Frage Zetor 5011, Motorschaden an den Pleuellagern

Marcel

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20150722_191832.jpg 20150722_191742.jpg
Hallo hat jemand noch einen Motor vom 5011 oder 5211 zu liegen????
Der Block mit Kurbelwelle usw würde mir schon reichen oder wenigstens eine gute Kurbelwelle? ??? :(
Habe ein Pleullagerschalen Schaden wobei die Kurbelwelle mit defekt ist.
 
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3011Major

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Wenn der Pleuellagerzapfen noch nicht zu weit eingelaufen ist kannst du die Welle auch schleifen lassen.
Hast du schon die Ursache für das Einlaufen festgestellt?

PS. .. hab grad deinen anderen Post gelesen, wenn die Welle nichts mehr zum schleifen hergibt kann man sie auch aufschweißen lassen oder natürlich ne neue kaufen.
 
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Joachim

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Hab mich auch bereits drüben im anderen Thema mal kurz zu geäußert. Daher hier nur noch mal die Kurzform:

Übel ja, aber du hast nen versierten Schrauber zur Stelle und die Ersatzteilpreise sind erschwinglich im Vergleich.

- Wieviel Betriebsstunden hat er runter?
- Welches Öl fährst du (Bezeichnung, Hersteller)
- Baujahr? Oder besser gleich ein Foto vom Typenschild?
 

Marcel

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Betriebsstundenzähler stand beim Kauf bei 1400 und War ohne funktion. Habe ja Kolben und Buchsen usw neu gemacht vor 100 Stunden nur die Schalen nicht weil mir alle sagten da sollte man nicht ran gehen weil alles aufeinander eingelaufen ist und der Öldruck top war. Mein Problem ist das ich glaube das der eigentliche Fehler woanders liegt Weiler auch gleich 100 Grad heiss wurde und gekocht hat und dann der Öldruck fast komplett weg war. Lagerschaden und heiss passt nicht wirklich zusammen. Ja David ist ein top Schrauber aber leider wohnen wir 400 Kilometer entfernt.

Klar kannst du die Fotos nutzen. Am liebsten wäre mir ein anderer Motor obwohl man da auch nie wirklich die genaue Laufzeit kennt:nolike

Baujahr 1984. Stunden? ?? Öl 15 w40 Hersteller da wo ich gerade nach dem Öl Wechsel kaufe , habe kein festen Hersteller jeder wirbt für sein Produkt wer ist nun der beste. ...
 
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Joachim

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Könnte es sein, das man die Kolben und Buchsen falscher Paarung verkauft hat? Also das die Kolben zu wenig Spiel hatten? Ich mein Reibung erzeugt Hitze und wenn es da erstmal schwer geht, dann haben die Pleullager gleich noch mehr Last auszuhalten.

Zu deiner Anfrage oben wegen einer gebrauchten Kurbelwelle - vergiss das mal ganz schnell wieder. Warum baut einer schon ne Kurbelwelle aus? ;) Du müsstest diese dann wohl sowie so schleifen lassen und passende Lagerschalen beschaffen, an sowas trau ich mich noch nicht mal ran. :D
Tipp: Bau den Motor aus, und fahr den Rumpfmotor zum überholen nach Erfurt, da gibts ne Firma die das recht gut macht. Oder halt zu David wäre kürzer und womöglich günstiger.

Fragen...
- hast du nach dem Einbau der Buchsen, deren Überstand gemessen um die richtige Kopfdichtung zu wählen (1,2 oder 1,5mm) ?
- Hast du wenn du die Kolben/Buchsen machst, auch die Köpfe gemacht? Stichwort Ventile und Düsen?

Was glaubst du, wo der Fehler steckt? Ich mein dann könnten es andere vermeiden. ;)


Zum Motoröl 15-W40 moderner Produktion hab ich mittlerweile eine gespaltene Meinung, bei dessen Einsatz in Oldtimern wie dem Zetor 5011. Der Zetor 5011 ist mit seinen zwei relativ groben Siebfiltern noch für Öle ausgelegt, die den Ölschlamm nicht binden und mitnehmen, sondern in der Ölwanne ablagern. Wenn man einen Motor gemacht hat und dann ein modernes Öl drauf, könnte das zu einer regelrechten Motorinnenreinigung führen die für so einen klassisch konstruierten Motor wohl eher schädlich ist. Ich hab dazu auch schon mit mehreren Öl-Lieferranten gesprochen, als auch Email-Verkehr mit Addinol (ist ja aus Mitteldeutschland :like) geführt. Ergebnis war recht einhellig, das es bei Motoren mit Lagerschalen und Filterung alter Bauart wohl besser ist, auch auf klassische Öle zu setzen, die zwar in den Schmiereigenschaften durch Additive besser sind (länger Standzeiten, höhere Belastbarkeiten) als die von früher - aber eben wie die alten Öle funktionieren. Schmutz kann sich leichter ablagern und wird so nicht im Schmierölkreislauf gehalten, was ja für jegliche Lagerstelle das blanke Gift wäre.
Das gilt für alle Motoren die ab Werk ohne Feinfilter für den Ölkreislauf ausgestattet waren. Die modernen Feinstfilter können den modernen Ölen auch besser die Schmutzpartikel im Öl entreißen.
Das beste was ich dahingehend kenne sind zB. die Papier Motorölfilter in den Deutzmotoren. Das Öl ist auch nach 500h noch sauber und keine schwarze Brühe.

Man könnte die alten Motoren übrigens auf moderne Filter umrüsten - der Haken dabei ist allerdings, das dazu das Druckbegrenzungsventil der Motorschmierölpumpe getauscht werden muss und der komplette Filterhalter zu tauschen ist. Umrüstsätze gibts beim Tschechen um die Ecke... ;)

Ich muss dahingehend auch unbedingt baldigst die Ölempfehlungen im Lexikon anpassen... :lala
 

Marcel

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Buchsen und Kolben passen auf jedenfall War alles orginal zetor cz und alles Nummern gleich. Hatte noch keine Zeit weiter zu bauen aber kann es auch seien das die Öl,- und Wasser pumpe nicht mit laufen ??? Kann da etwas abscheeren das die nicht mehr angetrieben werden??? Motor War echt top gelaufen und bis gestern nie Probleme gemacht , habt ihr kein tip wo man vielleicht schauen kann??
 

Joachim

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Also die Wasserpumpe wird über den Keilriemen angetrieben, die Schmierölpumpe über die Zahnräder hinter der Motorstirnwand. Den Zahnriemen kannste mit einem Blick prüfen, das bei den Zahnrädern was abschert habe ich noch nicht gesehen oder gehört. Du sagst ja auch der Öldruck war "fast komplett weg" also lieft die Pumpe noch, sonst wäre er komplett weg gewesen. Wie lange hast du ihn denn so noch betrieben? Ich mein es hätte die Öldruckkontrolle aufleuchten sollen, wie lang ab da lief der noch?

Eventuell ist bei deiner Instandsetzung Dreck wo rein gekommen. Ich mein der Doppelfilter hat ja ein Überdruckventil, wenn das anspricht, wird doch der Motor nicht mehr mit Schmieröl versorgt - oder lieg ich da falsch? :denk2: Das würde ein absacken des Öldruckes erklären und wenn du das nicht mitbekommst, weil zB. die Kontrolllampe defekt ist, dann merkst du es erst, wenn er kocht - aber bis dahin sind wohl schon alle Messen gesungen gewesen.

Hast du eine Motoröldruckanzeige? Normal ist da doch nur die Druckluftanzeige und für den Öldruck blieb nur noch die Kontrolllampe über?
 

Marcel

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Habe nur die Öl Lampe. Bin gefahren ganz normal auf einmal fing er an zu klopfen und inhalt von Sekunden War es extrem. Öl Lampe blieb bis knapp 1000 an und Temperatur war auch nur knapp an 90 Grad. Motor gleich aus gemacht und kühler Deckel auf da kam gleich alles raus. Motor abkühlen lasen und Wasser raus beim starten schwer gelaufen aber angesprungen bin dann schnell von der Hauptstraße runter War vielleicht 300-400 Meter gleich wieder heiss und total geklopft. Schnell ausgemacht und abschleppen lassen. Motor gleich von 50 auf 90 Grad hoch. Was hat nun aber die Temperatur mit Lagerschaden zu tun????
 

Marcel

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Sorry für das schlechte deutsch :)

Meinte natürlich Motor abkühlen lassen und Wasser rauf ;)

Addinol fahr ich meistens auch aber was für ein Öl würdest du dann empfehlen :lala

Zu deiner Frage! Düsen sind neu rein gekommen und Kopfdichtung 1.5 rauf den die passt ja eigentlich immer den da kann er ja maximal etwas weniger Power haben aber ist immer gleich top angesprungen und unsere älteren Zetor und Russen schrauber hatten wohl nur immer 1,5 in alten Zeiten rauf gebaut.
 
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Joachim

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:greis: Niemals den Verschluss eines heißen Kühlers öffnen! Dabei kannst du dich böse verbrühen. :achtung
Und - du kannst deine Beiträge eine Stunde lang editieren - dazu einfach in dem Beitrag den du editieren möchtest, rechts neben deinem Avatar auf "Bearbeiten" klicken. :like

Wenn er beim starten schwer anläuft, und da du die Kolben und Buchsen ja gewechselt hast - er aber rund 100h damit lief, würde ich jetzt erst einmal vermuten:
Eventuell was falsch gemacht beim Zusammenbau (Kolbenringe richtig montiert?), oder vielleicht doch eine Falsche Garnitur erwischt, auch wenn die von Zetor war (wo bezogen?)
Beim dem Klopfen würde ich zunächst an das Überstandsmaß der Buchsen denken, nicht das die Kolben Kontakt mit dem Kopf hatten?
Materialfehler bei den Neuteilen - darf nicht, kann aber.

Wie sahen denn die Kolben aus? Wie gut oder schlecht gingen die raus?

Ohne mehr Fotos von den Laufflächen aller Buchsen, den Kolbenböden und den Laufflächen der Kolben werden wir das aus der Ferne wohl kaum gelöst bekommen.

Ich hab für den Erstlauf auch 15 W40 drauf, das kommt aber nach einmal warm gefahren gleich wieder runter und dann ein Addinol Diesel MD 304 SAE 30 (hies früher MD 302 bzw ML 70, wer aus den neuen Ländern kommt sollte das noch kennen) - das wurde mir von Addinol für ältere Diesel PKW und Nutzfahrzeuge empfohlen. In deinem Zetor Handbuch steht ja auch ein SAE 30 drin. ;)
20L Kanister um die 70 Euro, reicht ja für 2 Wechsel plus nen Rest bei den 3-Zyl. Motoren.
Für ältere Turbo (Zetor der UR1) würde laut Addinol sich das ADDINOL TURBO DIESEL MD 305 sehr gut eignen was auch für die nicht aufgeladenen ginge, aber halt etwas mehr kostet.

Die Empfehlungen für das SAE 14 W50 sind so also nicht ganz richtig. Kann gut gehen, kann aber auch auf Dauer dem Motor halt doch nicht gut bekommen. Die meisten mit solchen Oldtimern wie dem 5011 oder 5211 reißen doch eh nicht mehr soo viele Stunden, so das sich ein paar Euro mehr für ein gutes Öl schon lohnen. Und - Addinol produziert in Deutschland. :):bier:
 

Joachim

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Das schwer laufen vom Motor war ja erst nach dem klopfen da wo er heiss wurde. Der Motor ist vorher top gelaufen, super angesprungen und null Geräusche. Wie gesagt alles war dicht Öldruck im Standgas beim warmen Motor top ( (Lampe aus) und bin ja 100 Stunden mit gefahren da hat er top gezogen und wirklich leicht gelaufen. Es kam alles jetzt in Sekunden schnelle ohne vorherige Anzeichen.
 

Joachim

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Ja, ... aber es muss doch außer an den Pleullagern noch weitere Laufspuren geben. Ist da gar nichts? Wirklich nur die Pleullager (und nun die Kurbelwelle) kaputt?
 

Marcel

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Na mehr habe ich ja auch noch nicht auseinander gebaut. Konnte nur von unten erstmal schauen und da sahen die Buchsen top aus und nachdem ich die Pleul los hatte konnte ich die Kolben auch leicht saugend schieben. Ich glaube da liegt der Fehler nicht und auch nicht an den Teilen die ich damals neu verbaut habe und auch nicht am zusammenbauen. Wie gesagt wenn es die Kopfdichtung wäre hätte es vorher schon klopfen müssen. Meinst es könnte nicht vielleicht am Öldruck liegen der Pumpe oder so damit der kurz abgerissen war?? Nach dem neu Starten als er heiss War habe ich mal Gas gegeben und das Kühlwasser beobachtet es War null Bewegung zu sehen. Kann es seien damit die Wasserpumpe ausgefallen ist , er zu heiss wurde und dann der Lagerschaden kam??? Mich wundert nur das er total nach Hitze gerochen hat aber die Anzeige nur knapp über 80 Grad war. Wo ich den Kühler Deckel auf gemacht habe stand er kurz vor 90 und da schon so ein kochen, frage mich ob die Anzeige richtig geht oder ob das normal ist bei knapp 90 Grad.
 

Joachim

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Beim Zetor 5011 ist ja ein Kühlerverschlussdeckel mit Ventil verbaut. Das bedeutet, das der Kühlerdeckel ab etwa 1,6 Bar sich zu öffnen beginnt um den Überdruck zu entlasten. Daher muss man bei überhitztem Motor normal auch nicht den Deckel runter machen! ;)
Unter Druck stehendes Kühlwasser, kann ohne zu kochen 101-102°C erreichen und 90°C sind absolut ok, er soll ja betriebswarm (85-95°C) gehalten werden.
Selbst wenn der Kühler gekocht hätte (deutliche Blasenbildung bei abgestelltem Motor, Dampfaustritt), geht davon der Motor nicht schlagartig oder gar mit klopfenden Geräuschen fest.
Hast du denn blankes Wasser im Kühlkreislauf oder ein Glysantingemisch? Ist dein Kühler frei - also sowohl für die Kühlluft, als auch die feinen Leitungen fürs Kühlwasser im Kühler? (Test: unten den Schlauch ab oben den halb Zoll Gartenschlauch rein, und aufdrehen, es sollte oben nicht ohne weiteres überlaufen und somit unten adäquat raus kommen)

Wie alt ist denn die Wasserpumpe? (hat die original Lack oder ist die einfach braun, hast du sie schon mal gewechselt?)

Es kann durchaus passieren, dass das Schaufelrad der Wasserpumpe "aboxidiert", abgammelt. Dann wäre keine Kühlwasserumwälzung mehr gegeben und er hätten wohl am in Fahrtrichtung dritten Zylinder die größten Schäden, da dieser beim Zetor am stärksten Thermisch belastet ist. Sehen alle drei Lagerschalen jetzt gleich aus?
Wenn du hier also Zweifel hast, dann nimm den Keilriemen ab und baue die Wasserpumpe mal aus, das ist ja kein echter Aufwand - dann siehst du ja ob die Pumpe ok ist.

Mir ist noch immer unklar, wie der Schmierdruck mal eben "abgerissen" sein soll. So abrupt, verschleißt die Motorölpumpe eigentlich nicht. Da er nun kaputt ist, bringt dir der Tipp, einfach mal statt des Öldrucksensors ein Manometer anzuschrauben nun sicher auch nichts mehr, das hätte man nach der GR direkt mal machen sollen um sicher zu gehen. Ich habe bei meiner Instandsetzung auch gleich parallel zur Warnlampe für den Öldruck auch gleich noch einen gut hörbaren Summer eingebaut. Man schaut ja nun nicht ständig aufs Amaturenbrett... ;)
 

Joachim

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Da die alte defekte Lagerschale wie zerdroschen ausschaut, könnte ich mir aber nach wie vor vorstellen, das die durch bereits vorhandenes Spiel im zusammenwirken mit der neuen Kolben/Buchsen Garnitur schlicht überfordert war. Wenn da schon Spiel war, dann wird die Belastung auf die Lagerschale nicht geringer, wenn die Kompression steigt. Wenn man alle Kolben und Buchsen wechselt, weil? (keine Kompression mehr?) sollte man normalerweise halt nicht an den Lagern sparen, das wird seinen Grund haben. Denke das deine Lagerschalen schon gut angegangen waren und einfach der Mehrbelastung durch die neue Garnitur nicht mehr stand halten konnten.
 

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Habe Glysantingemisch drauf und Pumpe denk ich ist bestimmt noch die orginal. Ja kann schon seien mit deiner Theorie mit den alten Schalen und den neuen Teilen. Wie gesagt wollte da damals nichts dran neu machen , nicht aus kosten gründen sondern weil alles Top war ohne einlauf Spuren und ich dachte das es top aufeinander eingelaufen War und habe es deshalb auch genauso wieder zusammen gebaut.
 

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So gute Nachricht werde den Motor nach Zetor Werkstatt in Polen bringen. Die nehmen Kurbelwelle raus ,schleifen alles neu ein und bauen ihn wieder komplett zusammen und das für knapp 400 Euro da kann man doch mal froh sein so dicht an der Grenze zu wohnen. :)
 

Joachim

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Naja - ob du froh sein kannst, das warten wir mal noch etwas ab. Vielleicht die nächsten 100 Betriebsstunden. Denke bitte auch daran, das du ihn nun quasi wirst einfahren müssen. Da steht auch bisl was in der Bedienungsanleitung zu. :like
 

Marcel

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Erstmal ausbauen und weg bringen. Wenn er da ist wird er erstmal durch geschaut und ich hoffe das nichts weiteres damit ist. In der Zwischenzeit habe ich ja genug Zeit mir die Bedienungsanleitung zum einfahren durch zu lesen. Werde es dann auch gleich mit anderen Öl probieren. Was für Öl kommt eigentlich auf die Lenkung?
 
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