• 5. Zetor Traktor Treffen 2021

Frage Zetor 5245 Heckhydraulik Instandsetzung

Joachim

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Interessante Idee, und wäre schön wenn du die Geschichte für uns weiter beobachtest und vielleicht auch später mal über den Verlauf berichtest, so in nem Jahr oder 2.

Aber ist der mit 60x70x5 nicht exakt so groß wie der O-Ring original? (60x70) :wunder

Ich hätte zwar noch etwas Sorge, ob das Material nicht eventuell zu steif ist, und dann im Sitz Material "frist", aber wissen tu ichs nicht. Auch nicht, wie diese Manschetten sich bei reiner Axial-Belastung langfristig verhalten. Aber einer muss das ja mal probieren, könnte klappen, ich finds interessant. :like
 
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Maax

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Das Maß der Welle ist 60mm, das Innenmaß im Deckel beträgt 69,4mm!!! Somit wird der normale O-Ring gedrückt, aber auch der Nutring.
Die Ringe gingen zwar gut auf die Welle, aber in den Deckel haben die sich angestellt wie der erste Traktor. Mit einem kleinen Schraubendreher war das aber kein Ding.
Normalerweise sind da 1 Stüzring, der O-Ring aus NBR und ein weiterer Stützring verbaut. Das sind 8mm in der Breite. Doch nun habe ich erst den Nutring und dahinter sogar noch den O-Ring verbaut!
So zu sagen doppelt gesichert. :engel

Habe gestern ca. 6h Düngemittel gestreut, die Maschiene gewaschen und in den Schuppen gestellt. Heute Nachmittag war keine Undichtigkeit zu vernehmen. Werde das weiter Beobachten.
(Danach hab ich Zetor und Streuer mit Öl besprüht weil Düngemittel, Wasser und so ;))

Gruß Max
 

Joachim

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Das heist da hast du also ordentlich Pressung nun von den Seiten her auf den Dichtring + die Manschette. :denk2:

Eventuell ist es nu dicht, weil sowohl O-Ring als auch Manschette jeweils nicht mehr an der selben Stelle dichten müssen, wo zuvor der O-Ring lief, als er noch alleine zwischen den Stützringen war... Dann müssten links und rechts jeweils 2 O-Ringe das gleiche Ergebnis bringen, nämlich besser dichten, durch den Versatz zur alten ausgelutschten Dichtstelle im Gehäuse. Oder?

Ich mach sonst morgen mal ne Grafik dazu ...
 

Maax

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Öm ... ja kann sein ... es hält dicht, was will ich mehr :D
Wenn nicht kann man ja auch die zwei Stützringe statt den O-Ring beilegen.
 

Joachim

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Ab Werk schaut es ja in etwa so aus...

upload_2020-3-22_10-51-41.png
Der O-Ring (schwarz) zwischen den Stützscheiben (blau) sitzend und all das eingeklemmt zwíschen Hubarm, Gehäuse und Buchsen (orange) reibt also an der gleichen Stelle, bei jeder Bewegung der Hubwelle.

Was du nun gemacht hast, ist vermutlich folgendes:
upload_2020-3-22_11-1-35.png
Damit ist vermutlich die bisher ausgewaschene alte Reibstelle im Gehäuse quasi ausgespart und statt dessen reiben beide Dichtungen, die Manschette (grün) und der O-Ring (schwarz), an noch weitgehend jungfreulicher Stelle in der Gehäusebohrung.


Was ich aber auch aus der bisherigen Praxis lernen musste, ist das die Reibstelle oft weit weniger der Grund für die Undichtigkeit ist, sondern zu meist der verhärtete alte O-Ring - klar. Aber wenn selbst mit neuem O-Ring ein dicht bekommen schwer war, ist bisher meist auch was mit den Buchsen oder gar deren Sitz im Gehäuse was im argen gewesen, sprich die Hubwelle (grau) saß nicht mehr mittig in der Gehäusebohrung und dann hat es eben auch ein neue O-Ring schwer.


Du hast das nun durch die stärkere Pressung und das versetzen der neuen Reibstelle umgangen. Das wird schon ne lange Zeit lang dicht bleiben. Aber ich tät mir auch immer die Buchsen ansehen, denn wenn die schon im Gehäuse wandern, dann fängt man sich ganz andere neue Probleme ein... :denk2:
 

Maax

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Die Buchsen sehen gut aus, sonst hätte ich diese gewechselt. Die Welle hat auch kein Spiel darin. Vor der Reperatur war das schon Undicht. Habe neue O-Ringe montiert und es wurde schlimmer. Deswegen jetzt diese Variante.
Die Welle zentriert sich ja selbst durch die Hubarme auf der linken und rechten Seite.

Nächsten Winter nehme ich meinen 5211 auseinander, da dieser überall Öl verliert. Da wird mir das Thema wieder über den Weg laufen.

Gruß Max
 

Joachim

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Die Welle zentriert sich ja selbst durch die Hubarme auf der linken und rechten Seite.
Axial - ja. Radial - nein. Und gerade radial wirken erhebliche Kräfte auf die Welle und deren Lagerstellen, wenn man bedenkt was da dran hängen kann. Fakt ist, wenn die Buchsen schon alleine seitlich wandern bzw. sich bewegen lassen, dann sitzen die nicht mehr straff fest im Gehäuse und genau das meine ich radialem Spiel.

Radiales und Axiales Spiel: https://www.kugellager-express.de/Lagerluft-und-Betriebsspiel
 
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