Bericht Hallo von Florian und gleich ma ne Frage (Zetor 5211)

  • Ersteller des Themas Florian
  • Beginn
Das mit den Filmchen wird nicht gehen weil der Macht das nur 1 bis 2 ma im Jahr :no:
 
Oh man ... :denk3

Wackelkontakt ist auszuschließen - weil keine Elektrik am Hubwerk. Also wie sollte es mechanisch! ;) zu solch seltsamen verhalten kommen?

Wenn es denn von der Oberlenkerregelung her rührt, dann könnte (!) diese: schwergängig oder ausgeschlagen sein und dann... aber das ist quatsch, wenn ein Gerät bei stehendem Zetor dran hängt, dann zieh es am Oberlenker und fertig... :denk3 :ka:

Film es - wenn es wieder auftritt. Bis dahin bin zumindest ich hier ohne Plan. :oops
 
Und ein Ventile kann nich hängen oder so was in der Art ? o_O
 
So das nichts geht oder schwer ... ok - aber für voll rauf und runter müsste das Ventil dann doch nen ordentlichen Weg nehmen. Man müsst es halt sehen... :ka:
 
Naja da muss ich halt den hubzylinder neu abdichten. Aber erst ma beende ich meine gr beim ND5-018 :D
 
Also wenn das nur sporadisch, 2mal im Jahr passiert - ists zu 99,99% nicht der Hubzylinder. :no:
 
Hallo Florian,

wo ich grad die Bilder anschaue, ist mir noch was eingefallen: Ist denn der Innenkreishebel nach dem "Fallenlassen" auch nach vorne gegangen? Wenn ja, liegt es nur an der Druckfeder, welche den Innenkreishebel an der Blechkulisse in der gewählten Stellung festhält. Da ist normalerweise eine Rändelmutter dran um die Druckfeder vorzuspannen. Wenn sich die lockervibriert hat, kann der Innenkreishebel einfach nach vorn fallen. Kann man beim 5211 nicht sehen, da ja eine Verkleidung vor ist.

Falls nein, ist wieder Rätselraten angesagt.

Gruß
Peter
 
Ich hab mit mein Vater noch ma gesprochen. Wenn er angehoben hat, hat der Trecker von allein zuviel angehoben, darauf hat er den Hebel ein Stück zurück genommen. Der Trecker hat das Gerät aber nicht nur ein Stück runter gelassen, sonder hat das Gerät komplett runter geschmissen. :no:

Wenn die Spritze leer (300 kg) hinten dran ist, lässt er sie bei stillstehenden Motor in 4-6 Stunden runter. Ist das normal ? o_O
 
dann ist der Hubzylinder undicht.
Man wird kaum einen älteren Traktor finden, wo das nicht schon mal kaputt ist/war.
Unsere 3 haben das mit dem langsamen absinken auch alle, doch bei laufendem Motor regelt er ja automatisch nach.
Einen Dichtsatz für den 2011er Zetor hab ich mir auch schon besorgt und der kommt demnächst auch rein.

Gruß
Jonas
 
... wenn du es so wie jetzt beschreibst, Florian - warum nicht gleich? :haue1: ;)

Der Zetor hat bei angehobenem Hubwerk und mit Gewicht belastet das Gewicht zu halten. Zumindest nach 1 Tag sollte da nicht viel abgesackt sein (Details im reparaturhandbuch). Wenn er sie nun in 4-6 Stunden von gaaanz oben nach gaaanz unten lässt, dann ist das der Anfang von:
- undichter Hubzylinder (wie Jonas schrieb)
- undichte Ventile
- undichtes Steigrohr
...
Du siehst - das sollte man abklären. ;)


Das zu hoch regeln und dann wieder runter, klingt danach, was Peter schon schrieb - Ihr betreibt das Hubwerk in Mischregelung (M) und solltet es statt dessen in Lageregelung (P) betreiben, weil dann ein Zug oder Druck am Oberlenker keinen Einfluß mehr auf das Hubwerk haben. M oder P (Oberlenkerregelung/Zugkraftregelung) sind eher was für die Bodenbearbeitung ( pflügen zB.).
 
Hubzylinder ok aber Ventile, Steigrohr wo sitzen die wie sehen die aus?
 
Na wenn du den Hubzylinder (den innen liegenden!) gesehen hast, dann hast du doch zwangsläufig mit dem Steigrohr bekanntschaft gemacht - das geht in Fahrtrichtung, rechts vom Differenzial vom Pumpendeckel her mit 2 "knicken" nach oben, da wo man die 2 neuen O-Ringe 14x2 drauf machen sollte, wenn man den Deckel mal runter hatte. ;)

Bei der Pumpe sitz das Sicherheitsventil, dessen Funktion kannst du testen, wenn du den Hydraulikdruck an einem der externen Anschlüsse mist und dabei ja auch hörst wie es öffnet.

Dann gibts noch eines in der Zuleitung zum Hubzylinder (innen), das regelt wieviel Druck der Hubzylinder max. abbekommt, wenn das undicht ist, dann kann er auch absinken. Kostet fast nix.

Die Ventile, damit meinte ich den Steuerblock im Hydraulikdeckel direkt neben dem Hubzylinder - schwarz, eckig, kompliziertes Äußeres. ;) Man kann den ganzen Deckel ja auf Dichtheit prüfen, aber das ist halt ein Stück Arbeit.
 
Den Hubzylinder kenn ich nur aus den Reperaturhandbuch so hab ich das noch nicht gesehen. Und wenn ich oben ein ma öffne dann würde ich gleich alles tauschen was man in normal Fall tauscht.
 
Ich hätte da mal eine Theorie ... sagt Ihr mal was Ihr davon haltet ...

Bei meinem 4712 ist sicher der Hubzylinder undicht. Dementsprechend verliert er Druck und das Anbaugerät sinkt ab. Je nach Stellung der Regelhydraulik regelt es nach kurzem Absinken dann wieder nach, hebt das Gerät wieder an und man hat diesen "Säge-Effekt".

Meiner Ansicht nach hat diese Regelung aber nichts mit dem Druck sondern der Stellung des Hubwerks zu tun denn als ich für eine Fahrt auf der Strasse das Hubwerk mit einem Spanngurt fixiert habe gab es dieses Sägen nicht.

Hast Du jetzt Pitting also eine Oberflächenbeschädigung (Grübchenbildung) Deines Hubzylinders dann könnte das dazu führen, dass sich an dieser Kante der Kolben im Zylinder festklemmt. Dementsprechend bleibt dann Dein Hubwerk oben auch wenn der Druck verloren geht.

Löst sich der Kolben dann wieder (Gewicht des Geräts, Loch in der Strasse ...) würde dann das Anbaugerät runter fallen weil eben kein Druck mehr da ist. Theoretisch müsste es dann aber heftig runter fallen und durch die Lageänderung am Hubwerk - ohne Dein Zutun - sofort wieder angehoben werden.

Meine Meinung ist also Deckel runter - Zylinder auseinander und Kolben + Zylinder auf Beschädigungen untersuchen. Dichtungen oder komplette Zylinder-Kolben-Einheit tauschen.

Alles Andere im Hydrauliksystem wie Ventile oder reine Undichtigkeiten wäre meiner Meinung nach nicht so sporadisch und nicht so schlagartig.

Wie gesagt nur eine Theorie - vielleicht auch kompletter Bullshit was ich hier von mir gebe. Sagt einfach mal was Ihr dazu meint.

Grüssle Micha
 
Naja - theoretisch ist manches denkbar. Wir werden es sehen, wenn es soweit ist.

Ich hab aber mitlerweile Zylinder gesehen, die sahen aus wie mit 10er :D Sandpapier bearbeitet. Da war die Dichtung und der Kolbenring hinüber. Aber eine "Quermacke" an der der Kolben hängen bleiben könnte war noch nicht dabei. Was freilich nischt heisen muss. :)

Beim Anton seinem 5011 haben wir die Dichtung am Kolben/Zylinder neu gemacht, dazu neue Dichtungen für die Leitungen, neues Sicherheitsventil, neue Hohlschraube (die alte war gerissen, weil zu fest angezogen) alles zusammen, und beim Probelauf ... was soll ich sagen. ca. 10cm "sägen" bei "P" (Lageregelung) und Reaktionsgeschwindigkeitshebel auf Mitte. Ich hätt kotzen können (sorry :oops: ) wo ichs gesehen hab.

Nach Rücksprache mit David kommt der Hydraulikdeckel noch mal ab, und wird dann unter Wasser (Mörtelkübel) mit Luft abgedrückt, falls es uns nicht vorher schon ersichtlich ist, wo noch das Öl abhaut...

Will sagen - die Standardantwort: "Hubzylinder abdichten" ists halt doch nicht immer, wenn auch häufig und man weis es erst hinterher beim Test obs das war, was man gemacht hat. ;) :D
 
Hallo Florian,

ich weiss jetzt nicht, ob du mich da recht verstanden hast. Der Hebel Hydraulik "rauf-runter" könnte an sich zu wenig Hemmung haben. Tendenziell zieht es den Hebel in Richtung nach "unten". Wenn da die Hemmung (Druckfeder und Rändelschraube) nicht in Ordnung sind, vibriert sich der Betätigungshebel (= Innenkreishebel) ganz einfach nach vorn und damit in Stellung "Hydraulik unten".

Du kannst das ja ganz leicht prüfen, indem du schaust, wie leicht oder schwer sich der Hebel betätigen lässt. Deshalb auch meine Frage, ob der Hebel nach dem willkürlichen "Fallenlassen" auch in Stellung vorn war...

Also, schau mal nach wie leicht oder schwer der Betätigungshebel der Heckhydraulik denn geht. Falls er sehr leicht geht, reichen die Motorvibrationen schon aus, damit der Betätigungshebel seine Stellung in Richtung nach unten selbstständig verläßt. Die Hydraulik tut dann nur wie anscheinend befohlen: Gerät vollständig und schnell absenken.

Bitte prüfen, bevor hier über die Teleportation von Hydrauliköl gesprochen wird.

Gruß
Peter
 
Pete6745
Also er geht leicht zu bewegen aber so leicht das er sich durch Motorviebrationen bewegt glaub ich nicht
 
Glauben heißt nicht Wissen,

wenn du die Abdeckung abnimmst, kannst du ja die Hemmung wie beschrieben straffer einstellen. Sieh nach ob beim nächsten "Fallenlassen" auch der Hebel nach unten geschnellt ist. Wenn es so ist, weißt du an was es liegt.

Bezüglich Dichtungssatz am Hubzylinder: Schadet sicher nicht, wenn du das mal in Angriff nimmst :) . Aber als Ursache zum "Fallenlassen" kann ein verschlissener Dichtungssatz nicht beitragen. Die Dichtung am Zylinder verschleisst ja langsam mit zunehmenden Lecköl. Plötzlich undicht kann die nicht sein. Ansonsten könntest ja die Dichtung mit Ventilfunktion zum Patent anmelden ;) .

Gruß
Peter
 
Gut da werde ich am Wochenende ma die Abdeckung runternehmen. :)
 
Hallo welches von den beiden mach ich ins Getriebe? :sorry

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