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Bericht Zetor 5245 Einspritzpumpe Überdruck im Rücklauf

Dieses Thema im Forum "Zetor allgemein" wurde erstellt von Maax, 14.03.2020.

  1. Maax

    Maax Mitglied

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    Grüße,
    hier mal einen Bericht über die ESP meines Zetor 5245. Ich fange mal von vorn an:

    Im August 2019 habe ich Undichtigkeiten an der ESP festgestellt, und zwar dort wo die Pumpenelemente eingeschraubt sind.

    Pumpe.JPEG

    Die Elemente sind mit O-Ringen abgedichtet. Im November 2019 habe ich die ESP ausgebaut, eingeschickt und die Ringe wechseln lassen und auch neu einstellen lassen. Danach lief der Motor nur auf 2 Zylindern, da habe ich noch die Düsen abgedrückt aber keine Defekte festgestellt. Beim Einbau der Düsen habe ich den Sitz gereinigt und Kupferringe beigelegt und somit abgedichtet. Motor lief perfekt. :like

    Alles dicht, alle Probleme behoben DOCH, passt auf:
    Heute nach ca. einer Woche Standzeit seit dem letzten Lauf habe ich die Machiene aus dem Schuppen gefahren und habe im Hof eine Leckage an der Rücklaufleitung an der ESP festgestellt. :hmm5

    IMG_20200314_104923[1].jpg
    (Rücklauf ist die Leitung mit der Blauen Schlauchschelle)

    Habe den Gummischlauch vom Röhrchen abgezogen, gekürzt und mit einer Neuen Schlauchschelle Fixiert. Hatte gehoft das seie das Problem. Nach einem Probelauf hat es in Massen raus gepisst! :hmm
    Habe einen neuen Schlauch gehohlt und provisorisch einen Rücklauf in den Tank hergestellt.
    Bin wieder in den Schuppen gefahren, Tank abgelassen, abgebaut (sind ja nur 3 Schrauben) UND DA WAR DER ÜBELTÄTER:

    Die Rücklaufleitung der ESP war gequetscht.
    IMG_20200314_115630[1].jpg IMG_20200314_115637[1].jpg

    Nun wurde mir ALLES Klar!
    Im drucklosen Rücklauf hat sich ein Druck aufgebaut und hat die Dichtungen an den Pumpenelementen zernommen! Es wäre eine Frage der Zeit gewesen bis es erneut passiert wäre!!! :schreck


    Habe jetzt den Schlauch ersetzt und anders verlegt. Er klemmte zuvor zwischen Tank, der Saugleitung der ESP (bzw. dem anderen Schlauch), dem Rohr der Heizung der Kabine und der Kabine selbst.
    Den anderen Schlauch werde ich auch noch wechseln, muss nur welchen versorgen, da dieser auch minimal verdrückt ist, erfüllt aber noch seine Funktion!

    Ich empfehle jedem nur mal nachzuschauen, ob er nicht auch Gedrückt ist! Werde es bei meinem 5211 auch machen! Somit kann man sich die fast 300€ ESP reparieren sparen.

    Hatte schon einmal jemand solch einen Fall?

    Hoffe meine Schlussfolgerung ist richtig.

    Gruß Max
     
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  2. Joachim

    Joachim Zetor Teilehändler Mitarbeiter

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    Da war dann aber schon mal einer bei. Original ist das eigentlich ganz passabel verlegt. :denk2:

    Aber ... ist zumindest mal n neuer Fehler, den ich so noch nicht kannte. Man lernt eben nie aus. :)
     
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  3. oldtimerfreund

    oldtimerfreund Admin Mitarbeiter

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    In einer Oldtimerzeitschrift war mal ein ähnlich kurioser Fehler beschrieben.
    Ein Opel Ascona (Benziner mit Vergaser) fuhr wenn Schwiegermutter mitfuhr jeweils nur etwa einen Kilometer. Der Schwiegersohn wurde schon böse von ihr beschuldigt das Auto wegen ihr absichtlich zu manipulieren.
    Ein Mechaniker konnte zunächst auch keinen Fehler feststellen, das Fahrzeug lief in allen Lastzuständen tadellos.
    Letztendlich kontrollierte er die Benzinleitung und stellte fest, das der Spritschlauch serienmäßig unter dem Sitzgestell der Rücksitzbank verlief und eine Druckstelle aufwies.
    Deren Ursache war die übergewichtige Schwiegermutter, die immer hinten saß und unter deren Gewicht sich das Sitzgestell dermaßen verbog, das es den Spritschlauch zusammen drückte.
     
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  4. HH114

    HH114 Mitglied

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    Also was sagt uns das? Lasst die Schwiegermutter zu Hause :moin :ironie Es gibt eben schon ganz schön blöde Fehler die man nicht für möglich halten möchte
     
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