Bericht Werkstatt-Tor aus Holz - Fragen und Bericht

Joachim

Joachim

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Hallo,

einige haben es ja schon gesehen, ich lass derzeit ein Werkstatt-Tor bauen und bin noch am grübeln, wie es am Ende aussehen soll. Plan A - komplett geschlossen mit 21mm Lärchenholz Hobeldielen verkleidet, haben wir bereits verworfen, es soll noch Licht einfallen können.
Allerdings, das Tor soll auch mittelfristig dämmbar sein!

Hier mal ein paar Grundentwürfe für die Tor Gestaltung:

Plan B:
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Wird wohl nichts, weil die Lichtflächen einzeln zu groß sind.

Hier gleich mal was zur Tor-Klappung:
  • Links eine Durchgangstür, 1,3m breit (Palettentauglich).
  • Rechts muss man zuerst den mittleren Flügel 180° nach rechts schlagen und dann den rechten Flügel mit dem geklappten mittleren Flügel noch einmal 95° nach rechts an die Hauswand.
Grund für die Doppelklappung ist, das ich mir bei geöffnetem Tor nicht eine vorhandene Tür im Gebäude blockieren will. Die Doppelflügel (mitte und rechts) sind jeweils 1,2m breit.

Plan C:
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gleiches Problem, und weniger Licht.

Plan D:
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Kleinere Einzelflächen, viel Licht und optisch zu unseren Gebäudetüren passend.

Plan E:
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Ähnlich Plan D, aber noch kleinere Einzelflächen - denke mal zu hoher Aufwand am Ende.

Als Lichtelement hatten wir zuerst an Glas gedacht, aber gerade bei Doppelverglasung kommt zuviel Gewicht auf die Torflügel, also hab ich mal bisl recherchiert und das hier gefunden:
Plustherm Basis 2 x 2 mm

Das wäre deutlich leichter und man kennt die Elemente von Sektionaltoren. Noch dazu scheinbar bezahlbar und ebenfalls mit Dämmwirkung.

Ich tendiere derzeit zu Plan D (siehe oben).

Das Tor soll später mal mit Mineralwolle gedämmt werden (80mm) und nach innen mit jeweils einer durchgehenden Birkenholz-Sperrholzplatte (4mm) belegt werden. Gibts hierzu Tipps, Ideen was man beachten sollte? Brauch ein Tor eine Dampfsperre wegen der Isolierung?
Es soll außen entweder naturbelassen bleiben oder maximal geölt werden. Innen könnte ich mir einen weißen Anstrich vorstellen um es heller wirken zu lassen...

Aktueller Stand:
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Die Varianten E und D sehen (meiner Meinung nach) am besten aus.
In beidne Varianten könntest du ja das/die Fensterkreuz/e nur aussen "ansetzen" und dahinter dann eine ganzflächige Scheibe einbauen.
Dann hast du die schönere Optik und (bis auf die Fensterkreuze) weniger Aufwand beim Bau.

Aber wie immer können wir nur beraten. Entscheiden muss der, der es bezahlt... :D
 
Ja, wir hatten heute dann auch noch unser "AHA!!" Erlebnis, dazu morgen mehr... Kann sein das es Variante F wird, Lichtband in der mittleren Sektion - Grund ist das man mit zwei Lichtbändern ggf. zuviel an Steifigkeit im Torflügel verliert, was auf Dauer dann hängende Tore bedeuten kann. Will ja keiner... :D ;)

Stand heute:
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Morgen kommt erst einmal vollflächig Lärchendielung drauf, und dann im kommenden Jahr das Lichtband. Dadurch bleibt noch bisl Zeit um sich für eine Variante durch zuringen. ;)
 

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Zuletzt bearbeitet:
Holz ist was schönes nur leider nicht sehr Stabil ich habe meine Tore aus fichtenbretter zusammen geschraubt und nun nach 8 Jahren senken sich die Tore Holz arbeitet und zwar dann wens nicht soll wenn ich meine Tore nochmal machen muss werde ich einen Rahmen aus Vierkantrohr machen und
das Holz drauf schrauben
 
Wie ist es mit der Kratzfestigkeit der leichten Verglasung? Man muß die scheiben auch mal putzen.
 
Hallo
Mach auf jeden Fall in die Felder wo kein Glas reinkommt eine Diagonal verstellbare Strebe,sonst hast du bald hängende Torflügel.
Nur meine Erfahrung und die meines Schwiegervaters 81 Jahre alt und Stellmacher aus Leidenschaft.

Thomas
 
Diagonalteile kommen noch rein, Rahmen ist Kiefer, außen 21mm dicke Sib. Lärche. Wenn die Diagonalteile drin sind bin ich da recht sicher das es hält. Laufräder kommen da ja auch noch dran... :like

Bodo, deine Variante hab ich beim Hoftor. Verzinkter Stahlrahmen und dann mit Holzimitat in dunkelgrün gefüllt. Ist seit 10 Jahren absolut UV stabil und muss man nie streichen... feine Sache. :like

Pflege, wie bei jeder Acrylglasscheibe. Und damit wie bei jedem Sektionaltor mit solchen Fenstern drin. Überlegenswert wäre die Doppel-Plexiglaselemente zu folieren. Damit könnte man die Kratzfestigkeit erhöhen. Hab im Pkw seit 11 Jahren Folien drin, richtig gute, denen sieht man nichts an. Und die werden mit normalem Fensterreiniger geputzt.
Im Ernstfall sind halt mal in 15 Jahren neue Acrylglasscheiben fällig. Wäre auch bezahlbar.
 
Hallo Joachim,
Plan D finde ich am gefälligsten. Ich hatte am Haus ein Garagentor, Holz und Stahlkonstruktion. Das Tor war ca. 1,5 Meter nach innen zum Haus hin angebracht. Im Laufe der Jahre hat aber Spritzwasser und auch Schwitzwasser das Holz des Rahmen und besonders die Schrauben zerstört. Ich empfehle hier besonders auf Versieglung und rostfreien Schrauben zu achten. Direkt ist dort kein Regen angekommen, da vor dem Tor eine Rinne ist. Die Fächer des Tores hatte ich später mit Styropor isoliert, das hat sich nicht bewährt. Mit Mineralwolle so wie du planst wird es besser sein. Zwischen Holz und dem Dämmstoff hatte sich im Laufe der Zeit wohl Feuchtigkeit gesammelt und die unterschiedliche Ausdehnung bei Sonneneinstahlung die Platten gelöst. Ich würde eine Dampfsperre empfehlen. Je nach dem wie dicht das neue Tor dann ist, kann sich am Tor Feuchtigkeit abschlagen. Nicht zu verachten, ist, das was passiert, wenn ein total regennasses und nach langer Fahrt doch recht heißer Motor dort abgestellt wird. Da muss man zwischendurch durchaus mal lüften ,damit man keine Sauna hat.

Gruß
Baikal
 
Variante E - denke die wird es nun werden. Ist eine Vernunftlösung, ein guter Kompromiss aus Lichteinlass, Stabilität und Aufwand/Kosten.
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Hier mal grau die Diagonalen Abstützungen eingezeichnet, die man nur innen sieht, Außen sind glatte senkrechte Lärchenbretter mit Nut und Feder vorgesehen.

Für die Dämmung werde ich nun doch auf Holzfaserplatten zurück greifen, hab die im Haus auch schon verbaut und bisher (5 Jahre) ohne Dampfsperre/- bremse ohne Nässeschäden. War damals ein Ratschlag aus dem Fachwerk-Forum und scheinbar kein schlechter. Das Material ist in Leipzig leicht zu beschaffen und das Beste - es kostet keine Entsorgung der Reste! Die Reste gehen legal durch den Kamin. :like

Auf die Holzfaserplatten kam ich wieder, nach dem ich den Link heute gefunden hab. Zufällig mit einer recht ähnlichen Torkonstruktion. Cool... :)
Grenzhof Zimmerei Heidelberg - Scheunentor

Sollte ich den Eindruck haben das die Torflügel probleme machen, kommen da halt noch gefederte Torstützräder dran - zum Glück hab ich da die passenden Untergründe für und fertig.

Ein Sektionaltor mit 2 Lichtbändern hatte ich mir übrigens auch vom örtlichen anbieten lassen. Der Wollte für das eine Tor (ok, Hörmann) plus Rahmen li/re und Schlupftür rund 5-6 tsd Euro haben. Das hier wird erheblich günstiger und ich unterstütze einen Tischler vor Ort der mir schon die 4 Scheunentore und unsere Terassenüberdachung sowie kleinere Sachen gemacht hat.
 

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Nur mal zum querdenken ... das mit dem absetzen des Holzes habe ich auch an meinem Scheunentor und das sogar abhängig von Temperatur und Luftfeuchte. Das zeigt sich immer so, dass der Riegel irgendwann ansteht und nicht mehr schliesst.
Ich habe innen am Tor von oben (dort wo die Scharniere sind) nach unten zur offenen Seite einen Spanngurt fest montiert. Jetzt habe ich die Spanngurt-ratsche und kann mit einem Zahn anziehen oder nachlassen die Bewegung des Tors so ausgleichen, dass der Riegel wieder passt.
Starre Diagonal-Bänder oder ein Metallrahmen wären bei mir nicht gegangen wegen dem Gewicht.

So wie bei Joachim wo das Tor aus mehreren Elementen besteht ist das aber eher kein Problem - das passiert mehr bei grösserer Segment-Breite.

Joachim: Du kannst die diagonale Abstützung ganz simpel dadurch ersetzen oder unterstützen indem Du sie Lärchen-Lattung im 45 Grad Winkel anbringst ...
Optimal für die Steifigkeit ist es wenn nicht alle diagonalen Stützen oder 45-Grad-Latten in die selbe Richtung zeigen.
Bei den diagonalen Streben bitte immer möglicht nahe am Scharnier beginnen oder enden - das ist der feste Drehpunkt. Endeste Du auf dem Holzrahmen kann sich der über die Jahre an der Stelle "durchbiegen".

Grüssle Micha
 
Ja, da gibts einige Punkte die da mit rein spielen. :like

Bei der geringen Flügelbreite (1.2 bzw. 1.3m) verlassen wir uns nun auf die festen Diagonalriegel, und die mit 21mm eigentlich zu massiv ausgeführte Beplankung mit Lärche wo bei jedem Balken je Brettüberlappung 2 Edelstahlschrauben eingeschraubt werden. Bei kaum kleineren Türen gleicher Bauart haben wir bisher keine Probleme gehabt.
Es sind aktuell je Flügel 5 Scharniere verbaut, wir könnten im oberen Bereich auch noch je Flügel zwei zusätzlich einbauen, auch nachträglich kein Problem. Wird schon werden. Zur Not gibts noch die Stützradlösung. :)

Die Bretter Diagonal zu verbauen wäre eine Möglichkeit gewesen, sicher noch mehr Halt rein zu bringen, aber auch noch deutlich mehr Aufwand. und es wäre das einzige Tor/Tür aufm Hof, was dann so aussehen würde. Glaub das würde optisch dann bisl wie ein Fremdkörper wirken, auch wenn es ansich mMn. richtig gut aussehen würde für sich genommen. :like
 
  • Hallo Joachim,
statt festen Diagonalen bieten auch so genannte Windrispenbänder eine gute Alternative.
die allerdings umgekehrt wie eine normale Diagonale.
Dann musst du nich die ganze Isolierung ausschneiden.
Auch sehr gut wirken deine Sperrholzplatten innen wenn du sie verleimst und verschraubst.
Die äußeren Bretter bringen fast nichts zur Aussteifung.

Und mit Weichfaserplatten machst du bestimmt nichts falsch.
Wirken auch als diagonalen und haben wir bei unserer Garage seit bestimmt 25 Jahren ohne Probleme verbaut.

lg, Axl
 
moin Joachim,
das Lichtband in den Türen würde ich wenn möglich mit Unterkannte 2m hoch einbauen damit zwielichte Gestalten nicht so leicht reinschauen können um die Garage auszuspionieren

mfG Heiko
 
Ansich richtig. Aber ich bin ganz gut eingezäunt bzw. gemauert (2,6m hohes Hoftor ;) ), so daß nicht davon auszugehen ist, das da ernsthaft mal ungebetene Gäste rein glotzen.

Ich möchte aber gern von drinnen auf meinen Hof sehen können. Daher das Lichtband in der Mitte bei 90cm bis 1,8m Höhe im Tor.

Im Grundsatz hast du freilich recht, aber hier ist das Objekt ganz gut gesichert. :)
 
Es geht voran...
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Der Mittelbereich wird bis Montag noch beplankt und dann im Januar kommen Fenster (drei horizontal mittig) und Dämmung (Holzfaserplatten a 60mm) sowie die Sperrholzplatten rein/dran. :like
 

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Zuletzt bearbeitet:
So, zwischen Stand. Mitte Januar kommen die Isolierfenster noch rein, aber jetzt ists erstmal zu. :D

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Dann ist auch die Isolierung drin und innen die vollflächige Sperrholzplatten drauf... :)

@Rico war heute schon zur Abnahme kurz da. :D ;)
 

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Am Tor ging es mal wieder weiter....

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Es wurden erstmal Löcher rein gemacht...

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Und die Tore nun auch gedämmt. Hier hab ich Holzweichfaserplatten gewählt, weil ohne sich tot zu kratzen zu verarbeiten und Rester können legal durch den Ofen geschickt werden.

Ergebnis:
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:D

Ne, so:
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Neue Soap: "Zetor bei Tag und bei Nacht" :lol

Was noch fehlt:
Bürstendichtung unten, Gummidichtung oben und bisl Feintuning. Aber ich finde es schön jetzt top. Vor allem Dank der Fenster Thermoelemente aus 2 x 2,3mm Acrylglas (UV-stabil und Kratzfest). :)
 

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Nobel :like da werd ick glatt Neidisch muss immernoch im freien Schrauben bei dem Wetter :unsure macht keinen Spass und gesund ist dat och nich!
 
Das Tor ist ein Must Have geworden. Mir hats bei jedem Wind immer das Laub vom Hof in die Werkstatt getrieben, da hat sichs dann überall liegen gelassen. Das war ätzend - dauernd zusammen fegen und weg bringen um dann 3 Tage Später den selben Mist erneut drin liegen zu haben. :(

Dazu kommt, das sich quasi ergeben hat, das man es dämmen könnte (und nun hat) und die Fenster... also das war Fügung. :D ;)
 

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