Bericht Dalton's neue Heizung - Pelletkessel und Lager

Joachim

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Sind auf 15 jederzeit ohne Leistungseinbusen zu erweitern und wenn ich zu viel Geld mal habe, dann könnte man das mit dem System auch auf 20, 25, 30 kWh noch erweitern. jederzeit ohne das die neuen 5-X kWh von den dann ggf. älteren Akkus beeinträchtigt werden.
Das geht bei Senec z.B. nicht, auch nutzt Huawei Lithium-Eisen-Phosphat Speicher die als sehr sicher (Brand) gelten im gegensatz zu den Dingern die S***c bisher verbaut(e?). ;)

Ich nutz für die WRs und den Speicher Huawei Technik weil mir deren Konzept am besten gefällt und es noch bezahlbar war. Dazu 415 Watt Module in gut aufgeteilten Strings wegen Teilverschattung und unterschiedlichen Ausrichtungen.

Siehe Anhänge und Link:
Huawei residential solar

Dazu später noch nen Raspi mit "Solaranzeige" als Alternative zum Huawei-Portal zur Auswertung und falls mal die Huawei Server dicht gemacht werden sollten. ;)
 

Anhänge

  • SUN2000-3-10KTL-M1.pdf
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  • LUNA2000-5-15-S0.pdf
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christian_vogtland

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Ich wollte keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, hab mich nur selbst grade bissl damit beschäftigt und festgestellt das, so meine ich, große PV Flächen ohne Speicher nicht sonderlich viel bringen. Aktuell betrachtet jedenfalls, von alten Anlagen mit extrem hohen Vergütungen mal abgesehen.

Zumindest bei mir nicht, durch die große Familie ist der Verbrauch auch ziemlich hoch, auch Nachts wo eben von der Anlage nichts kommt.
 
Joachim

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So pauschal kann man das nicht sagen.

Ertragserwartung/Ausrichtung der Anlage, Eigenverbrauch (vor allem wieviel zu welchen Zeiten), Anlagenpreis, aktueller und erwarteter Stromeinkaufspreis, Vergütung, Sektorenbkopplung, usw. Da spielt vieles rein, ob es sich rechnet oder nicht.
Aktuell rechnen sich Anlagen ohne Speicher normal deutlich besser als mit. Der Speicher ist eher als wohlwollendes Experiment zu sehen, treibt er doch die Anschaffungskosten deutlich höher.
Weiter muss man sehen, ob man 100% einspeisen möchte und lieber 12 Cent ca. kassieren oder teileinspeisen (Teil selbst verbrauchen) und damit maximal noch 8 Cent/kWh zu bekommen.
Sehr gute Rechenmodelle mit Erfahrungsdaten als Grundlage gibts u.a. von der UNI Hohenheim als Excel Tabelle. Mit der und eigenen Daten hab ich letzten Winter Wochenlang gerechnet ehe ich mich durchgerungen hatte aktiv zu bestellen bzw. Angebote einzuholen.

Rein von der PV-Anlage komme ich unter 8 Cent/kWh Gestehungskosten - ergo lohnt sich Überschusseinspeisen eigentlich nicht. Deshalb auch der modulare Speicher um erstmal zu sehen wie das System läuft, und dann im kommenden Jahr zu entscheiden was als nächstes kommt. Mehr PV oder Speicher oder beides noch mal aufstocken.
Geplant ist parallel LWWP als Heizung oder zumindest als Heizungsunterstützung. Dazu kommt tgl. Home-Office was entsprechenden Stromverbrauch tagsüber bedeutet.

Wie gesagt - das muss man für jeden Standort und jede Anlage neu betrachten, berechnen und entscheiden.


Ohne Heizung hatte ich letzten Winter im Schnitt 8-9 kWh in der langen Dunkelphase und 9-10 kWh in der Hellphase. Der Speicher ist also knapp - aber das soll er auch damit er möglichst viele Ladezyklen in den ersten 10 Jahren macht und nicht halb ungenutzt da steht und dann altersbedingt dennoch nach 10, 15 Jahren die Hufe hoch reist.
 
zetor50 super

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Hallo Joachim
Ich habe 2 Solaranlagen 2x 7.5 KWpi seit 9 Jahren.
Diese Jahr ermittel ich genau die aktuellen Werte für 2022. Ertrag, Eigenverbrauch, Verkauf und Zukauf.
Bisherige werte kann ich liefern, aber genaues erst am Jahresende
Beste Grüße Jürgen
 
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Ist immer interessant ... :like
 
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Mal das Thema wieder hoch holen - da wir seit 3 Wochen nun auch aktiv eine PV-Anlage aufbauen lassen.
Bin mir sicher das es nach den Fotos so einige Fragen oder "Aber's..." geben wird. Nur zu... :)


Ausgangslage:
20220214_103335.jpg
Platz für 2x10 kWp Süd, 47° Neigung

20220330_191506.jpg
Platz für 10 kWp Ost, 15° Neigung

Rüstung kam vom Nachbarn - Gerüstbauer, warum in der Ferne suchen...
WhatsApp Image 2022-09-05 at 07.33.42.jpeg WhatsApp Image 2022-09-05 at 07.33.42_5.jpeg

Und dann gings auch schon los...
20220909_072247.jpg
Schienensystem drauf - Tipp: lasst den Quatsch mit den schwarzen Schienen, man sieht sowieso fast nichts davon. ;) Potenzialausgleich wurde in dem Zuge ebenfalls verbaut (Überspannungsschutz).

20220914_170948.jpg
Dann kamen die ersten Platten drauf - wegen Lieferproblemen bei Trina-Solar wurden es nun Luxor PV-Module ( ECO Line LX410 M108 Monochristaline 410Wp).
1663761733391.png 20220913_085154.jpg
20220914_072938.jpg 20220914_170948.jpg
20220914_170948.jpg 20220916_143515.jpg 20220916_152447.jpg

Derzeit wir die Ost-Anlage aufgebaut, gleiche PV-Module aber hier auf Flachdach mit 15° Neigung nach Osten
20220919_191623.jpg

Um ein paar Fragen vorweg zu nehmen:
  • der Baum an der Ost-Anlage wird noch gestutzt, das ist eine Hainbuche, die wird noch auf 1m über Dachkannte herunter geholt. Eigentlich war das nur mal 1 oder 2 eingeschlagene Heckenpflanzen, die halt dann stehen gelassen wurden.
    Die 4 ersten Module bekommen auch noch je einen Tigo Modul-Optimierer verpasst wegen möglicher Teil/Vollverschattung im Winter.
  • Die Kastanie im Vorgarten vor der Haus-Anlage ist erstmal noch ab jeweils 15 Uhr ein Problem von Ende August-Anfang Oktober (danach ist das Laub runter) und April-Mai, jedoch nagt an der Kastanie der Zahn der Zeit, die Trockenheit und eine alte Verschnittwunde.
    Auf dem Wohnhausdach wurden alle Module mit Moduloptimierern (Tigo TS4-A-O) versehen. Auf dem Anbau/Süd nur die ersten 4 Module von links.

Bei den Wechselrichtern (WRs) sind wir bei 3x Huawei Solar Sun 2000 M1 (je 2 MPPT) geblieben, dazu ein 15 kWh Speicher (Huawei Solar Luna 2000), sowie die Backupbox (Notstrom+Schwarzstartfähigkeit der Anlage).
Eine Ladebox ist noch nicht geplant mangels Auto dafür.

Warum Huawei - der böse Chinese?
Weil ich deren Modulares System einfach gut finde und es dazu noch bezahlbar und lieferbar ist. Garantien gibt es für 10 bzw. 20 Jahre auf deren Komponenten. Dazu sind bei denen schon seit Beginn viele Sicherheitsfeatures Serie, die man bei anderen noch heute vergeblich sucht. So z.B. ein Brandlöschsystem im Speicher. Bei LiFePo ist das zwar normal nicht nötig, aber dennoch gut wenn so auf Sicherheit Wert gelegt wird. Ein Hausbrand durch den Speicher ist damit praktisch unmöglich.


Mehr Infos später - geht doch noch gewaltig auf die Flosse derzeit...
1663762523895.png
(Blechplatte auf den Daumen gefallen, böse eingeschnitten/gequetscht, musste genäht werden - wird wieder, alles noch dran. ;) )
 
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Geht voran, danke. Hab heut schon wieder den halben Tag im Lager Waren eingeräumt. Geht langsam aber geht. Muss ja... ;) :)
 
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Ostdach ist nun auch belegt (auch 10 kWp)
1663781766352.png
Der Baumschatten spiele kaum eine Rolle wegen des Ostdaches. Aber der wird noch gestutzt...

Sinn der Ost-Anlage:
Sie bringt schon bis zu rund 3 Stunden eher Strom als die Südanlage und liefert bis max. 17 Uhr und damit nicht so lange wie die Süd-Anlage. Ergänzt soll die Anlage noch durch eine mit West-Ausrichtung werden, die dann freilich erst ab Mittags beginnt Strom zu liefern, dafür aber wieder länger wie die Südanlage.

So kann man eine klassische PV-Stromlieferkurve deutlich flacher gestalten und besser über den Tag verteilt den Strom "ernten"/nutzen. Der Speicher wird ggf. früher geladen und erst später benötigt bzw. man kann merklich länger auch ohne Speicher vom PV-Strom das Haus versorgen.

Ergänzen werde ich im WW-Speicher noch einen Heizstab (eventuell Gleichstrom) oder mehrere um so wenig wie möglich Strom der PV ins Netz einspeisen zu müssen.
Warum?
Weil die aktuell möglichen maximal 8.2 Cent/kWh eben gerade so die Kosten decken kann man sie ebenso gut auch selbst verbrauchen.
Mehr Euro/kWh gibts nur bei Volleinspeisern - also wenn der gesamte Strom der PV-Anlage ins Netz eingespeist würde.
 
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