Frage Einspritzdüsen einstellen am Zetor 50 Super

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F91

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Zetor 50 Super
Hallöchen und ein wunderschön Abend an alle.
Morgen geht's erstmal weiter, dazu benötige ich ein paar Daten noch.

lch möchte die Einspritzdüsen abdrücken bzw abdrücken lassen wie viel Druck muss sein ?
Einlaßventil 0,2 /Auslaßventil 0,3 Abstand bzw spiel richtig ?
Zylinderkopfschrauben 170 bis 180Nm richtig ?
Stehbolzen vom Kipphebelbock Anzugsmomente Bolzen alleine und montiert mit Kipphebelbock für die Mutter?
 
´nabend!

Was sagt unser Werkstättenhandbuch dazu? :handbuch:

Einspritzdruck 145 +/- 3 atü, bei Umrechnungsfaktor von 1,019 atü= 1 bar, also etwa 145bar,
Einlaßventil 0,2mm, Auslaßventil 0,3mm, Motor kalt, richtig,
Zylinderkopfmuttern 18 bis 20kgm, ergo 176 bis 196Nm, im heißen Zustand bei 80°C Motortemperatur nochmals nachziehen, :greis:
Stehbolzen der Kipphebel mit etwa 80Nm im Block vorspannen, die Muttern dazu dann laut Maßtabelle M14 Normalgewinde 135Nm anziehen.
Neue Dichtungen werden an allen Stellen dazu vorausgesetzt. :lala

Die Gewinde an den Zylinderkopfstiftschrauben sollten makellos und leicht geölt sein.
Scheibe hart, Mutter schwarz, halbhart, so hab ich bis jetzt keine Probleme.
Im Bedarfsfall passen Blockschrauben 160mm vom ZT/ W50 Motor als Stiftschrauben am Zylinderkopf. :zufrieden
 
Danke
Die gesamten Dichtungen für den Motor bekomme ich am Dienstag habe schon ein neuen Zylinderkopf mit Ventilen bekommen die andern werden grade tipp top gereinigt sowie der rest auch.
PS es kommen keine Zylinderkopf Dichtungen aus Kupfer, sollte ich ja laut Empfehlung nicht nehmen sondern die normalen.

Der Maschinenschlosser von mein Bauer hat sich mein Tracktörchen auch mal angesehen.

Ob mein Hobby Jagd nicht ausreicht, er hätte sonst für mich noch Arbeit. Natürlich als Scherz
Die Kolben und Buchsen seien doch noch nutzbar. Werden also Ende oder nächstes Jahr erst erneuert .

Ich hoffe auch mal das er mir hilft bei der Einstellung vom Ventilspiel.
Es war ja 1 und 3 / 4 und 2 daraus zündet 1 überschneiden sich 4. Also bringe ich Zylinder 1 im schneidepunkt vom Öffnen zum Schließen mittig (Stift auflegen soll helfen) kann ich Zylinder 4 das Spiel einstellen und umgekehrt richtig
 
Einspritzreihenfolge 1-3-4-2, von vorn gezählt, ja.
4 überschneidet, 1 wird eingestellt... und so weiter ja, ist doch aber kompliziert.
Mach Dir in OT erster Zylinder an der Riemenscheibe vorn eine Markierung oben. (Siehste ja gut, wenn Motor offen ist.;))
In 2 Kurbelwellenumdrehungen sind dann die Ventile eingestellt, die Markierung jeweils oben oder unten :cool:.
Wenn nach dem Marker an der Schwungmasse und zugehörig der ESP begonnen wurde. ;)
 
Vorne ist Kühler Lüfterrad Seite also 1 und Tank ist 4 Richtig ?
 
Yes.
Ist aber irrelevant, egal von wo Du zählst, es bleibt das Gleiche.
 
50 Super ist ja nicht meine Abteilung... aber bei der UR1 mach ich das in der Regel so:

Ich schau, das ich an einem beliebigen Zylinder die Ventilüberschneidung (auch Ladungswechsel genannt) erkenne (Auslassventil schließt sich (Takt 4) und das Einlassventil (Takt 1) geht postwendend auf) - in dem Moment ist der Zylinder im OT, geht ja technisch nicht anders da er grade die Abgase ausgelassen hat und im nächsten Moment (Takt 1) neue Frischluft ansaugen will.

Siehe auch: Ladungswechsel – Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Ladungswechsel)

Habe ich diesen Punkt (also zwischen Takt 4 und 1), drehe ich den Motor eine exakt 1 Motorumdrehung weiter und stelle an diesem Zylinder dann auch die Ventile ein.

Hier noch mal ein Video wo es auch erklärt wird, wie man die Ventilüberschneidung/den Ladungswechsel erkennt.
Gehe zu: https://www.youtube.com/watch?v=GJNm2KL2fUw

Takt 1 = ansaugen (Verbrennungsluft ansaugen), der Kolben fährt nach unten
Takt 2 = verdichten und einspritzen/zünden, der Kolben fährt nach oben, ungefähr bei 20° vor OT wird eingespritzt und mit erreichen des OT gezündet
Takt 3 = Arbeitstakt, das gezündete Gemisch drückt den Kolben nach unten
Takt 4 = auslassen, der Kolben fährt nach oben und stößt die Abgase aus dem Auslassventil aus

Danach such ich an einem nächsten Zylinder die Ventilüberschneidung und drehe dann wieder eine Umdrehung weiter, stelle dann diese Ventile ein und dann gehts zum nächsten Zylinder immer nach dem gleichen Schema: Überschneidung finden, 1 Umdrehung weiter drehen, einstellen...

Sollte an jedem 4-Takter eigentlich so machbar sein und hatte ich noch keine Probleme damit.

Die Variante wie im Werkstatthandbuch beschrieben, kann man sich kaum merken und noch schlechter jemanden erklären der das noch nie und nicht gleich wieder machen möchte... Da hat Dettl absolut Recht.
 

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