Frage Zapfwellenumdrehung Zetor 5211

  • Ersteller des Themas Maximilian12345
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Maximilian12345

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Zetor 5211
Grüße ✌️
Weiß jemand, oder gibt es ein Bild, welche Zapfwellenumdrehung der Zetor 5211 bei der 1000 er und 540 er Welle macht?

Bräuchte die Angabe für eine zapfwellenpumpe..

Danke im voraus ✌️
 
Joachim

Joachim

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???

na 540 bzw. eben 1.000 bei Drehzahl siehe Traktormeter. Oder versteh ich die Frage gerade nicht? :ka:
... rechts drehend.

Man kann beim 5211 aber auch (im Stand) 5 Weitere Zapfwellendrehzahlen auswählen - Stichwort Gangabhängige Zapfwelle.
 
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Maximilian12345

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Zum Beispiel wenn ich eine Hydraulikpumpe antreiben möchte die bis maximal 400 Umdrehungen geht.. Da wollte ich nur wissen ob da vllt die 1000 er im standgas zu reicht.. Wäre ja Blödsinn ihn auf der 540er auf halbgas laufen zu lassen.. Kann das bei mir im Traktormeter nicht richtig erkennen

Wie meinst du das mit der gangabhängigen zapfwelle?
 
Florian_7745

Florian_7745

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Da gibt es keine Angabe drüber.
Aber wenn du die 1000 nimmst dann hast du logischer weiße bei der hälfte Drehzahl 500 u/min
 
Joachim

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Einfacher Dreisatz...
1643183128961.png



1643183112906.png

Würde ich auf keinen Fall machen - das ist Gift für die Kolbenringe und damit den Motor, wenn man das wiederholt längere Zeit machen möchte. Die Kolbenringe werden langfristig verkoken/verkleben und der Motor wird anfangen blau zu qualmen und Öl zu brauchen.
Wenn man zwischen diesen Standgas-Einsätzen den Motor auch mal gescheit belastet über 1-2 h am Stück, mag das aber gehen.

Immer dran denken: Leerlaufdrehzahl NIEMALS unter 750 Upm Motor ;)

Siehe Bedienungsanleitung Seite 35
1643183418199.png


und:
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Maximilian12345

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Einfacher Dreisatz...





Würde ich auf keinen Fall machen - das ist Gift für die Kolbenringe und damit den Motor, wenn man das wiederholt längere Zeit machen möchte. Die Kolbenringe werden langfristig verkoken/verkleben und der Motor wird anfangen blau zu qualmen und Öl zu brauchen.
Wenn man zwischen diesen Standgas-Einsätzen den Motor auch mal gescheit belastet über 1-2 h am Stück, mag das aber gehen.

Immer dran denken: Leerlaufdrehzahl NIEMALS unter 750 Upm Motor ;)


Siehe Bedienungsanleitung Seite 35


und:
Vielen Dank dir

Ist das mit dem standgas wirklich so wichtig?
Was passiert denn da wenn es unterhalb von 750 upm ist?
 
Joachim

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Ist das mit dem standgas wirklich so wichtig?
Nö... hab ich mir eben ausgedacht. :D ;)

Aber ja, ich korrigiere mich 750 war früher mal, beim 5211 dürfen es schon nur noch 600-650 Upm sein - mein Fehler.

Zetor 5011 - 7045 war noch bei 750-800 Upm
1643191370583.png


Dein 3-Zylinder ist halt kein 6 Zylinder und folglich hat er konstruktiv bedingt einen unrunden Motorlauf. Das versucht man mittels Ausgleichgewichten (2 Stück) an der Kurbelwelle etwas zu verbessern. Was auch ganz gut funktioniert.

Was passiert denn nun, wenn man den Motor untertourig tuckern lässt?
Es kommt zu mehr Schwingungen/Vibrationen auf der Kurbelwelle auf deren Lager und dies wird auch an das Getriebe weiter gegeben wo sich dann Wellen, Zahnräder und Lager ebenso erfreut zeigen. ;)

Und weil das noch nicht dramatisch genug ist, gibt es mit etwas Pech noch einen dramatischen Auftritt der Ausgleichgewichte, speziell des vorderen von den beiden. Das hat leider beim 3 Zylinder die schlechte Angewohnheit auch mal locker werden zu wollen, was mehr Schwingungen/Vibrationen noch begünstigen, und sich dann mit einem lautstarken Gruß beim durchbrechen der Motorseitenwand zu verabschieden. Auf so einer Abschiedstour reißt es dann gerne auch die Welle, deren Lagerböcke und/oder den ganzen Motorblock mit in den Tod.
Worst case: neue Motor fällig

Und dann gibt es da noch nen netten Nebeneffekt am Auspuff - der fängt bei zu tiefem Standgas gerne an dem Fahrer heftig zu winken (zu wackeln) um ihn drauf aufmerksam zu machen das es gerade nicht so gut läuft. Und wenn alle gewackelt nicht bemerkt wird, dann lässt der Auspuff sich gehen und bricht einfach am Auspuffknie ab. ;)


Die Kurze Fassung steht in deiner Bedienungsanleitung Zetor 5211- 7745 (ich hoffe ihr habt eine) Seite 109 und 113.
1643191270420.png
 
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Maximilian12345

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Nö... hab ich mir eben ausgedacht. :D ;)

Aber ja, ich korrigiere mich 750 war früher mal, beim 5211 dürfen es schon nur noch 600-650 Upm sein - mein Fehler.

Zetor 5011 - 7045 war noch bei 750-800 Upm



Dein 3-Zylinder ist halt kein 6 Zylinder und folglich hat er konstruktiv bedingt einen unrunden Motorlauf. Das versucht man mittels Ausgleichgewichten (2 Stück) an der Kurbelwelle etwas zu verbessern. Was auch ganz gut funktioniert.

Was passiert denn nun, wenn man den Motor untertourig tuckern lässt?
Es kommt zu mehr Schwingungen/Vibrationen auf der Kurbelwelle auf deren Lager und dies wird auch an das Getriebe weiter gegeben wo sich dann Wellen, Zahnräder und Lager ebenso erfreut zeigen. ;)

Und weil das noch nicht dramatisch genug ist, gibt es mit etwas Pech noch einen dramatischen Auftritt der Ausgleichgewichte, speziell des vorderen von den beiden. Das hat leider beim 3 Zylinder die schlechte Angewohnheit auch mal locker werden zu wollen, was mehr Schwingungen/Vibrationen noch begünstigen, und sich dann mit einem lautstarken Gruß beim durchbrechen der Motorseitenwand zu verabschieden. Auf so einer Abschiedstour reißt es dann gerne auch die Welle, deren Lagerböcke und/oder den ganzen Motorblock mit in den Tod.
Worst case: neue Motor fällig

Und dann gibt es da noch nen netten Nebeneffekt am Auspuff - der fängt bei zu tiefem Standgas gerne an dem Fahrer heftig zu winken (zu wackeln) um ihn drauf aufmerksam zu machen das es gerade nicht so gut läuft. Und wenn alle gewackelt nicht bemerkt wird, dann lässt der Auspuff sich gehen und bricht einfach am Auspuffknie ab. ;)


Die Kurze Fassung steht in deiner Bedienungsanleitung Zetor 5211- 7745 (ich hoffe ihr habt eine) Seite 109 und 113.
Danke dir
 
Joachim

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Siehe auch:

und insbesondere hier:
 
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Einfacher Dreisatz...





Würde ich auf keinen Fall machen - das ist Gift für die Kolbenringe und damit den Motor, wenn man das wiederholt längere Zeit machen möchte. Die Kolbenringe werden langfristig verkoken/verkleben und der Motor wird anfangen blau zu qualmen und Öl zu brauchen.
Wenn man zwischen diesen Standgas-Einsätzen den Motor auch mal gescheit belastet über 1-2 h am Stück, mag das aber gehen.

Immer dran denken: Leerlaufdrehzahl NIEMALS unter 750 Upm Motor ;)


Siehe Bedienungsanleitung Seite 35


und:
Ich muss mal nochmal nerven..
Hab das gestern mal ausprobiert.. Hätte nie gedacht das das auch im stand funktioniert, dachte immer das das wegegebunden ist.
Wie viel Gas muss man da geben damit man diese Drehzahlen erreicht?
Und geht fugt6das den getriebe eher schaden zu oder nicht?
Vielen vielen Dank im voraus
Post automatically merged:

Ich muss mal nochmal nerven..
Hab das gestern mal ausprobiert.. Hätte nie gedacht das das auch im stand funktioniert, dachte immer das das wegegebunden ist.
Wie viel Gas muss man da geben damit man diese Drehzahlen erreicht?
Und geht fugt6das den getriebe eher schaden zu oder nicht?
Vielen vielen Dank im voraus
Also ich mein das mit der getriebegebundene zapfwelle
 
Florian_7745

Florian_7745

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Das müsste man ausrechnen...
Kauf dir nen digitalen Drehzahlmesser (um die 20€) und probier es aus
 
Joachim

Joachim

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Zetor spricht ja selbst von "Gang abhängiger Zapfwelle" - es geht also im Stand und bei der Fahrt. :)
Wie viel Gas muss man da geben damit man diese Drehzahlen erreicht?
Meinst du das jetzt ernst - aber das hab ich dir doch oben sogar mit Bildchen aufgezeigt und dazu die Quellen wo mans nachlesen kann. :denk

Und geht fugt6das den getriebe eher schaden zu oder nicht?
Das schadet dem Getriebe nicht - dem ist es Wurst ob es nen schweren Anhänger, Pflug oder eine Zapfwelle antreiben muss. ;) Was anderes sind Quaderballenpressen - da bekommt das Getriebe stets Stöße ins Räderwerk, die tatsächlich die Haltbarkeit herab setzen.

Gang abhängige - das Gegenstück wäre Motor abhängige, denn Getriebe gebunden ist ja jede Zapfwelle, denn da drin (im Getriebe) sind sie ja alle. :)
 

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