadblech. Unser Famulus RS 46 hatte nen ca. 1,80 m Balken und natürlich ein Schwadblech (aus Holz) - bis zum Schwadblech kam das Gras ja oft nicht mal und deshalb wurde es bei bedarf von jemand mit Rechen über den Balken rüber gezogen. So mein ich das. Auf Schwad gerecht haben wir das nie, kann mich zumindest nicht dran erinnern, war aber auch früher meist als Heu gemäht.

Der Abstand der Finger ist sicher auch für das Schnitttempo entscheidend wie auch die Form der Finger. Die Mörtl Rasant Finger sind sehr schlank gehalten - kein Vergleich zu denen am Famulus früher.
 

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