Frage Zetor 5718 - Instandsetzung

Gerspacher Josef

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Drehen lassen kann ich bei verschiedenen Kollegen aber du kennst es sicher selbst. Die arbeiten alle, Heute habe ich keine Zeit, der Meisel ist Kaputt ich müsste höchstens zum BODO 15KM fahren
Beim Lohner hab ich am MB-Track schon Doppelkupplungen mehrere male mit einem abgesägten Besenstiel Zentriert hat immer gut funktioniert Das ganze Nachts oder Samstag Sonntag die mussten am anderen Tag wieder Laufen
Ein Zentrierdorn (den man einstellen kann) bekomme ich auch in meiner ehemaligen Werkstatt. Ich kann nicht jeden Tag mit einem Problem kommen Fehler in der Elektronik auslesen speziellere Spezialwerkzeuge ausleihen und so weiter. Wenn ich ein Werkzeug bei einem Lama- Händler ausleihen will muss ich auch ab und zu was bei ihm kaufen.
 

Joachim

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Ja logo sollte man nicht jeden Tag mit nem neuen Ausleihwunsch kommen.

Eine Hand wäscht die andere, geben und nehmen, leben un leben lassen.

So halte ich es und fahre damit bisher eigentlich sehr gut. :like

Verstellbarer Zentrierdorn? Was es nicht alles gibt - ein Foto davon hast du nicht zufällig? Würde mich mal interessieren. :like

Edit:
Gefunden: https://www.google.de/search?q=verstellbarer+Zentrierdorn&oq=verstellbarer+Zentrierdorn
Ok, die sind dann wohl nur einstufig. Schade, die Idee fand ich verlockend einen statt X Zentrierdornen zu haben.
 

Gerspacher Josef

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Bild aus dem Internett
th
Zentrierdorn verstellbar, Ist natürlich zu klein für die Zapfwellenscheibe Du musst ja in den meisten Fällen nur die Fahrscheibe erneuern den Automat lässt du Zusammen
 

Joachim

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Ja, hatte ich schon gesehen, aber bringt mir nichts, da 1. nur einstufig und wie du schon bemerkt hast zu klein.
Nein, da bleib ich dann doch lieber bei den richtigen Zentrierdornen. :like
 

TheLaepper

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Hallo leute,
-8 Crad haben wir hier momentan auch bei mir in der Scheune.
Aber der Zetor steht zum Glück bei meinem kumpel in der ein wenig beheizten Werkstatt.

Kurze Frage, wie gehen die wie Ventile aus dem Kopf raus? Gehen immer nur bis zu der Verdickung und dann ist Ende.

Hab im Rephandbuch nix gefunden oder bin zu Blond haha. Seite 34 war nix :lala

Schönen Abend

IMG_20180226_193603.jpg
 

frieda

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Joachim

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Da die Videos von mir sind: :D

Ventile ausbauen: normal einfach durch die Ventilführung heraus ziehen, so sind sie schließlich auch rein gekommen. Ist das scheinbar nicht möglich, dann sind die Ventilköpfe eh hinüber, dann kannst du die Verdickungen absägen und dann die Ventile ziehen. Neue Ventilführungen, Ventile inkl. aufreiben. einfräsen und einschleifen sind eh fällig. ;)

Ventilführung ausbauen: auch dafür hab ich n kleines feines Spezialwerkzeug, womit man die Ventilführungen ohne Schaden am Kopf im kalten Zustand austreiben kann. Rein sollte man sie so, umgekehrt aber nicht kalt einschlagen!


1. Der Zylinderkopf ist gleichmäßig auf ca. 80-85°C langsam zu erwärmen (Betriebstemperatur) und dann sind die gekühlten (Kühlschrank reicht) mit einem geeigneten Eintreibwerkzeug einzutreiben. Keines Falls darf auf die Oberkannte der Ventilführung geschlagen werden, die bricht einem sehr leicht weg! Maße für das Eintreibwerkzeug kann ich liefern, ich hab eins da, dank @oldtimerfreund Christian. :)
Anschließend die Köpfe langsam abkühlen lassen, am besten draußen auf ein Holzbrett legen und ne gute Stunde Zeit geben.

2. Was noch fehlt, und nicht vergessen werden darf: die Ventilführungen sind mit passenden Reibahlen auf Maß auf zu reiben, nach dem Eintreiben in den Zylinderkopf.
 

Joachim

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Wobei "nur" das Fräsen das Problem ist, dafür für einmalige Anwendung Werkzeug kaufen wäre verrückt, da hier halbwegs gutes Werkzeug oberhalb 250 anfängt (Hobby) ab 400 Euro (Semi-Prof.) Spaß macht und bis 1.500 Euro (Profi) kosten könnte.

Ich sags mal so, du solltest es dir in Ruhe durchrechnen. Und wenn du Zugriff auf einen guten Motorinstandsetzer hast, der die Zetor Köpfe tatsächlich ordentlich bearbeiten kann, dann kannst du da ja mal nach nem Preis fragen. Hängt auch alles vom Gesamtzustand der Köpfe ab.

Die Maße kann ich dir morgen gern abnehmen, ob die schon im Lexikon stehen weiß ich grad gar nicht. :denk2: Edit: nein, stehen nicht drin - muss ich messen.
 

Uri

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Hallo alle miteinander

Der Schlepper wurde vom eigentlichen Besitzer gefahren bis kein gutes Stück mehr dran war. Dann wurde er für zig Jahre einfach in den Hecken abgestellt.
Der Zahn der Zeit hat dann einfach weiter am Zustand genagt.
Für mich bestand die Frage was tun und kam zu dem Entschluss dass eine Aufarbeitung nur Sinn macht wenn er komplett zerlegt und alles neu gemacht wird.
Motor, Elektrik, Getriebe, Kupplung, Bleche, Bremse einfach alles. Dabei waren mir die Kosten für Teile nicht mal das große dagegen sondern vielmehr die Zeit und die Belagerung meiner Werkstatt über Monate. Papiere waren zu der Zeit als er für mich in Frage kam auch keine auffindbar. Was ja auch immer ein Galama ist bis man das alles wieder zusammen hat.
Aus diesen Gründen hab ich ihn nicht genommen. Wäre ein schönes Werbeobjekt gewesen aber Zeit und Geld standen für mich in keiner Relation.

Aus technischer Sicht kann ich dir nur die Empfehlung geben alles aber auch wirklich alles zu machen. Sonst hast du hinter her keine Freude. Wenn du den Motor soweit hast dass er Mechanisch dreht und am Block sonst nichts ist ( Kurbelwellenlager, Pleullager, Ölpumpe, Ölkanäle, Dichtungen, Büchsensitz unten / oben, Risse im Block) ist der Kopf zu überarbeitet und auf Dichtheit zu prüfen. ( Wurde auch mal mit wenig Kühlwasser gefahren:sorry ) Dann würde ich die EP auf jeden Fall überarbeiten lassen. Düsen und Kraftstoffsystem ebenfalls abpressen (Öffnungsdruck / Spritzbild)
Planung des Blocks und des Kopfes solle auch kontrolliert werden. Wenn dann alles mal soweit ist und er wieder Tuckert würde ich erst mit allem anderen weiter machen.
Nicht dass du Geld und Zeit in alles mögliche Steckst und das Herz nicht mehr zum leben erweckt werden kann.

Liebe Grüße an alle

Uri
 

Joachim

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Na am Herz ist er ja dran, wenn ich das richtig im Blick habe - am Motor. :like

Finanziell lohnt eine echte Aufarbeitung eigentlich gar nicht, nicht mal heute mit den recht hohen Preisen auf dem Gebrauchtmarkt. Wenn ich sehe, was ich allein an Teilen investiert habe (und das waren zu 80% Preise auf EK Niveau) und das mein Lackierer mit das meiste rein zum Preis des Lackes gemacht hat und ich meine Zeit eh nicht rechnen sollte, dann lohnt ein solches Projekt niemals, finanziell betrachtet.
Aber der Zetor ist an sich recht einfach aufgebaut, die Teile noch günstig und fertig gemacht sehen die Traktoren auch einfach mal schön aus. :)

Uri, du weißt ja - ich wollte anfangs auch nur die Wasserpumpe neu machen. :D ;)
 

TheLaepper

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Hallo,

das wollte ich eigentlich vorgestern schon Posten aber iwie verpennt.

IMG_20180227_195853.jpg

IMG_20180227_195844.jpg

@Uri was würdest du den am Getriebe machen? Neue Lager und Dichtungen rein oder?
 

Gerspacher Josef

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War bei meinem GÜLDNER nicht anderst ,die Kupplung, bisschen Farbe und Reifen. Wurde dann ein 4 Jahresprojekt. Von kosten will ich gar nicht Reden hab auch alle Rechnungen und Kassenbon sofort wegen dem gewissen vernichtet. Währe bestimmt eine gute Anzahlung für einen neuen Schlepper gewesen.
 

TheLaepper

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Da kann man noch froh sein, dass die Teile bei Zetor im Vergleich zu anderen Herstellern günstig sind.
 

Uri

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Uri
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Hallo alle zusammen

Ja klar wenn der mal fertig ist, ist das ein Schmuckstück.
Ich hätte halt erst mal alles abgedampft und sauber gemacht. Dann ohne andere Arbeiten anzufangen erst mal den Motor zum laufen gebracht. Alles andere ist dann ja nicht mehr so wild.
Das Getriebe hätte ich erst mal, wenn der Motor läuft, gefahren. Man spürt und hört doch schon einiges und kann gezielter aufarbeiten. Aber das ist meine persönliche Vorgehensweise und soll nicht als muß empfunden werden.
Klar wenn ich es komplett zerlege und alle Lager Dichtungen und sonstige Verschleißteile alle erneuere brauche ich das nicht.
So wie ich das sehe ist es ja auch Jan s Plan. Ich kann nur sagen Hut ab für so viel liebhabergeist.

Ja Joachim ich weiß mit einem Teil fängt es an und dann hört es nicht mehr auf. War bei meinem Bär auch nicht anders. Aus eben mal Zapfwelle abdichten würden 4000 Arbeitsstunden und vom Häufchen Geld gar nicht zu reden

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:ironieMal ein paar Eindrücke der kleinen Reparatur
 

TheLaepper

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Ein Anton sehr schön :engel

Ja Motor habe ich schon neue Büchsen und so drin. Die Wasserpumpe war total verklebt und hat richtig fertig ausgesehen. Vielleicht auch deshalb der Motorschaden. Man weiss es nicht. :(

Ich persönlich finde es immer schade, wenn "ein Stück Geschichte" einfach so auf den Schrott geschmissen wird, nur weil irgendeiner meinte, man muss damit umgehen wie ein Stück sch****** :lala

Normalerweise stehe ich ja auf Eicher. Da aber so ein Schlepper mit Kabine und PS etc. mir noch gefehlt hat, war das passend. Und ein Eicher in der Größe. Puh.:p
Fast nicht bezahlbar.
Heute Abend gehts zum Motorinstandsetzer nach Vaihingen/ENZ, der sich mal einen der Köpfe anschauen möchte.

Viele Grüße
 
Hallo,

der nette Herr meinte für alle 4 Köpfe zusammen 400 €.
Kam mir jetzt ein wenig viel vor. Was sagt ihr zu dem Preis? Köpfe planen lassen, Ventile und Führung ggf. einschleifen und einbauen.
 

oldtimerfreund

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Zetor Pate von Joachim
Hallo,
pro Kopf nen 100er, das ist ein guter Preis.
Das mit den Führungen tauschen, nachreiben, Ventilesitze fräsen und einschleifen, dauert schon seine Zeit und ordentlich soll es auch sein, von daher finde ich das in Ordnung.
 
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