Frage Heckhydraulik MTS sperren - wie?

Joachim

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Mal eine Bitte - da du unzählige Fragen zum MTS hast, pack die doch bitte am besten in ein Thema und nicht in ebenso unzählige. Der Übersicht halber.

Zur Sperre muss wer anderes ran, ich bin da zulange weg vom Belarus. :D ;)
 

Dettl

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Dazu wäre meine erste Frage:
"Wieviele Hebel hast Du an deinem Hydrauliksteuergerät?":lala

Da gäbe es nun: MTS 50, 52, 550, 552, 570, 572, 80, 82.... unterschiedlichster Baujahre! :ka:

Der mir vor Augen wäre MTS 82, Bj. `84, großes Haus, 3 Steuergeräehebel.
Hatte auch 80er mit Vieren in Gebrauch! :boah
 

Joachim

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Vielleicht würden Fotos ja auch helfen... :lala ;)
 

take_it_1999

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5211 und einen Menge Probleme daran
Hallo,
der ganz kleine Hebel ganz außen. Dieser hat 3 Raststellung. Normal sollte er in der Mitte stehen. Beim Arretieren in der obersten Rastung, kannst Du deine Akcerschiene nur noch hochheben (aber nicht mehr absenken).

Besorg dir mal eine Bedienungsanleitung. Die gibt es manchmal für kleines Geld auf ebay oder ebay-Kleinanzeigen.
 

Joachim

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Oder auf der Oldtema z.B. (großer Oldtimer Teilemarkt in Erfurt und Halle/S. jedes Jahr). Da sind auch immer so Händler. Bei www.trakula.de sollten die auch was haben als Kopie. :)
 

Dettl

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MTS 50 mit 4 Henbeln! :like
Take it schrieb schon dazu richtig. Ich wußte nicht mehr genau, ob der Äußere Hebel rechts , oder der links davon, zum Sperren und Auswählen der Regelart der Heckhydraulik dient.
Jedenfalls kann nach oben gedrückt, gesperrt werden, in Mittelstellung Normalbetrieb, nach unten dachte ich Antischlupf :denk2:, passend dazu noch am Drehrad den Hydraulikdruck einstellen.
 

Lehrling05

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Erstmal Danke euch allen, dass mit dem Sperren habe ich nun verstanden, doch was hat es mit diesem Antischlupf auf sich ?
 

M38A1

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Viele MTS haben auch eine manuelle Sperre der 3-Punkt Heckhydraulik ... das ist dann ein Hebel hinter dem Sitz d.H. Du hebst die Hydraulik ganz hoch - legst den Hebel um und dann sperrt ein Bolzen den Hubarm - kein Absinken und kein Anheben (ist eh ganz oben) mehr. Ich fand das beim 592 immer total genial für Straßenfahrten oder wenn man wirklich mal unter einem Gerät etwas reparieren muss - es kann einfach nicht mehr absinken und die Hydraulik ist auch entlastet. Warum haben das nicht alle Traktoren ??? sicher, simpel und absolut effektiv ...
Grüßle Micha
 

Joachim

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Warum haben das nicht alle Traktoren ??? sicher, simpel und absolut effektiv ...
weil auch so eine Sperre kaputt gehen könnte oder schlicht vergessen werden könnte diese einzulegen und dann legst dich drunter und rums... biste Matsch. Ich hatte in den 1990iger schon mal so ein Schlüsselerlebnis - seither geh ich nicht mehr unter schwebende Lasten, einmal Glück gehabt zu haben muss man nicht überstrapazieren. ;)

Es muss heut halt alles möglichst Idioten sicher sein... da fällt das praktische manchmal hinten unter.
 

M38A1

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... oder schlicht vergessen werden könnte ...
... damit hast Du sachlich Recht aber wenn die Sperre vergessen wird oder kaputt ist hast Du immer noch das was jeder Traktor hat nämlich eine Heckhydraulik die im funktionierenden Zustand oben bleibt und im defekten Zustand langsam ablässt ...
Nimm mal ein schweres Gerät und fahr mit Tempo über Gullideckel oder Feldwege. Die Schläge gehen dann zu 100% in den Hydraulikzylinder und seine Dichtringe ... da finde ich einen günstig zu tauschenden, zusätzlichen Bolzen irgendwie sinnvoll und besser.
Oder auch im Frontlader Betrieb - Heckgewicht dran - verriegeln - und das Heckgewicht belastet die Hydraulik nicht über Stunden.

Kubota hat so was zum Beispiel im Getriebe. Zusätzlich zur Handbremse kannst Du per Hebel das Getriebe mit einem Bolzen sperren. Das geht aber nur, wenn der Schalthebel im Leerlauf steht und umgekehrt: ist die Sperre drin kann man keinen Gang einlegen. Also hydraulische Handbremse + Getriebesperre am Steilhang ist ziemlich genial weil doppelte Sicherheit ...

... darum frei nach dem Motto "... du kannst vom Dümmsten noch was lernen ..." könnte auch Zetor, Fendt und wie sie alle heissen noch Kleinigkeiten verbessern.
 

alpenmann10

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.... am Rande: mein gutes altes Dieselross (Fendt) mit in den 60er Jahren nachgerüsteter Heckhydraulik hat sowas auch, da kann jeder der beiden Hubarme am höchsten Punkt durch einen Hebelmechanismuß inkl. zusätzlicher Sicherung blockiert werden. Die Idee gabs da also auch mal und ich find das gleich parktisch wie du. Später fehlte es dann wieder.
 

take_it_1999

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5211 und einen Menge Probleme daran
Hallo,

der Antifschlupf ist eigentlich für Bodenbearbeitungsgeräte. Wenn sich z.B. ein Ackerfplug in den Boden zieht kann man einen Teil dieser Einziehkraft auf die Hinterräder übertragen. Damit werden diese mehr in den Boden gedrückt und haben weniger Schlupf (Antischlupf).

Dazu muss das Drehrad unterhalb des Hydrauliksteuerblockes funktionieren. Ferner muss der Speicher (links unter dem Tank) funktionieren. Ob das heute noch jemand nutzt?
 

Joachim

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Ja, der Famulus hatte die Sperre des Hebewerks ja auch - ich denke aber mal eher, das war wegen der oftmals auch nicht wirklich dichten Hubzylinder oder Steuerventile damals sogar eher nötig, denn als nettes Gimmick. Der Zetor (zumindest in der UR1) hat ja zumindest die Sicherung des Lagehebels und damit eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes absenken bei Straßenfahrt.
 

Dettl

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Ein MTS 50/52 wurde eigentlich nicht zur Bodenbearbeitung eingesetzt. In der DDR war er meist "nur" Pflege- und Transportschlepper.
Allerdings taugte er mit Dreischar Beetpflug, als schnelle Eingreiftruppe beim Mähdrescherkomplex, schon. :D

Richtig, der hydraulische Akkumulator, links unterm Tank, sollte zur vollen Funktion des Antischlupfs noch verbaut sein. Meist wurden solche spezielle Baugruppen bei Instantsetzungen eliminiert, wenn Undichtigkeiten daran auftraten.
Das Handrad verblieb meist am Steuerblock, wurde ganz nach rechts gedreht und so belassen. :)
 
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